Aufgrund der ständig steigenden Zugfrequenz und der daraus resultierenden Lärmbelästigung wurde im Jahr 1991 eine Vereinbarung zwischen der ÖBB und dem Land Tirol zur Lärmberuhigung getroffen. Die vorhandene Lärmbelastung infolge des Bahnverkehrs wurde in Form von Lärmkarten ausgewiesen. Die Grenzwerte von 55 dB in der Nacht und 65 dB am Tag bilden die Grundlage des 1993 erstellten Lärmkataster des Landes Tirols. Im selben Jahr begann man mit der Umsetzung von Lärmschutzprojekten.
Aufbauend auf den Lärmkataster von 1993 wurde 2003 der zweite Rahmenvertrag zur Lärmberuhigung entlang des übrigen Tiroler Hauptschienennetzes (außerhalb des Transitkorridors) unterzeichnet.
Die ÖBB und das Land Tirol bemühen sich in Zusammenarbeit mit den Gemeinden um eine kontinuierliche Umsetzung der einzelnen Projekte.
Bisher wurden 6,9 Mio. € vom Land Tirol in dieses Lärmschutzprogramm investiert.
| Der Kostenschlüssel entlang der Eisenbahnbestandsstrecken (außerhalb des Transitkorridors) setzt sich wie folgt zusammen: | |
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Die Vorgehensweise der Lärmsanierung erfolgt unter der Leitung der ÖBB in zwei getrennten Schritten (2 Verträge):
1. Planungsphase:
Berechnung der Lärmbelastung des Gemeindegebietes entlang der Bahnstrecke
Festlegung der bahnseitigen und objektseitigen Maßnahmen
2. Durchführungsphase:
Errichtung des bahnseitigen Lärmschutzes (Lärmschutzwände)
Förderung des objektseitigen Lärmschutzes (Fenster, Schalldämmlüfter)
| Kontakte: | |
| Amt der Tiroler Landesregierung Abteilung Verkehrsplanung Eduard-Wallnöfer-Platz 3 6020 Innsbruck Tel. 0512 508-4081 | ÖBB-Infrastruktur Bau AG DI Harald Mair Claudiastraße 2 6020 Innsbruck Tel. 0512 93000-2802 |
Unterlagen:
- Richtlinie (
178 KB) für die schalltechnische Sanierung der Eisenbahn-Bestandsstrecken der Österreichischen Bundesbahn - Stand der Umsetzung: Übersichtskarte (
3.9 MB)
Link:
bmvit
: Maßnahmen zur Reduzierung des Schienenverkehrslärms


