Ausgesprochen!

Trocken am Gardasee

Ahh, gut dass ich vor unserem Pfingsturlaub noch die Blitzidee habe: Ich werde mich über die Verkehrs-Webcams des Landes Tirol informieren, wie es verkehrsmäßig auf unserem Landesstraßennetz gerade ausschaut. Diese Webcams zeigen mir an ausgewählten Verkehrspunkten im ganzen Land, wo gerade ein Stau droht oder wo ich freie Fahrt... [mehr...]

Die Aufgaben der Abteilung Verkehrsplanung

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AdresseEduard-Wallnöfer-Platz 3
A-6020 Innsbruck
Telefon+43 (0)512 508 4081
Fax+43 (0)512 508 4085

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Die Aufgaben der Abteilung Verkehrsplanung

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Neben den technischen Aufgaben der Gesamtverkehrsplanung ist die Abteilung als Behörde auch für den Vollzug des Eisenbahn- und Kraftfahrlinienrechts, also für die rechtlichen Angelegenheiten im Öffentlichen Verkehr (ÖV) zuständig.

Um die Verkehrsnachfrage verstärkt auf energie- und umweltschonende Verkehrsmittel zu richten, sind bewusstseinsbildende Maßnahmen wichtig (Mobilitätsmanagement).

Wegen der begrenzten Kapazitäten der Verkehrsinfrastrukturen ist die Effizienz im Verkehrssystem zu steigern. Die Verkehrssteuerung ist mit Hilfe neuer Technologien, wie z.B. verkehrsabhängige Signalanlagen und ÖV-Priorisierung zu optimieren (Verkehrsmanagement).

Die besonderen verkehrlichen Herausforderungen im Zentralraum rund um die Landeshauptstadt Innsbruck erfordern eine neue, leistungsfähige und attraktive Verbindung in Ost-West-Richtung (Regionalbahn). Die einzelnen Systeme im ÖV (Schienenfernverkehr, S-Bahn, Regionalbahn, Regionalbusse, Durchmesserlinien, Straßenbahn, Stadtbusse) sind in ihrer Netzwirkung abzustimmen.

In peripheren Regionen sind spezielle Lösungen eines bedarfsgerechten ÖV-Angebotes zu entwickeln. Die Zubringerverkehre sind vor allem verkehrsträgerübergreifend zu planen.

Tirol ist wie kein anderes Bundesland in Österreich vom grenzüberschreitenden Verkehr betroffen. Die Verlagerung des Straßengüterfernverkehrs (Lkw-Transit) auf die Schiene stellt ein zentrales politisches Ziel dar. Neben dem Ausbau der Eisenbahninfrastruktur am Brennerkorridor (Unterinntaltrasse, Brenner Basistunnel) sind auch die verkehrspolitischen Rahmenbedingungen für den Güterfernverkehr weiter zu entwickeln, um eine Verlagerung zu erreichen.

In Behördenverfahren werden von der Abteilung die Aufgaben der eisenbahn- und straßenverkehrstechnischen Sachverständigen wahrgenommen. Verkehrliche Maßnahmen nach dem Immissionsschutzgesetz-Luft sind nach den verkehrlichen und umweltrelevanten Auswirkungen zu bewerten.

Die Verkehrsentwicklungen auf Straße und Schiene sowie das Mobilitätsverhalten werden zur Vorbereitung verkehrspolitischer Entscheidungen laufend analysiert. Auf Basis dieser Grundlagen werden durch Modellierung des Verkehrs infrastrukturelle, verkehrsorganisatorische und politische Maßnahmen hinsichtlich ihrer verkehrlichen Wirkungen untersucht.

Unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen (Überlastung der Verkehrsinfrastrukturen, Verknappung der öffentlichen Haushalte, demografischer Wandel, energiepolitische Trends, Immissionssituation etc.) müssen sich Verkehrspolitik und Verkehrsplanung laufend neuen Herausforderungen stellen.