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Der ESF in Tirol 2014-2020

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Was ist der Europäische Sozialfonds - ESF?

Der Europäische Sozialfonds  Europäischen Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Finanzierungsinstrument der Europäischen Union zur Umsetzung der beschäftigungspolitischen Ziele im Rahmen der Wachstums- und Beschäftigungsstrategie „Europa 2020“. Der ESF tritt für einen starken Arbeitsmarkt ein. Deshalb beteiligt er sich an der Finanzierung von Maßnahmen, die die Beschäftigungs- und Bildungschancen der Menschen in Tirol erhöhen und Armut sowie Diskriminierung bekämpfen.

Umsetzung des ESF in Tirol

In formaler Hinsicht ist das Land Tirol, Abteilung Gesellschaft und Arbeit, Arbeitsmarktförderung, als zwischengeschaltete Stelle für das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz mit der Verwaltung der Mittel beauftragt.

In Tirol stehen 2014-2020 für die sog. Investitionspriorität 2 – Förderung der sozialen Inklusion und die Bekämpfung von Armut und Diskriminierung 8,7 Millionen Euro zur Verfügung. Ein ebenso großer Betrag ist aus nationalen Mitteln zur Kofinanzierung von Projekten aufzubringen.

Grundlage für den Einsatz von ESF-Mitteln in den nächsten fünf Jahren in Tirol ist die  ESF-Strategie Tirol 2020. Sie wurde vom Tiroler Landtag in der Sitzung vom 08.10.2015 beschlossen.

Die Strategie ist Basis für die Umsetzung konkreter Maßnahmen und Projekte und orientiert sich an den europäischen und österreichischen Vorgaben für die neue ESF-Strukturfondsperiode 2014 bis 2020, insbesondere am  Operationellen Programm Beschäftigung 2014-2020 (ESF-OP 2020). Das ESF OP Österreich wurde am 28. November 2014 durch die Europäische Kommission genehmigt.

Die Strategie wurde in Umsetzung des Partnerschaftsprinzip erarbeitet und zielt darauf ab, die Integration und Inklusion arbeitsmarktferner Personen zu fördern, aber auch Unterstützung für eine existenzsichernde Beschäftigung zu bieten und einen Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit von armutsgefährdeten Erwerbstätigen zu leisten. Für diese auf nationaler Ebene definierten drei Säulen mit insgesamt sechs Maßnahmenbereichen wurden auf Landesebene zehn Handlungsfelder für die Umsetzung von Maßnahmen formuliert.

Um möglichst treffsicher zu arbeiten, müssen für die Verwendung der für Tirol zur Verfügung stehenden ESF-Mittel klare Prioritäten gesetzt werden, und dies stets unter Berücksichtigung bereits bestehender Angebote.

Rechtliche Grundlagen

Die wichtigsten Rechtsgrundlagen und Dokumente finden Sie  hier

Betrugsbekämpfung im ESF

Unter Berücksichtigung der ermittelten Risiken werden im ESF wirksame und angemessene Vorbeugungsmaßnahmen gegen Betrug getroffen. Ein wichtiger Aspekt der Betrugsverhütung ist die Einrichtung und Bekanntgabe von Betrugsmeldeverfahren.

Nähere Informationen dazu finden Sie  hier


Information

Dr.in Ursula Weingartner

Leiterin Bereich Arbeitsmarktförderung

Heiliggeiststraße 7, 6020 Innsbruck Österreich
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