Öffentliche Auftragsvergabe - Studie „Working Poor in Tirol“

Das Land Tirol, vertreten durch das Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Gesellschaft und Arbeit, Arbeitsmarktförderung, Heiliggeiststraße 7, 6020 Innsbruck, als zwischengeschaltete Stelle (ZWIST) des Europäischen Sozialfonds und nationaler Kofinanzier, lädt interessierte Forschungseinrichtungen zur Angebotslegung für die Umsetzung der Studie „Working Poor in Tirol“ ein.

Zur Gruppe der Working Poor zählen armutsgefährdete Personen im Erwerbsalter (18 - 64 Jahre), die im Verlauf eines Referenzjahres sechs Monate oder länger Vollzeit oder Teilzeit erwerbstätig waren (EU-SILC). Ihr äquivalisiertes Haushaltseinkommen liegt trotz dieser Erwerbstätigkeit unterhalb der Armutsgefährdungsschwelle, weshalb das strukturell bedingte Armutsphänomen der Working Poor auch als Erwerbsarmut bezeichnet wird und nicht nur für den betroffenen Personenkreis, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Tirol ein soziales Problem darstellt.

Die durchzuführende Studie soll ein differenziertes Bild dieser heterogenen Personengruppe zeichnen, ihren Unterstützungsbedarf erheben und einen Beitrag zur Sensibilisierung leisten. Als primäres Ziel bildet die Studie die Grundlage für die Umsetzung von bedarfsorientierten arbeitsmarktpolitischen Folgemaßnahmen.

Vorherige Bekanntmachung der öffentlichen Auftragsvergabe - Studie  „Working Poor in Tirol“

Der Leistungskatalog mit weiteren Informationen zur Studie und zum Vergabeverfahren kann bis zum 8. April 2016 (Ende der Angebotsfrist!) schriftlich unter  michaela.kogler@tirol.gv.at mit Angabe der Institution, Ansprechperson, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angefordert werden.


Sachbearbeiterin