Lehre in Tirol

Floristin, Lehre

Am Arbeitsmarkt ist eine solide Ausbildung ein Garant für gute Erfolgschancen sowie für einen sicheren Arbeitsplatz der FacharbeiterInnen von morgen. Das Land unterstützt mit der Initiative "Wer Köpfchen hat, macht Lehre" die positive Wahrnehmung des Bildungsweges Lehre und macht auf die vielfältigen Chancen, welche ein Lehrberuf für die Zukunft bietet, aufmerksam.


LRin Patrizia Zoller-Frischauf, LR Johannes Tratter, LRin Beate Palfrader
LRin Patrizia Zoller-Frischauf, LR Johannes Tratter, LRin Beate Palfrader

Liebe Lehrlinge!

Die Lehre genießt in Tirol einen hohen Stellenwert. Die bestens ausgebildeten und motivierten Fachkräfte bilden das Fundament für den Wirtschaftsstandort Tirol. So ist die niedrige Jugendarbeitslosigkeit in Tirol nicht zuletzt der in unserem Land geschätzten dualen Ausbildung zu verdanken: Die Jugendlichen sammeln praktische Erfahrungen in den ausbildenden Betrieben, das nötige Fachwissen erwerben sie in der jeweiligen Fachberufsschule. Die Kombination aus Praxis und Theorie erweist sich als ideale Ausbildungsform, denn um die Anforderungen der Praxis zu bewältigen, sind fundierte Fachkenntnisse wichtig.

Das Handwerk wiederum lässt sich nur in der realen Anwendung erlernen. Junge Menschen, die sich in Tirol für eine Lehre entscheiden, treffen eine gute Wahl, motivierte Fachkräfte sind gefragter denn je.

Das Land Tirol steht den Lehrlingen mit unterschiedlichsten Angeboten und Unterstützungen auch in Zukunft verlässlich zur Seite. Ausbildungsbeihilfe, Begabtenförderung oder Bildungsgeld-update – die Möglichkeiten an Förderungen sind vielfältig und können einen erfolgreichen Lehrabschluss unterstützen.

Damit die Bedeutung der Lehrlingsausbildung in unserer Gesellschaft noch besser verankert wird, setzt das Land Tirol auf gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarmachung der Leistungen durch Auszeichnungen bzw. Prädikate für Lehrlinge, Unternehmen und AusbilderInnen.


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Entdecke die Vielfalt

"Ich weiß, was ich mal werden will, d’rum mach' ich Lehre und lerne viel."

153 Lehrberufe in Tirol warten darauf, entdeckt zu werden. Wenn ein Berufswunsch gefasst ist und bereits in frühen Jahren konkrete Pläne geschmiedet werden, gilt es, die Jugendlichen auf ihrem Weg zu unterstützen. Heißt der Berufswunsch Physiker, so ist klar, dass im konkreten Fall eine Karriere mit Schullaufbahn und Universität angestrebt wird. Lediglich eine Schullaufbahn einzuschlagen, um die Berufsauswahl ein paar Jahre nach hinten zu verlegen, sollte nicht die ausschließliche Motivation für eine Bildungsrichtung sein. Deshalb zählt es, den Jugendlichen so früh als möglich die Breite an Ausbildungswegen aufzuzeigen und die Vielfalt an Berufen, welche es zu entdecken gibt. Neben Initiativen wie der "Berufs Safari" vom Wifi findet sich auch eine umfassende Übersicht von Berufen und den dazugehörigen Ausbildungswegen auf  berufsreise.at

Lehre und Matura oder Lehre nach Matura

"Matura kann ich immer machen, jetzt mach' ich mal konkrete Sachen."

Bei konkretem Berufswunsch mit Lehrausbildung sollte man ins kalte Wasser springen, denn warum warten? Der Wunsch nach einer soliden Berufsausbildung und einer akademischen Karriere gehen heutzutage Hand in Hand. So bieten viele Lehrberufe die Möglichkeit, parallel zur Lehre auch die Matura zu machen. Und auch nach der Lehre gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Matura bei Bedarf berufsbegleitend nachzuholen.

Der Sprung ins "Erwachsensein"

"Kein Taschengeld? Das lässt mich kalt, denn jeden Ersten gibt’s Gehalt."

Die Wahl, welchen Ausbildungsweg man beschreitet, will gut überlegt sein und sollte nicht rein finanziell motiviert sein. Dennoch gilt das monatliche Entgelt sicher als Vorteil für die Ausbildungsform Lehre – neben einer anerkannten Berufsausbildung. Diese finanzielle Unabhängigkeit bringt somit schon in sehr jungen Jahren ein großes Maß an Selbstständigkeit mit sich und führt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit verfügbaren Mitteln. Auch dies ist eine zentrale Erfahrung und ein beschleunigter Reifeprozess für Jugendliche, die sich für den Weg der Lehre entscheiden.

Eine Welt voller Chancen

"Die Chefs von morgen, liebe Leute, sind oft die Lehrlinge von heute."

Eine Akademikerschwemme auf der einen und ein Facharbeitermangel auf der anderen Seite lassen einen klaren Blick in die Zukunft zu. Eine abgeschlossene Lehre stellt eine solide Berufsausbildung dar und schafft somit die Basis für eine Arbeitsplatzsicherheit in der Zukunft. Und häufig sehen wir den "Lehrling von gestern" als AbteilungsleiterIn, GeschäftsführerIn oder UnternehmerIn in einer Vielzahl von Klein- und Mittelständischen Betrieben, die unser Land stärken und oben halten.