Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte

Was wird gefördert?

Im Rahmen des Förderschwerpunktes Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte werden Projekte gefördert, welche

  • zur Entwicklung neuer Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen,
  • zur wesentlichen Verbesserung bestehender Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen,
  • zur Anwendung neuer Technologien durch Technologietransfer sowie
  • in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen im Zuge von Machbarkeitsstudien zum Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten für Ideen in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht

führen.

Über einzelbetriebliche Innovationsprojekte hinaus werden Kooperationen zwischen Unternehmen und Kooperationen von Unternehmen mit wissenschaftlichen Einrichtungen mit einem erhöhten Förderungssatz gefördert.

Wer wird gefördert?

Förderungsnehmer für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte können sein:

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft im Sinne der Empfehlung der Kommission 2003/361/EG vom 06. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen mit einer aufrechten Gewerbeberechtigung nach der Gewerbeordnung, jeweils mit Unternehmensstandort Tirol
  • kleine und mittlere Unternehmen mit Mitgliedschaft bei der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg und mit Unternehmensstandort Tirol.
  • Im Falle eines Kooperationsprojektes sind auch große Unternehmen bzw. Forschungseinrichtungen mit Standort Tirol antragsberechtigt.

Wie wird gefördert? 

Die Förderung im Förderschwerpunkt Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt

  • bei einzelbetrieblichen Projekten max. 30% der förderbaren Kosten bzw. max. 36.000,--. Die Summe der förderbaren Kosten muss mindestens 20.000,-- betragen, die Förderungsbemessungsgrundlage ist mit  120.000,-- begrenzt.
  • bei Kooperationsprojekten max. 40% der förderbaren Kosten bzw. max. 140.000,--. Die Summe der förderbaren Kosten muss mindestens 50.000,-- betragen, die Förderbemessungsgrundlage ist mit 350.000,-- begrenzt.

Forschungseinrichtungen werden im Rahmen ihrer nichtwirtschaftlichen Tätigkeit bezüglich der maximalen Förderung nicht wie Unternehmen behandelt. Für diese Einrichtungen liegt daher der maximale Fördersatz im Bereich der Personalkosten bei 100% der förderbaren Kosten, allerdings nur unter der Bedingung, dass zusätzliches, für das Projekt eingestelltes Personal verwendet wird.

Werden Forschungseinrichtungen nicht als Kooperationspartner sondern mittels eines Auftragsverhältnisses in das jeweilige Projekt eingebunden, kann für diese Kosten ein erhöhter Förderungssatz von max. 50% zur Anwendung gelangen. Voraussetzung hierfür ist die Vorlage eines Angebots der Forschungseinrichtung im Zuge des Antragsverfahrens.

Zusätzlich können Prämien für gendersensible Maßnahmen (max. 5% der Förderbemessungsgrundlage je Unternehmenspartner bzw. max. 5.000.--)sowie für den Einsatz von Arbeitnehmerinnen bei der technologischen Umsetzung des Projektes (max. 5% der Förderbemessungsgrundlage je Unternehmenspartner bzw. max. 5.000.--) gewährt werden.

Die Laufzeit der Projekte beträgt – sofern in der Förderungsvereinbarung nicht anders festgelegt - maximal zwei Jahre, die Mindestlaufzeit für Kooperationsprojekte beträgt ein Jahr. Anträge können laufend eingebracht werden.

Zuständiger Ansprechpartner im Amt der Tiroler Landesregierung ist Herr DI (FH) Mag. Michael Mairhofer.

Hier finden Sie die  Richtlinie, das  Antragsformular samt Beilagen sowie das  Formular Kostenaufstellung und Finanzierungsplan.

Hilfestellung und Beratung bei der konkreten Antragstellung bietet Ihnen die Standortagentur Tirol/Bereich Förderprogramme. Kontaktdaten unter:  http://www.standort-tirol.at/page.cfm?vpath=team.