Aktuelles aus der Regierungssitzung

Land Tirol unterstützt Betroffene der sommerlichen Unwetterkatastrophen

Kategorien: Regierung, Sicherheit, Wohnbau AutorIn: Elisabeth Huldschiner
Die Tiroler Landesregierung
Die Tiroler Landesregierung

Die Tiroler Landesregierung hat am 15. August einen Grundsatzbeschluss für ein Maßnahmenpaket und Soforthilfe gefasst, um die verheerenden Schäden nach den Unwettern am 5. und 9. August zu beseitigen. Besonders von Hagelschauern, Starkregen, Murenabgängen und Steinschlägen betroffen waren dabei das Zillertal, das Wipptal, das Stubaital, Osttirol und das Tiroler Oberland mit dem Pitztal.

Unterstützend dazu stellt das Land Tirol nun im Rahmen eines Sonderprogramms auch Mittel der Wohnbauförderung und der Wohnhaussanierung zur Verfügung. „Wir lassen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nicht alleine und schaffen mit dieser Sonderförderung eine Grundlage, um ihnen rasch und unbürokratisch bei der Wiederherstellung ihres Eigenheimes zu helfen“, betonten LH Günther Platter und Wohnbaulandesrat Johannes Tratter nach der Regierungssitzung.

So wird im Rahmen der Wohnhaussanierung eine Förderung für Kosten baulicher Maßnahmen im Zusammenhang mit der Instandhaltung oder Instandsetzung von Wohngebäuden gewährt, die weder vom Katastrophenfonds, noch von einer Versicherung oder über andere Zuwendungen getragen werden.

„Die Unterstützung beläuft sich auf einen Einmalzuschuss von 25 Prozent der förderbaren Kosten. Grundlage dafür ist die Schadensmeldung für den Katastrophenfonds“, führt LR Tratter aus. Der Antrag ist bei der zuständigen Wohnbauförderungsstelle einzubringen.

Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung:

Bildung – Gesundheit und Technologie:

Ein Ausbildungsschwerpunkt der HTL Anichstraße in Innsbruck ist Biomedizin- und Gesundheitstechnik. Die Projekträume und Labors werden durch die Zusammenarbeit mit namhaften Medizintechnikfirmen ausgestattet. „So wird den Schülerinnen und Schülern ein möglichst großer Praxisbezug im Unterricht ermöglicht“, betonen Bildungslandesrätin Beate Palfrader und Gesundheits- und Wissenschaftsreferent LR Bernhard Tilg. „Das Land Tirol fördert die Schule mit rund 90.000 Euro, damit der über das Schulbudget hinausgehende Investitionsbedarf gedeckt ist“. Mit diesen Mitteln werden Geräte für den Prototypenbau oder die Gesundheitsmechatronik angeschafft.