Sozialzentrum Wattens und Sportplatz Kolsass

BürgerInnen profitieren von gemeindeübergreifender Zusammenarbeit

Kategorien: LR Tratter, Bauen & Wohnen AutorIn: Eva Horst-Wundsam
LR Johannes Tratter (Bildmitte) besuchte mit den Bürgermeistern (von li nach re) Franz Schmadl (Wattenberg), PV-Obmann Thomas Oberbeirsteiner (Wattens), Alfred Oberdanner (Kolsassberg) und Hansjörg Gartlacher (Kolsass) das neue Sozialzentrum in Wattens.
LR Johannes Tratter (Bildmitte) besuchte mit den Bürgermeistern (von li nach re) Franz Schmadl (Wattenberg), PV-Obmann Thomas Oberbeirsteiner (Wattens), Alfred Oberdanner (Kolsassberg) und Hansjörg Gartlacher (Kolsass) das neue Sozialzentrum in Wattens.
Auch die Sportplatzsanierung in Kolsass ist ein gemeindeübergreifendes Projekt. Von li nach re: Alfred Oberdanner, Hansjörg Gartlacher, LR Johannes Tratter, Thomas Oberbeirsteiner und Markus Zijerveld (Bgm. von Weer).
Auch die Sportplatzsanierung in Kolsass ist ein gemeindeübergreifendes Projekt. Von li nach re: Alfred Oberdanner, Hansjörg Gartlacher, LR Johannes Tratter, Thomas Oberbeirsteiner und Markus Zijerveld (Bgm. von Weer).

Um sich vor Ort über aktuelle Projekte zu informieren, besuchte LR Johannes Tratter diese Woche Gemeinden des Planungsverbandes 20 - Wattens und Umgebung. Thomas Oberbeirsteiner, Bürgermeister von Wattens und Obmann des Planungsverbandes, dem die Gemeinden Wattens, Fritzens, Wattenberg, Kolsass, Kolsassberg, Baumkirchen und Volders angehören, informierte LR Tratter dabei über die Baufortschritte des aktuell größten Gemeinschaftsvorhabens: Das neue Sozialzentrum, das auf einem rund 4.500 m² großen Grundstück in der Marktgemeinde errichtet wird, soll bis Herbst 2017 fertiggestellt werden.

Das Land Tirol fördert das kommunale Großprojekt, das sich im Kostenrahmen von rund 14 Millionen Euro bewegt, mit Bedarfszuweisungen aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) sowie Mitteln aus der Wohnbauförderung und dem Sozialbudget, erklärt LR Tratter: „Das neue Sozialzentrum verbessert die Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger aller sieben Gemeinden und ist damit ein gutes Beispiel für den Erfolg gemeindeübergreifender Zusammenarbeit. Das Land Tirol begrüßt entsprechende Kooperationen und fördert Vorhaben, die einen Mehrwert für die gesamte Region bringen, künftig noch stärker als bislang.“

Bedarfsgerechte Pflegeangebote für sieben Gemeinden

Neben einem Pflegeheim mit 60 Betten, einer Tagesheimstätte sowie dem betreutem Wohnen finden künftig im Sozialzentrum Wattens auch die Räumlichkeiten des Gesundheits- und Sozialsprengels Platz. Ein Café dient dem sozialen Austausch. Für PV-Obmann Thomas Oberbeirsteiner ist das Projekt, das vom Innsbrucker Architektenbüro Scharmer-Wurnig-Architekten umgesetzt wird, eine ganz wesentliche Ergänzung zum bereits bestehenden Seniorenheim: „Mit dem zusätzlichen Angebot wird dem wachsenden Bedarf aller Gemeinden, die am Projekt beteiligt sind, entsprochen. Der Architektenwettbewerb, der im Vorfeld durchgeführt wurde, garantiert zudem eine Realisierung auf bestem Niveau.“

Sport und Freizeit in Kolsass

Ein weiteres Vorhaben wird aktuell in Kolsass umgesetzt. Die Sanierung und Erweiterung der renovierungsbedürftigen Sportplatzinfrastruktur kommt nicht nur der Jugend der Standortgemeinde zu Gute. „Der Sportplatz ist ein wichtiger Treffpunkt und dient der sinnvollen und wohnortnahen Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen sowie dem Training von Nachwuchstalenten. Das Land Tirol fördert dieses wichtige gemeindeübergreifende Freizeitangebot mit Mitteln aus dem GAF sowie Infrastrukturfördermitteln.“

Neue GAF-Richtlinien zugunsten interkommunaler Zusammenarbeit

Die Kooperation von Gemeinden wird seitens des Landes künftig noch stärker als bislang forciert, um größere Vorhaben von regionaler Bedeutung wirtschaftlich und gut abgestimmt umzusetzen, erklärt LR Tratter entsprechende Zielsetzungen: „Auf koordinierte Weise ist ein sehr effizienter Mitteleinsatz möglich, die finanziellen Ressourcen der Gemeinden sowie des Landes werden optimal genutzt. Zudem garantiert diese Form der Kooperation die geordnete Weiterentwicklung der Infrastruktur – ein wichtiges Argument, wenn wir der Bevölkerung trotz notwendiger Sparsamkeit auch künftig eine möglichst hohe Lebensqualität garantieren wollen.“