Hocheffiziente alternative Energiesysteme

Hocheffiziente alternative Energiesysteme sind bei Errichtung von Heizungs- und Warmwasserbereit-stellungssystemen Voraussetzung für die Förderungsgewährung. Dazu zählen z.B.:

Biomasseheizungen

  • z.B. Pellets-, Hackgut-, Holzvergaserkessel mit mind. 1.000 Liter Pufferspeicher
  • Ein bestimmter Wirkungsgrad und Emissionsgrenzwerte müssen eingehalten werden (siehe Herunterladen Wohnbauförderungsrichtlinie).
  • Für ortsfest gesetzte Grund- oder Speicheröfen in Form von Einzelöfen oder als Zentralheizung sind Emissionsgrenzwerte nicht maßgeblich. Der Wirkungsgrad von 85 % ist mittels Kachelofenberechnung nachzuweisen.

Wärmepumpen

  • Wärmequelle Erdreich, Grundwasser oder Luft
  • Zertifizierung nach den EU-Umweltzeichenkriterien gemäß Richtlinie 2014/314/EU (EU Ecolabel) bzw. vollinhaltlich den in dieser Richtlinie festgelegten Mindestanforderungen entsprechend
  • Vorlauftemperatur des Wärmeabgabesystems (Wand-/Fußbodenheizung) grundsätzlich maximal 40°C

Anschluss an Fernwärme aus mindestens 80 % erneuerbarer Energie, Abwärme

Die Einhaltung der Anforderungen und die fachgerechte Ausführung sind vom ausführenden Unternehmen mittels Abnahmeformular (Herunterladen F97 - Abnahmebestätigung Haustechnik) zu bestätigen.

Erdgas-Brennwert-Systeme sind keine hocheffizienten alternativen Energiesysteme und daher nur im Ausnahmefall und nur in Kombination mit einer Solaranlage (thermisch oder Photovoltaik) oder einer gleichwertigen Maßnahme vor Ort (z.B. Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung) zulässig, sofern folgender Höchstwert eingehalten wird: HWBRef,RK [kWh/m²a]: 10 x (1 + 3,0 / ℓc).

Eine Liste der förderbaren Haustechniksysteme finden Sie in der GET-Datenbank.