im Ausnahmefall: Gas-Brennwert-Anlage unter bestimmten Voraussetzungen

Abweichend vom Grundsatz des Einsatzes hocheffizienter alternativer Systeme stellt der Austausch alter Heizungsanlagen oder Kessel auf Basis fossiler Brennstoffe gegen Erdgas-Brennwertsysteme eine förderbare Maßnahme dar, wenn

  • eine Kombination mit einer Solaranlage (thermisch oder Photovoltaik) erfolgt,
  • für Gebäude, die noch nicht thermisch saniert wurden, ein Energieausweis mit entsprechenden Ratschlägen und Empfehlungen vorgelegt wird,
  • keine Möglichkeit für einen Anschluss an ein Fernwärmenetz besteht und
  • der Einsatz biogener Brennstoffe nicht möglich ist (z.B. belastete Gebiete (Luft) zum Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz 2000; fehlende Lagerungsmöglichkeit für Brennstoffe*)


Sollte lagebedingt die Errichtung einer Solaranlage nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar sein, so kann darauf verzichtet werden.

* Eine fehlende Lagerungsmöglichkeit für Brennstoffe wird grundsätzlich nur bei Mehrfamilienhäusern angenommen, wenn die Gas-Brennwerttherme innerhalb der Wohnung installiert werden muss.

Förderung

  • Einmalzuschuss: 15 % der förderbaren Kosten oder
  • Annuitätenzuschuss: 25 % der Anfangsbelastung des Bankkredites