Zusatzförderung Ökobonus

Zuschuss für umfassende thermisch-energetische Sanierung

Das Land gewährt für eine umfassende thermisch-energetische Sanierung eines Wohnobjektes unter Einbeziehung möglichst der gesamten Gebäudehülle eine Förderung in Form eines einmaligen (nicht rückzahlbaren) Zuschusses: Zumindest drei der folgenden Bauteile sind gemeinsam zu sanieren: Fassade, Fenster, Dämmung der untersten Geschoßdecke, Dämmung Dach bzw. oberste Geschoßdecke, energetisch relevantes Haustechniksystem

Voraussetzungen

  • Reduktion des Heizwärmebedarfs (HWBRef,RK vor Sanierung vs. HWBRef,RK nach Sanierung) um mindestens 50 %
  • Nachfolgende Höchstwerte müssen eingehalten werden, wobei entweder der Heizwärmebedarf (HWB) oder der Gesamtenergieeffizienz-Faktor (fGEE) nachzuweisen ist:
Ökobonus

Die Berechnung der Energiekennzahlen hat grundsätzlich nach den Bestimmungen der TBO 2018 i.d.g.F. zu erfolgen. Die laut Wohnhaussanierungsrichtlinie geforderten Mindest-U-Werte für Einzelbauteile sind dabei nicht maßgeblich. Der Energieausweis ist von qualifizierten und befugten Personen auszustellen.

  • Vorlage eines Sanierungskonzeptes (inkl. Pläne, Bestandsaufnahmen, Energieausweis samt Empfehlungen von Maßnahmen und Berechnungsgrundlagen).
  • Die Ökobonusförderung ist grundsätzlich gleichzeitig mit der Einreichung des Wohnhaussanierungsansuchens zu beantragen, spätestens bis zum Zeitpunkt der Endabrechnung (AZ-Förderung).

Höhe des Ökobonus

Die Höhe des Ökobonus ist abhängig von der Ökostufe und der Nutzfläche des Gebäudes:

Ökostufe

Qualitätszuschuss

Bei Erreichen der Ökostufe 2 und Nachweis einer klimaaktiv Gebäudedeklaration oder einer Passivhauszertifizierung nach PHI ist zusätzlich ein Qualitätszuschuss möglich.

Qualitätszuschuss