Vorhaben in verdichteter Bauweise

4.1. Wann ist das Ansuchen einzubringen?

Das Ansuchen um einen Förderungskredit oder einen Wohnbauscheck für die Errichtung eines Wohnhauses (einer Wohnung) ist vor Baubeginn, frühestens jedoch nach Vorliegen des (rechtskräftigen) Baubescheides einzureichen (bei Bauvorhaben in Eigenregie bis 6 Monate nach Baubeginn).

Das Ansuchen um einen Förderungskredit oder einen Wohnbauscheck für den Ersterwerb eines Wohnhauses (einer Wohnung) kann auch nach Baubeginn eines förderbaren Vorhabens, spätestens jedoch sechs Monate nach dem Erwerb und drei Jahre nach Erteilung der baubehördlichen Benützungsbewilligung oder nach Erstbezug der Anlage eingebracht werden.

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4.2. Wann kann mit der Bauausführung begonnen werden?

Mit der Bauausführung darf erst begonnen werden, wenn alle Voraussetzungen für die Gewährung der begehrten Förderung gegeben sind und das Land die Zustimmung zum Baubeginn oder die Zusicherung erteilt hat.
In Eigenregie errichtete Vorhaben dürfen vom Förderungswerber frühestens 6 Monate vor der Einreichung des Ansuchens begonnen werden.

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4.3. Ausstellung der Förderungs-Zusicherung

Im Falle einer positiven Erledigung eines Ansuchens erteilt das Land die schriftliche Zusicherung. In der Zusicherung werden die Bedingungen und/oder Auflagen zur Sicherung der Förderung festgelegt. Mit der Zusicherung erwirbt der Förderungswerber einen Anspruch auf die Förderung.

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4.4. Wann ist die Endabrechnung einzureichen?

Die Endabrechnung (Formblatt F26) für das Wohnhaus (die Wohnung) ist nach Fertigstellung der Bauarbeiten (inklusive Außenputz) und nach Bezug einzureichen :

  • in den Bezirken Innsbruck-Stadt und Innsbruck-Land beim
    Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Wohnbauförderung, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 4. Stock Zi. A408 (Einlaufstelle), 6020 Innsbruck
  • in allen anderen Bezirken bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Bezirkshauptmannschaft.)

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