Rechtserwerbe durch Ausländer

Neben den grundsätzlichen Voraussetzungen für den Erwerb von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken oder von Baugrundstücken darf der Rechtserwerb durch einen Ausländer staatspolitischen Interessen nicht widersprechen und muss ein öffentliches Interesse am Rechtserwerb, insbesondere in wirtschaftlicher, kultureller oder sozialer Hinsicht bestehen. Vgl. zur Gleichstellung von Staatsangehörigen der EU- und EWR-Staaten die Titelseite.  Für Schweizer Staatsangehörige bestehen Sonderregelungen, die jedoch nicht für Gesellschaften gelten.

Ausnahmen von der Genehmigungspflicht bestehen insbesondere für Rechtserwerbe bestimmter Erben und Vermächtnisnehmer (gesetzliche Erben) sowie für Rechtserwerbe im Aufteilungsverfahren nach Auflösung einer Ehe.

 Anzeige gemäß § 23 Tiroler Grundverkehrsgesetz 1996