Impfungen

Impfungen sind vorbeugende Maßnahmen und sollen uns gegen bestimmte Erkrankungen schützen. Sie gehören somit zu den wesentlichsten Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge. Prinzipiell kann man zwischen Lebendimpfstoffen und Totimpfstoffen unterscheiden. Lebendimpfstoffe enthalten lebende, vermehrungsfähige, aber weitestgehend nicht mehr krankmachende Keime. Totimpfstoffe beinhalten entweder ganz abgetötete Erreger oder Teile von diesen und sind daher nicht vermehrungsfähig.

Die Impfungen gegen häufige und schwere Erkrankungen sind im Säuglings- und Kleinkinderalter besonders wichtig, um einen grundsätzlichen Schutz (= Grundimmunisierung) zu erreichen. Um eine dauerhafte Aufrechterhaltung des Impfschutzes zu gewährleisten, ist eine regelmäßige Auffrischung, besonders der allgemein empfohlenen Impfungen  (Impfplan) im Kindes-/Jugendalter sowie im Erwachsenenalter jedoch erforderlich, da der Impfschutz in den meisten Fällen zeitlich begrenzt ist.

Wann soll geimpft werden?

Seit mehreren Jahren schon gibt es einen Sechsfachimpfstoff gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hib, Hepatitis B und Kinderlähmung, sodass z.B. die Kinderlähmungs-Schluckimpfung im Säuglingsalter nicht mehr gesondert durchgeführt werden muss.

Für Risikogruppen und in Risikogebieten werden zusätzlich spezielle Impfungen empfohlen. Fernreisende sind oft erhöhten und neuen Krankheitsgefahren ausgesetzt, sodass Reiseimpfungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Informieren Sie sich bei Ihrem Gesundheitsamt!

Impfreaktionen und Nebenwirkungen

Impfungen können - wie die meisten Medikamente - neben den erwünschten Wirkungen auch unerwünschte Impfreaktionen und Nebenwirkungen mit sich bringen.

Besondere Impfsituationen

Impfungen in der Schwangerschaft

Impfungen bei Personen mit Immundefekten

Wesentlich ist auch, die verschiedenen Impfabstände zu berücksichtigen.

Wichtig: Vergessen Sie bitte nicht, den Impfpass zu den Impfungen mitzubringen!