Strafbestimmungen

In erster Linie richten sich die Strafandrohungen an die Erziehungsberechtigten und Unternehmer oder Veranstalter. Sie sind besonders verantwortlich dafür, daß das Jugendschutzgesetz eingehalten wird.

Sie können mit Verwaltungsstrafen bis zu 3.600,- und in einem besonderen Fall sogar bis zu 7.200,- bestraft werden, wenn die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet.

Einige Bestimmungen halten auch für Jugendliche (Kinder sind noch nicht strafmündig) Strafen bereit.

So können Jugendliche, wenn sie 

  • verbotene Medien oder Gegenstände, Tabak oder Alkohol an Kinder oder Jugendliche weitergeben,
  • bei Erhebungen im Zusammenhang mit dem Jugendschutz den Exekutivbeamten und Behörden die Auskunft verweigern oder den Zutritt zu Räumen und Grundstücken verwehren,
  • die zeitlichen Beschränkungen für den Besuch von öffentlichen Veranstaltungen nicht einhalten,
  • die zeitlichen Beschränkungen über den Aufenthalt in Gasthäusern nicht einhalten,
  • sich auf öffentlichen Plätzen zwischen 24 Uhr und 5 Uhr aufhalten,

mit Verwaltungsstrafen bis 200,- belegt werden.