KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Exkursionen im Rahmen der Erinnerungskultur für Schüler/innen der siebten bzw. achten Schulstufe der Neuen Mittelschule

Eine aktive Erinnerungspolitik muss integrativer Bestandteil schulischer Bildung sein. Der 2. Weltkrieg und die Gräueltaten liegen immer weiter zurück. Daten und Fakten dazu wird man in den Schulbüchern finden, aber genauso wichtig ist es, dass die Geschichten ebenfalls „persönlich nacherlebt“ werden.

Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen bewahrt das Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges und ist als internationaler Ort der Erinnerung daher auch für die historisch-politische Bildung von großer Bedeutung. Im Rahmen von Ausstellungen und pädagogischen Vermittlungsprogrammen wird den Besucher/innen die Auseinandersetzung mit der KZ-Geschichte vermittelt. Vorrangiges Ziel ist die Sensibilisierung gegenüber nationalsozialistischer Wiederbetätigung, Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung von Minderheiten und Demokratiefeindlichkeit.

Bildung ist das zentrale Element für eine positive und erfolgreiche Entwicklung Tirols und der Grundstein für die persönliche Entfaltung der Menschen sowie der friedlichen und demokratischen Stimmung im Land. Bildung als „Lebenslanges Lernen“ schafft die Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Leben.

Aus diesem Grund hat die Tiroler Landesregierung im November 2018 eine Bezuschussung von Exkursionen im Rahmen der Erinnerungskultur für Schüler/innen der siebten bzw. achten Schulstufe der Neuen Mittelschulen zur KZ-Gedenkstätte Mauthausen ab dem Kalenderjahr 2019 bis zu einem Gesamtbetrag von EUR 300.000 jährlich beschlossen.

Die Höhe der Förderung beträgt 100% der angemessenen und nachgewiesenen Kosten für die An- und Rückreise sowie der Eintrittskosten in die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Die Exkursion soll dazu dienen, Einblicke in diesen internationalen Ort der Erinnerung zu gewinnen.

Downloads:

Links: