Tiroler Fonds zur Grundlagenforschung

Zielsetzung des Fonds zur Grundlagenforschung

  • Mobilisierung von zusätzlichem wissenschaftlichem Humankapital im Zusammenhang mit exzellenter Forschung durch gezielte Unterstützung von Frauen und wissenschaftlichem Nachwuchs, zusätzlich zum Stammpersonal der Forschungsstätten.
  • Integration des Landes Tirol in die Finanzierung exzellenter Projekte im Sinn eines regionalen Ausbaus von international hochqualitativem Forschungspotenzial.
  • Ausbau der internationalen Einbettung österreichischer Forschung.

Antragsberechtigte

Gefördert werden Projekte aus folgenden Kategorien, bei denen das Projekt an einer Forschungsstätte in Tirol durchgeführt wird, die Projektleitung in Tirol angesiedelt ist und entweder:

a) Am Anfang der wissenschaftlichen Karriere steht und das Doktorat vor weniger als 8 Jahren abgeschlossen hat, oder

b) Eine Frau ist.

Antragstellung

Der Projektantrag ist beim FWF nach den dort für die Projekteinreichung vorgesehenen Bestimmungen einzubringen. Die Antragstellung ist jederzeit möglich.

Ausmaß der Förderung

Gefördert werden Einzelprojekte sowie Projekte aus dem Lise-Meitner-Programm, dem Hertha-Firnberg-Programm, dem Elise-Richter-Programm, dem Programm PEEK (Entwicklung und Erschließung der Künste) und dem Programm KLIF (Klinische Forschung). Die Finanzierung erfolgt zu 50% durch das Land Tirol und zu 50% durch die Nationalstiftung.

Abwicklung der Förderung

Der FWF stellt dem Land Tirol eine Liste der nach erfolgter Begutachtung als förderwürdig eingestuften Projekte zur Verfügung. Der Wissenschaftliche Beirat entscheidet mindestens einmal jährlich, welche Projekte vom Land Tirol kofinanziert werden.

Die weitere Projektabwicklung erfolgt direkt durch den FWF. Dies betrifft

  • den Abschluss des Fördervertrages
  • die Auszahlung der Fördermittel und
  • die Revision bzw. Evaluierung

Eine Darstellung des Tiroler Fonds zur Grundlagenforschung und - im Unterschied dazu - des Tiroler Wissenschaftsfonds finden Sie  hier.


Kooperationsvereinbarung mit dem FWF

Die Kooperationsvereinbarung mit dem FWF ermöglicht dem Land Tirol zukünftig Projekte mitzufinanzieren, die auf optimale Weise den Standort wie auch die Forscherinnen und Forscher des Landes Tirol unterstützen und den strengen FWF-Qualitätskriterien entsprechen – „Matching-Funds-Modell“.

Die Einreichung von Projekten im Rahmen dieses „Matching-Funds-Modells“ erfolgt nach dem bewährten Modus der Einzelprojektförderung des FWF. Die entsprechenden Richtlinien für die Einreichung eines Antrages sind der  Website des FWF zu entnehmen.

Der FWF ist für die internationale Begutachtung der eingereichten Forschungsanträge, den Abschluss der Förderverträge und die Abrechnung der Forschungsprojekte gemäß seiner Richtlinien verantwortlich.

Die letztgültige Auswahl der vom FWF als förderungswürdig eingestuften Einzelprojekte erfolgt durch den Wissenschaftlichen Beirat des Landes Tirol.

Folgende Programme werden im Rahmen des Matching-Funds-Modell vom Land Tirol gefördert:

  • Einzelprojekte
  • Meitner-Programm
  • Firnberg-Programm
  • Richter-Programm
  • PEEK
  • KLIF