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Kennen Sie schon? – Unser LeOn-Medientipp

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Einführung in das Mikroskopieren

Lange war der Menschheit der Blick in den Mikrokosmos verwehrt. Mit der Erfindung des Mikroskops hat sich das geändert und die Sicht auf die Welt wurde revolutioniert. Bis heute ist das Mikroskop eines der wichtigsten Instrumente der Biologen. Das Themenpaket führt an die Nutzung des Lichtmikroskops heran. Es wird seinem Aufbau erklärt und vermittelt, wie man mit dem Mikroskop arbeitet. Anhand von zwei Beispielen wird die Herstellung von Frischpräparaten gezeigt.

Das Medienportal LeOn (Lernen Online) ist das innovative Projekt des Medienzentrums Tirol zur elektronischen Distribution von Unterrichtsmedien über das Internet. Verschiedene Medientypen wie Filme, Animationen, Bilder, Grafiken, Arbeitsblätter oder interaktive Übungen sind verfügbar.


Das Ende des Medienverleihs

Ende des Medienverliehs

Die Entwicklung ist von langer Hand vorbereitet: 2008 wurde das Medienportal LeOn erstmals in Betrieb genommen. Der „Online-Medienverleih“ ist kundenfreundlicher, rascher und bequemer. Der über Jahre gewohnte Medienverleih dagegen ist aufwändig: Man reserviert einen Film, per Telefon, persönlich oder im Online-Medienkatalog, holt die DVD ab, setzt sie im Unterricht ein und bringt (oder schickt) die Scheibe retour. Daher ging damit auch die Überlegung einher, dass es irgendwann den traditionellen Medienverleih nicht mehr brauchen werde.

Über Jahre wurden nun zwei Systeme parallel geführt, das Medienportal LeOn und der klassische Medienverleih. Der nächste Schritt erfolgte 2015, damals wurden die letzten drei Bezirksmedienzentren (und damit der Medienverleih) geschlossen. Durch die breite Akzeptanz von LeOn gab es keinerlei Beschwerden über die Schließungen. Nur noch in Innsbruck blieb der Medienverleih erhalten. Doch auch in der Hofburg wurden die Besuche von KundInnen immer seltener. Zwar wurde die persönliche Beratung geschätzt, aber LeOn ist einfach bequemer und flexibler.

Die Zahlen sprechen für sich

2008 gab es noch rund 12.000 Verleihvorgänge. Doch im Laufe der Jahre wurde diese Zahl immer kleiner. Schon 2016 schienen nur noch 500 Verleihvorgänge in der Statistik auf. 2017 übersiedelte das Kundencenter in der Hofburg, bei diesem Vorgang wurde bereits nur mehr eine Kopie in den neuen Raum übernommen. In diesem Jahr konnten gar nur mehr etwas mehr als 300 Entlehnungen von DVDs verzeichnet werden.

Im Sommer 2018 wird ausgeräumt

Diese Entwicklung ist eine logische Folge und hat zur Konsequenz, dass der physische Medienverleih im Sommer 2018 nicht mehr angeboten wird. Die DVDs wandern ins Archiv. Für alle anderen Dienstleistungen im Medienverleih hat dies keine Auswirkungen. Auch für die betroffenen MitarbeiterInnen im Medienzentrum Tirol nicht, denn deren Hauptarbeitsfelder liegen schon längst beim Medienportal LeOn. Jene KundInnen, die die DVDs bisher in der Hofburg abgeholt haben, danken wir für die langjährige Treue. Gerne helfen wir auch persönlich bei der Umstellung auf das Medienportal LeOn. Wer einmal LeOn kennengelernt hat, wird die Scheibe nicht mehr vermissen.


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„Musik entdecken“: Hervorragende Filme für den Musikunterricht

Die Geschichte und Charakteristik der Genres Volksmusik, Popmusik und Klassik aus einem neuen Blickwinkel entdecken: Das ermöglicht die Mitte März vom Medienzentrum des Landes Tirol präsentierte Medienproduktion „Musik entdecken“, die in Zusammenarbeit der Medienzentren Österreichs und des Amtes für Film und Medien in Bozen realisiert wurde.

„Musik hat einen hohen Stellenwert und gerade hierzulande dürfen wir uns einer lebendigen Musiklandschaft erfreuen. Das Filmprojekt soll Schülerinnen und Schülern die Welt der Musik auf neue Weise zugänglich machen und bietet durch geschichtliche Hintergrundinformationen und detaillierte Erklärungen optimale Voraussetzungen für die umfangreiche Musikerziehung“, so Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Insbesondere soll nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch musikalisches Handeln gefördert werden.Michael Kern, Fachbereichsleiter im Medienzentrum des Tiroler Bildungsinstituts, freut sich, dass mit diesen Filmen ein langjähriger Wunsch der Musikpädagoginnen und Musikpädagogen erfüllt werden konnte.

Musik verstehen mit SpitzenmusikerInnen und ExpertInnen

Mit Sophie Abraham, einer Cellistin mit besonderer Leidenschaft für die Musik der Wiener Klassik, Herbert Pixner, einem der kreativsten Künstler im alpenländischen Raum und Julian Le Play, dem mehrfachen Gewinner des Amadeus-Awards, konnten SpitzenmusikerInnen aus Österreich und Südtirol für diese Produktion gewonnen werden. Die 120-minütige Medienproduktion beleuchtet nicht nur die Geschichte und Charakteristik der genannten Genres, auch die persönlichen Sichtweisen der jeweiligen ProtagonistInnen als ExpertInnen werden dargestellt.

Die Inhalte des Filmmaterials orientieren sich am Lehrplan und legen den Schwerpunkt auf die Bewusstmachung der musikalischen Identität Österreichs im historischen, regionalen und internationalen Kontext. Passend zu den Filmen werden Begleitmaterialien für den Unterricht angeboten, die konkrete Ideen für den Einsatz im Unterricht liefern. Umgesetzt wurde das Musikprojekt unter der Produktionsleitung der Education Group, dem österreichischen Projektzentrum im Bereich Pädagogik, Medien und Technik und von BildungsTV, einem Informationsservice im Bildungsbereich.

Die Produktion ‚Musik entdecken‘ ist im Medienportal LeOn in drei Themenpaketen aufbereitet:

• Musik entdecken - Popmusik (mit Julian Le Play)

• Musik entdecken - Volksmusik (mit Herbert Pixner)

• Musik entdecken - Klassische Musik (mit Sophie Abraham)


Vorzeigeprojekt ist Fixpunkt der Tiroler Bildungslandschaft - Zehn Jahre Medienportal LeOn

Vorzeigeprojekt ist Fixpunkt der Tiroler Bildungslandschaft - Zehn Jahre Medienportal LeOn

Anfang Jänner wurde im Rahmen einer festlichen Veranstaltung am Grillhof in Vill im Beisein von Bildungslandesrätin Beate Palfrader das zehnjährige Bestehen des Medienportals Lernen Online – kurz LeOn – gefeiert. Das Portal liefert bequem per Mausklick Filme und Unterrichtsmaterial für alle Schulfächer in alle Regionen Tirols. „Medien spielen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung von zeitgemäßen, schülerorientierten Lehr- und Lernprozessen. Mit LeOn unterstützen wir die Tiroler Pädagoginnen und Pädagogen nachhaltig bei einem modernen Unterricht“, erklärt LRin Palfrader.

Digitalisierungsoffensive für die Bildung

Das vom Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum des Landes Tirol vor zehn Jahren eingerichtete Online-Projekt ist heute zu einem österreichweiten Vorbild geworden. Der Leiter des Tiroler Bildungsinstituts Franz Jenewein betonte bei der Eröffnung der Veranstaltung, dass das Projekt LeOn im Rahmen der Digitalisierungsoffensive in den Schulen und Bildungseinrichtungen eine ganz wichtige Rolle spiele. Landesrätin Palfrader wies auch auf die nachhaltige Weiterentwicklung von LeOn hin. So werden jährlich 100.000 in den Ankauf neuer Filme und Unterrichtsmaterialien investiert.

Erfolgsgeschichte LeOn in Zahlen

Der Fachbereichsleiter des Medienzentrums, Michael Kern, konnte erfreuliche Zahlen präsentieren: „450 Tiroler Schulen nutzen das Service, damit werden zwei Drittel aller Schulen von LeOn versorgt. Über 9.000 User – von der Volkschule bis zum Gymnasium – sind beim Medienportal registriert.“ Die Nutzungszahlen für das Jahr 2017 sind beeindruckend: In Summe waren 5,8 Millionen Zugriffe zu verzeichnen. Zum Erfolg des Projekts haben laut Kern auch starke Partner wie das „Tiroler Bildungsservice“, die „Datenverarbeitung Tirol“ und die Bildungsabteilung des Landes Tirol beigetragen.

„Erklärvideos“ und YouTube als Bildungsraum

Gastredner und Kommunikationsexperte Karsten D. Wolf von der Universität Bremen ging in seinen Ausführungen zum Thema „Videoportale als Bildungsraum“ auf die Rolle von „Erklärvideos“ auf YouTube & Co. ein. Quer durch alle Altersgruppen werden Tutorials immer häufiger genutzt. Auch die schulische Unterrichtspraxis kann von dem Format „Erklärvideos“ profitieren.

Weiter Informationen zu LeOn finden sie hier.


Empfehlung für IT-Ausstattung an VS, NMS und PTS aktualisiert

Empfehlung für IT-Ausstattung an VS und NMS aktualisiert

Digitale Technologien und Kommunikationskanäle ändern sich rasant – und die Schule muss Kinder mit dem nötigen Werkzeug ausrüsten, um mit diesen Entwicklungen ein Leben lang Schritt halten zu können. Das ist die Ausgangslage für den Start der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0 – Jetzt wird’s digital“ durch das Bildungsministerium ( www.bmb.gv.at/ministerium/vp/2017/20170123.html; 31.03.2017). Von der fünften bis zur achten Schulstufe wird eine verbindliche Übung „Digitale Grundbildung“ mit einem eigenen Lehrplan im Ausmaß von zwei bis vier Wochenstunden eingeführt. Geplant ist eine Breitbandoffensive für Pflichtschulen und mittelfristig die jährliche Ausstattung aller Schüler/innen der fünften Schulstufe mit Tablets und aller Schüler/innen der neunten Schulstufe mit Laptops.  

Basis für das Gelingen der Digitalisierungsstrategie und um eLearning als eines der Kernelemente der Neuen Mittelschulen effektiv umsetzen zu können, bedarf es der Einrichtung einer entsprechenden Infrastruktur. Eine Arbeitsgruppe (bestehend aus Kirchliche Pädagogische Hochschule – Edith Stein, Landesschulrat für Tirol, Pädagogische Hochschule Tirol, SchulleiterInnen-Service, TBI - Medienzentrum des Landes Tirol, Tiroler Bildungsservice) hat nun die IT-Ausstattungsempfehlung aktualisiert.  Sowohl für die Volksschule und Neue Mittelschule wurde die Unterlage überarbeitet. Sie ist eine Orientierungshilfe für Schulerhalter, Schulaufsicht, Schulleitungen, Kustodinnen und Kustoden sowie eLearning-Beauftragte.  

Ein Tipp, bevor man mit der Ausstattungsplanung loslegt: Ein Medienentwicklungsplan ist sehr hilfreich und sollte im SQA-Prozess mitentwickelt werden. Er verbindet das pädagogische Konzept mit dem technischen (Ausstattung, Vernetzung, Wartung) und dem organisatorischen Konzept (Fortbildung und Finanzierung).  

Download:  IT-Ausstattung für Volksschulen

Download:  IT-Ausstattung für Neue Mittelschulen

Download:  IT-Ausstattung für PTS


MAIL ist das vierteljährlich erscheinende Magazin des Tiroler Bildungsinstituts. Es informiert über die laufenden Aktivitäten vom Grillhof und Medienzentrum. Seminare und Lehrgänge im Bildungshaus Grillhof, wie z.B. die Tiroler Gemeinde- und Verwaltungsakademie, Lerngänge für HeimleiterInnen, Peace Studies (Masterlehrgänge für Friedensstudien der Universität Innsbruck) und verschiedene österreichweite und internationale Veranstaltungsreihen werden im MAIL vorgestellt.

Im Menüpunkt „Über uns“ auf der Homepage des Medienzentrums Tirol kommt man direkt zum Archiv: Hier kann man in den MAIL-Ausgaben zurückreichend bis zum Jahr 1999 blättern und sich einen Eindruck von der Entwicklung des Tiroler Bildungsinstituts verschaffen.

Das MAIL-Abo ist kostenlos, die Bestellung erfolgt per E-Mail:  medienzentrum@tirol.gv.at


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