Antrag auf Eintragung in die Wählerevidenz für Wahlberechtigte im Ausland

Allgemeine Informationen

Zum Landtag wahlberechtigt sind neben den Landesbürgern (also österreichischen Staatsbürgern mit Hauptwohnsitz in Tirol) auch österreichische Staatsbürger, die vor der Verlegung ihres Hauptwohnsitzes in das Ausland diesen in Tirol hatten, spätestens am Tag der Wahl das 16. Lebensjahr vollendet haben und vom Wahl­recht nicht ausgeschlossen sind (Auslandstiroler), und zwar für die Dauer ihres Aufenthaltes im Ausland, längstens für zehn Jahre. 

Voraussetzungen

Das Wahlrecht darf aber nur dann ausgeübt werden, wenn ein Antrag auf Eintragung in die „Auslandstirolerevidenz“ der Gemeinde des letzten Hauptwohnsitzes in Tirol gestellt wird. Nach dem Ablauf von zehn Jahren nach der Verlegung des Hauptwohnsitzes in das Ausland endet das Wahlrecht jedenfalls. Eine Verlängerung der Wahlberechtigung durch die neuerliche Stellung eines Antrages auf Eintragung in die genannte Evidenz ist nicht möglich.

Weitere Voraussetzung für die Eintragung in die „Auslandstirolerevidenz“ ist, dass der (die) Antragsteller(in) vor dem 1. Jänner des Jahres der Eintragung das 14. Lebens­jahr vollendet hat. Zu einer bestimmten Landtagswahl ist er (sie) jedoch nur wahlberechtigt, wenn spätestens am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet wird.

Fristen

Um an der Landtagswahl 2013 teilzunehmen, muss auf den Zeitpunkt der Anlegung des Wählerverzeichnisses Rücksicht genommen werden. Die Wählerverzeichnisse liegen ab Montag, den 25. Februar 2013, zur öffentlichen Einsicht in den Tiroler Gemeinden auf. Um bereits von Anfang an in das Wählerverzeichnis aufgenommen zu werden, muss der Antrag auf Eintragung in die „Auslandstirolerevidenz“ somit vor dem 25. Februar 2013 bei der Gemeinde einlangen (die „Auslandstirolerevidenz“ ist nämlich eine der Grundlagen für die Anlegung der Wählerverzeichnisse). 

Sollte der soeben angeführte Zeitpunkt versäumt werden, kann der Antrag auf Eintragung in die „Auslandstirolerevidenz“ noch bis zum 1. März 2013 (Ende der Frist für Einsprüche gegen das Wählerverzeichnis) nachgeholt werden. In diesem Fall wird eine zusätzliche Kontaktaufnahme mit der betroffenen Gemeinde (etwa per Telefon oder E-Mail) empfohlen, um sicherzustellen, dass diese den Antrag als Einspruch gegen das Wählerverzeichnis gelten lässt und dieses entsprechend ergänzt.

Zuständige Stelle

Bürgermeister der Gemeinde des letzten Hauptwohnsitzes in Tirol, von der aus der Hauptwohnsitz direkt ins Ausland verlegt wurde.

Erforderliche Unterlagen

Es ist erforderlich, einen amtlichen Lichtbildausweis zu scannen und den Scan dem Antrag anzuschließen oder den Antrag digital zu signieren.

Kosten

keine