EPU-Kooperationsförderung

Allgemeine Informationen

Ziel der Tiroler EPU-Kooperationsförderung ist die Unterstützung von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) bei sinnvollen betrieblichen Kooperationen. Damit sollen die jeweiligen Kernkompetenzen der einzelnen EPU besser genutzt werden.

Im Rahmen dieser Aktion können Kooperationsprojekte unterstützt werden, die im Zusammenhang mit der Entwicklung, der Herstellung und der Vermarktung von neuen Produkten, Verfahren und/oder Dienstleistungen stehen.

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Einmalzuschuss gewährt und beträgt max. 30 % der förderbaren Kosten (z.B. Unternehmerlohn, Kosten für externe Expertisen, Marketingkosten, etc.). Als Mindestbemessungsgrundlage gelten 1.000,--, als Höchstbemessungsgrundlage 10.000,--.

Voraussetzungen

Förderungsnehmer können nur Kooperationen von mindestens zwei Ein-Personen-Unternehmen (EPU) der gewerblichen Wirtschaft mit einer aufrechten Gewerbeberechtigung nach der Gewerbeordnung sein. Weiters können folgende Unternehmen gefördert werden:

  • erwerbswirtschaftliche Betreiber von touristisch bzw. freizeitwirtschaftlich relevanten Infrastruktureinrichtungen (z.B. Bäder, Campingplätze, Bootsvermietung, Minigolfplätze, Freizeitparks, Kinos, Tanzschulen, Tennis- und Tischtennisplätze inkl. Tennishallen, Ballonfahr- und Hänge- bzw. Gleitschirmunternehmen, Raftingunternehmen, etc.)
  • Telekommunikations- und Rundfunkunternehmen mit der Berechtigung der RTR GmbH
  • Sprengmittelhändler
  • Buchhalter/Bilanzbuchhalter/Personalverrechner
  • Mitglieder der Kammer der Architekten und Ingenieurskonsulenten für Tirol und Vorarlberg mit Standort in Tirol

Fristen

Der Antrag ist vor Beginn des beantragten Förderzeitraumes einzureichen.

Erforderliche Unterlagen

  • nähere Angaben zu den einzelnen Teilnehmern am Kooperationsprojekt gemäß Beilage (dieses Beiblatt ist von jedem Projektpartner auszufüllen und zu unterfertigen)
  • Kooperationskonzept – sollte eine kurze Information über das Kooperationsprojekt (vor allem die inhaltlichen und organisatorischen Details) und die dadurch erwarteten betrieblichen Auswirkung beinhalten.
  • Kostenaufstellung der beteiligten EPU
  • Kooperationsübereinkommen bzw. ein Entwurf dazu
  • aktueller Berechtigungsnachweis zur Ausübung der wirtschaftlichen Tätigkeit (z.B.: Gewerberegisterauszug)

Kosten

Für die Antragstellung entstehen keine Kosten.