Sonderprogramm Fachkräfteförderung

Allgemeine Informationen

Ziel der Förderung ist, dem Fachkräftebedarf in Mangelberufen gerecht zu werden. Mit dem Fachkräftestipendium des Arbeitsmarktservice (AMS) wird die finanzielle Existenz während der Ausbildung in einem Beruf mit Fachkräftemangel gesichert. Durch einen Beitrag zu den Ausbildungskosten im Rahmen des Sonderprogramms Fachkräfteförderungsoll ein zusätzlicher Anreiz geschaffen werden, Personen in Mangelberufen zu Fachkräften auszubilden.

Die Förderung beträgt bei Vorliegen aller Fördervoraussetzungen insgesamt 60 % der vom Förderwerber/von der Förderwerberin bezahlten Ausbildungskosten, maximal 4.800,00.

Die Auszahlung des Förderbetrages aufgrund der Förderentscheidung erfolgt in zwei Teilbeträgen.

  • Der erste Teilbetrag in Höhe von 50 % der zugesagten Fördersumme wird nach Erteilung der Förderzusage ausbezahlt.
  • Der zweite Teilbetrag in Höhe von 50 % der zugesagten Fördersumme wird nach Absolvierung der Ausbildung bei Vorlage folgender Nachweise ausbezahlt:
    • Bestätigung über den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung
    • Nachweis über die Bezahlung der Ausbildungskosten
    • Nachweise über zwischenzeitig gewährte Unterstützungen anderer Förderstellen

Diese Nachweise sind binnen drei Monaten nach Abschluss der Bildungsmaßnahme unaufgefordert vorzulegen.

Voraussetzungen

Fördernehmer/innen können Personen sein, die vom AMS Tirol ein Fachkräftestipendium erhalten.

Fristen

Der Antrag ist spätestens zwei Wochen nach Gewährung des Fachkräftestipendiums einzureichen.

Zuständige Stelle

Erforderliche Unterlagen

Folgenden Unterlagen sind dem Antrag hinzuzufügen:

  • Zusageschreiben des Arbeitsmarktservice (AMS) über die Gewährung des Fachkräftestipendiums
  • Anmeldebestätigung des Bildungsinstitutes inklusive Auflistung der gesamten Ausbildungskosten bzw. sofern bereits vorhanden Zahlungsnachweis
  • Nachweise über bereits zugesagte oder gewährte Unterstützungen anderer Institutionen

Kosten

Für die Antragstellung entstehen keine Kosten.

Wichtige Rechtsgrundlagen

Es sind folgende Richtlinien relevant: