Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Innsbruck

(IIIa1-W-10.097/133-2018) Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Innsbruck; KW Obere Sill, Sanierung der Wehranlage Matrei; wasser- und forstrechtliches Bewilligungsverfahren

Kategorien: Kundmachungen, Umwelt

Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG hat per 16.01.2015, beim Landeshauptmann von Tirol um die wasser- bzw. forstrechtliche Bewilligung, für die Sanierung der Wehranlage Matrei (nach Maßgabe des Einreichprojektes „KW Obere Sill- Sanierung Wehranlage Matrei Bauphase II- Querbauwerk“ vom 15.12.2014, Projekt Nr. 011-03) angesucht.

 

Die Wehranlage Matrei vom Kraftwerk Obere Sill befindet sich im Gemeindegebiet von Mühlbachl auf einer Seehöhe von ca. 889 m ü. A. und fasst das Wasser der Sill bei Sill- km 20,22.

Die Wehrschleuse Matrei dient zur Stauhaltung der Wasserkraftanlage Obere Sill der IKB AG.

Die Funktionstüchtigkeit der Anlage ist zwar noch gegeben, jedoch haben sich die wasserwirtschaftlichen Anforderungen an die Wehranlage geändert.

Im Wesentlichen soll die bestehende Wehranlage (festes Wehr) generalisiert und den aktuellen Anforderungen an die Hochwasserabfuhrkapazität der Sill angepasst werden. Aus diesen Gründen muss die Schleuse Matrei einer Grund- Instandsetzung unterzogen werden, welche in Form einer Generalisierung unter Anpassung der Wehrfeldaufteilung am bestehenden Standort erfolgen soll.

Die vom Brennwerk der TIWAG ankommende Wassermenge von bis zu 12m3 /s wird vom Sill- Kraftwerk genutzt. Das ohnehin schon entsandete Wasser, welches das Brennerwerk verlässt, kann direkt (ohne weitere Behandlung) dem Kraftwerk zugeführt werden. Dies hat betriebliche und betriebswirtschaftliche Vorteile zur Folge. Die zusätzlichen 3 m3/ s, welche dem Sill- Kraftwerk als Voll- Ausbauwassermenge (Q Ausbau = 15 m3/ s) zur Verfügung stehen, werden bei entsprechender Wasserführung direkt aus dem Gewässerbett bzw. in Form einer Beileitung aus dem Falkasanerbach und Viggarbach entnommen.

Umbau durch Neubau des Querbauwerkes in der Sill. Die Maßnahmen beinhalten für die Bauphase den notwendigen Abbruch des fixen Wehrrückens und des vorhandenen Hausschütz. Die abgebrochenen Querbauwerke werden durch zwei Segmentschütze mit aufgesetzter Fischbauchklappe ersetzt.

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