Detaillierte Informationen

Gruppe Serles

Serles, inner-nationale Musik trifft auf internationale Musik, Aufgeschriebenes trifft auf Ausgegrabenes, Trad. trifft auf Pop. Der Groove setzt sich in Gang, sowohl das Herz als auch die Beine hüpfen. Die Balfolkgruppe SERLES zeigt, dass Musik ein vorzügliches Vehikel dafür sein kann, Grenzen von Raum und Zeit aufzulösen und zu überwinden.

Verein Zirkus Meer

  • ARCO:
    Ein Platz voller seltsamer Würfel? Atemberaubende Handstände auf den wackeligen Strukturen werden buchstäblich zur Gratwanderung für zwei Akrobaten. Nach und nach werden die horizontalen Kräfte überwunden und eine frei schwebende Konstruktion manifestiert sich vor den Augen der Zuschauer. Ein fragiler Brückenschlag des Moments als bleibende Metapher für die Verbindung zweier Gegensätze….
  • Arlekino auf der Kartenpyramide:
    Eine von weitem sichtbare Pyramide die langsam in die Höhe wächst, ist zusammengesetzt aus alten Spielkarten, die immer wieder Anlass zu Spekulationen geben. Waghalsige Handstände und Kraftakrobatik sind weitere Bausteine, aus denen sich diese Aufführung zu einem Ganzen zusammenfügt.
  • Der Gaukler mit seinen Stühlen:
    Der Stuhl, auch Sessel oder Hocker genannt, ist die Krönung der menschlichen Suche nach Komfortablem und Bequemen, aber auch erhobene Sitzmöglichkeit. Ja bist du an der Spitze der Macht des großen Königsthrons. Fausto hat Stühle die fliegend oder schwebend übereinandergestapelt werden. Wie von Magie entstehen Skulpturen die auch vom Publikum in Besitz genommen werden.
  • Der Eisen Hans:
    Kraftakrobatik, Balancen, Hufeisen verbiegen, Kraftdarbietungen mit Nägel und Eisenstangen, Jonglage mit schweren Eisenkugeln
  • Der Leonardo Ring:
    Eine Aufführung in Anlehnung an eine Erfindung von Leonardo da Vinci. Der Ring wird mit interessierten Erwachsenen oder auch Kindern aus dem Publikum aus 48 Holzteilen zusammengebaut.
  • Seiltanz und Hochseil:
    Artistik am Drahtseil in einer Höhe von 4 Meter. Schwindelerregend und faszinierend zugleich.

Verein Ausfall

Gegründet im Jahre 2006, beschäftigt sich der „Mittelalterliche Kultur- und Sportverein Ausfall“ mit der sportlichen Ausübung des europäisch-mittelalterlichen bewaffneten Nahkampfes, insbesondere des Schwertfechtens. Körperliche Ausdauer, Trainieren der Koordination und Motorik, historisches Recherchieren, korrektes Rekonstruieren und Nachahmen überlieferter Kampftechnikern, das alles steht im Fokus. Ebenfalls ein Schwerpunkt ist die historisch-korrekte Darstellung des mittelalterlichen Lager- und Hoflebens.
Zu sehen gibt es noch dazu aufwendige und erstaunliche Ritterrüstungen, auch zum An- und Ausprobieren. Einfache Kreistänze und komplizierte Kontratänze aus verschiedenen Epochen runden das Angebot ab.

1476 städtisches Aufgebot/Living History

1476 städtisches Aufgebot e.V. mit Sitz in Deutschland hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Öffentlichkeit das Leben und die Kultur der Menschen des späten Mittelalters näherzubringen und „begreifbar“ zu machen. Dieses Ziel wird durch eine Kombination der Methoden der „Gelebten Geschichte“ und durch Erklärstationen erreicht.
Dabei wird nicht nur das zivile, sondern auch das militärische Leben der Zeit gezeigt. Das sagt auch schon der Name, denn „städtisches Aufgebot“ war ein Kontingent aus Bürgern einer Stadt, die im Alltagsleben vielleicht Handwerker oder Händler waren, die aber im Konfliktfall ihrer Verpflichtung nachkamen und die Stadt verteidigten oder auf Aufruf des Kaisers an Kriegseinsätzen teilnahmen. Quellenrecherche und –analyse, Rekonstruktion von Kleidung, Werkzeugen, Schriftstücken und die Erarbeitung von Fertigkeiten sind der Schwerpunkt des Vereins und werden bei der Veranstaltung präsentiert.

Trompetenbau

Benedikt Sonnleitner machte seine Ausbildung zum Blechblasinstrumentenmacher bei Robert Worischek in Sachsenkam und schloss die Gesellenprüfung 2011 als Kammersieger und bayrischer Landessieger ab. Im selben Jahr begann er bei Prof. Erich Rinner am Konservatorium Innsbruck Trompete zu studieren, blieb aber weiterhin als Instrumentenmacher und -reparateur tätig. 2013 legte er die Meisterprüfung im Blechblasinstrumentenmacher-Handwerk ab und ist seitdem mit einer eigenen Werkstatt – seit 2015 in Innsbruck – selbständig tätig. Neben der Durchführung aller Reparaturen und Services spezialisierte er sich auf den Bau von Trompeten und Flügelhörnern und beschäftigt sich außerdem intensiv mit historischem Instrumentenbau.

Münze Hall

Hall in Tirol – Geburtsstätte des Dollars. Vor über 500 Jahren wurde die kleine, reizende Stadt Hall von dem Habsburger Sigismund dem Münzreichen zur Münzstätte erklärt. In der Burg Hasegg/Münze Hall wurde 1486 der erste Taler geprägt, aus dem später der Dollar hervorging. Viele ereignisreiche Jahrhunderte sind seitdem vergangen und in der Münze Hall und im Münzerturm können sich die Besucher auf Spurensuche in diese aufregende Vergangenheit begeben. Die Burg Hasegg / Münze Hall bietet einen interessanten Einblick in die Geschichte der Münzprägung.

Schreiben um 1500 – Die neue Frakturschrift

mit den Kalligrafinnen Monika Pircher und Gabriele Buemberger.
Die Entstehung der Frakturschrift ist eng mit Kaiser Maximilian I. verbunden. Ein Sekretär des Kaisers kommt unter anderen als Urheber in Frage. Fraktur kommt zuerst als Handschrift auf, findet aber unmittelbar danach auch im Buchdruck Anwendung. So ist das Maximilians Versepos Theuerdank 1517 bereits in Fraktur gedruckt. Kinder und Erwachsene können sich eine persönliche Festurkunde in Fraktur anfertigen.

Märchenerzählung „Des Kaisers neues Kettenhemd“

mit Barbara Beinsteiner
Externer Link www.barbarabeinsteiner.at