Eltern-Kind-Zentren

Ziel der Förderung

Ziel der Förderung ist es, Eltern in ihrer Elternrolle und Elternkompetenz durch verschiedene Angebote zu unterstützen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Förderung von Eltern-Kind-Gruppen zu erhöhen.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung ist die finanzielle Unterstützung von Eltern-Kind-Zentren.

Fördernehmer/Fördernehmerinnen

Fördernehmer/innen können Einzelunternehmen, eingetragene Personen- und Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, Vereine und sonstige öffentliche Institutionen sein, die Träger eines Eltern-Kind-Zentrums sind.

Weitere Voraussetzungen

Räumliche Voraussetzungen

  • die Räumlichkeiten müssen öffentlich zugänglich sein
  • mindestens ein kindgerecht ausgestalteter Gruppenraum, sowie eine Kochgelegenheit und kindgerecht nutzbare Sanitäranlagen müssen gegeben sein
  • für Aktivitäten, an denen Eltern teilnehmen, ist eine entsprechende erwachsenengerechte Möblierung vorzusehen
  • für angemietete externe Räumlichkeiten sind die oben angeführten Voraussetzungen sinngemäß anzuwenden

Fachliche Voraussetzungen

  • das eingesetzte Personal hat die mit der jeweiligen Aufgabenstellung erforderliche fachliche Qualifikation aufzuweisen
  • das eingesetzte Personal hat sich laufend fortzubilden
  • die Einstellung von MitarbeiterInnen, sowie die hierfür erforderliche Bewertung der jeweiligen Qualifikation, obliegt dem Träger des Eltern-Kind-Zentrums. Der Träger des Eltern-Kind-Zentrums hat auch für eine laufende Fortbildung des Personals Sorge zu tragen.

Inhaltliche Voraussetzungen/Angebote

  • Öffnungszeiten von mindestens 20 Stunden pro Woche an mindestens 36 Wochen im Jahr sind zu gewährleisten. In dieser Zeit steht eine Ansprechperson des jeweiligen Eltern-Kind-Zentrums zur Verfügung.
  • Ein offener Treffpunkt für den elterlichen Erfahrungsaustausch ist mindestens einmal pro Woche und an mindestens 36 Wochen im Jahr anzubieten. Dieser muss mindestens 50 Minuten dauern. Bei der Termingestaltung ist auf berufstätige Eltern Rücksicht zu nehmen.
  • Pro Jahr sind mindestens zwei Kurse im Ausmaß von mindestens 5 Kurseinheiten zu jeweils mindestens 50 Minuten zum Thema rund um die Geburt anzubieten. Das Angebot hat in Abstimmung mit der Abteilung Landessanitätsdirektion beim Amt der Tiroler Landesregierung zu erfolgen.
  • Pro Jahr sind mindestens zwei Kurse im Ausmaß von mindestens 5 Kurseinheiten zu jeweils mindestens 50 Minuten mit pädagogisch einschlägigen Themen anzubieten.
  • Pro Woche und an mindestens 36 Wochen im Jahr sind mindestens eine Eltern-Kind-Gruppe als Kurseinheit mit einer Öffnungszeit von mindestens 50 Minuten anzubieten. Eltern-Kind-Gruppen sind fixe Gruppen mit einer regelmäßigen Teilnahme der angemeldeten Kinder und Eltern.

Förderzeitraum

Die Förderung wird für ein Kalenderjahr gewährt.

Art und Ausmaß der Förderung

  • Die Förderung wir als nicht rückzahlbarer Mehrfachzuschuss gewährt.
  • Die Förderung setzt sich zusammen aus einem Zuschuss für die Gewährleistung der Öffnungszeiten, für das Angebot offener Treffpunkte, für die Angebote im Gesundheitsbereich, für Angebote im Bereich Elternbildung und einem Zuschuss für Eltern-Kind-Gruppen.
  • Die Förderung darf 85% der im Förderzeitraum angefallenen Gesamtkosten des Eltern-Kind-Zentrums nicht überschreiten.

Einreichfrist für Förderanträge

Förderanträge sind vor Beginn des beantragten Förderzeitraumes elektronisch mittels Onlineformular einzureichen.

Dem Förderantrag sind folgende Unterlagen anzuschließen:

  • Konzept der Einrichtung
  • Beschreibung der inhaltlichen Angebote (Programm)
  • Kalkulation der Gesamtkosten (Aufschlüsselung der Einnahmen und Ausgaben)
  • Erklärung über beantragte, bereits zugesagte oder gewährte Förderungen
  • Bestätigung des Trägers des Eltern-Kind-Zentrums, dass die erforderlichen räumlichen und fachlichen Voraussetzugen erfüllt werden

Fördervereinbarung

Über das zu fördernde Projekt ist eine schriftliche Fördervereinbarung (Fördervertrag) abzuschließen. Der Rechtsanspruch auf die Förderung entsteht mit der beidseitig unterfertigten Fördervereinbarung.

Auszahlung der Förderung

Die Auszahlung des Förderbetrages erfolgt nach Vorliegen der beidseitig unterfertigten Fördervereinbarung. Zur Festlegung der endgültigen Förderhöhe und zur Überprüfung der widmungsgemäßen Verwendung, sind die Unterlagen, wie in der Fördervereinbarung festgelegt, vorzulegen.


Information

Kathrin Dablander

tiris-Standort Meinhardstraße 16, 6020 Innsbruck Österreich
Telefon work+43 512 508 7832
faxFax +43 512 508 747805
E-Mail ga.familie@tirol.gv.at

Daniela Schwanninger

tiris-Standort Meinhardstraße 16, 6020 Innsbruck Österreich
Telefon work+43 512 508 7845
faxFax +43 512 508 747805
E-Mail ga.familie@tirol.gv.at