UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Im Jahr 2008 hat Österreich das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (BGBlIII Nr. 155/2008) ratifiziert. Damit verpflichten sich Bund und Länder, Menschen mit Behinderungen die umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben zu ermöglichen.

Schwerpunkte der Konvention sind:

  • die Definition der Teilhabe der Menschen mit Behinderungen
  • Behinderung wird erstmals ursachenunabhängig und altersunabhängig gesehen
  • Orientierung am Bedarf der Menschen mit Behinderungen – „Lebensqualität“
  • Selbstbestimmung und Wahlfreiheit der Betroffenen hinsichtlich Unterstützung und Begleitung
  • ein ganzheitliches Verständnis von Unterstützung und Begleitung

 Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen