Barrierefreiheit im Internet

Warum Barrierefreiheit im Internet?

Das Internet ist gerade für Menschen mit Einschränkungen ein wichtiges Informations- und Kontaktmedium zu Behörden. Deshalb ist ein möglichst barrierefreier Zugang eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung durch diesen Personenkreis.

Spätestens seit 1. Jänner 2008 müssen alle behördlichen Internetauftritte in Österreich barrierefrei gestaltet sein. Geregelt wird dies im § 1 Abs 3 E-Government-Gesetz (E-GovG) sowie im § 14 Abs 2 lit b Tiroler Antidiskriminierungsgesetz (TADG)

Ist meine Seite nach E-GovG § 1 Abs 3 barrierefrei?

Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Zum jetzigen Zeitpunkt (Juni 2008) gibt es leider noch kein umfassendes Werkzeug, mit dem Laien die Einhaltung aller Mindestanforderungen zur Barrierefreiheit softwaregestützt überprüfen oder den Grad der Barrierefreiheit messen können. Das liegt unter anderem daran, dass einige Richtlinien maschinell kaum messbar sind (Beispiele: logische und klare Informationsstruktur, einfache Sprache, durchdachte Farbauswahl, ...). Eine Überprüfung auf Barrierefreiheit wird daher größtenteils manuell durchgeführt.

Es gibt allerdings auch Richtlinien deren Umsetzung selbständig oder mit Hilfe des Internets kontrolliert werden können (z.B.: Überprüfung auf valides HTML mit dem Markup Validation Services unter  http://validator.w3.org).

Sie können anhand unserer Checkliste überprüfen, ob Ihr Webauftritt die wichtigsten Kriterien für Barrierefreiheit erfüllt.

Barrieren auf www.tirol.gv.at melden!

Der Internetauftritt www.tirol.gv.at des Landes Tirol umfasst über 6000 Seiten, die von mehr als 300 RedakteurInnen betreut und laufend gewartet werden. Trotz großer Sorgfalt kann es passieren, dass durch die redaktionelle Arbeit unbemerkt Barrieren entstehen. Helfen Sie mit, den Internetauftritt des Landes Tirol barrierefrei zu halten und melden Sie Barrieren unter  servicestelle.gleichbehandlung@tirol.gv.at .