Jugendaustausch

"Building Bridges 2018"

Wäscheleine mit Postkarten
Kennlernspiel; Jugendliche stehen im Kreis
Schlacht mit Zeitungspapier
Gruppenfoto Hungerburg

Internationale Jugendbegegnung mit insgesamt 24 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren + 4 BetreuerInnen aus Tirol, Südtirol und Jerusalem:

Juli 2018

Die Jugendlichen verbrachten insgesamt 10 gemeinsame Tage in Südtirol, Tirol und Wien. Ausflüge, gemeinsame Spiele und Gruppenübungen, Workshops und Sight-Seeing standen am Programm, Diskussionen, Wanderungen in der Natur sowie ein Besuch der Gedenkstätte Mauthausen standen am Programm. Kein Tag glich dem anderen. Das Programm selbst war spannend, aber doch sollte es für die TeilnehmerInnen nur als Unterstützung dienen, um Gemeinsamkeiten über die Kulturen hinweg zu entdecken, voneinander zu lernen und gegenseitige Vorurteile abzubauen. Es ist immer wieder erstaunlich, was in so kurzer Zeit möglich ist!

„Zu Beginn des Projekts kannte ich niemanden. Nach 10 Tagen hatte ich 23 tolle Freunde!“

„Nie hätte ich mir vorstellen können, dass man sich in nur wenigen Tagen so näherkommen kann. Der Anfang war zwar etwas mühsam. Ich kannte niemanden und tat mich schwer, ein Gespräch anzufangen. Durch das spielerische Kennenlernen jedoch merkte ich, dass ich mit vielen Jugendlichen Gemeinsamkeiten hatte und so kamen wir ins Gespräch. Mit einigen verstand ich mich bis zum Schluss sogar so gut, dass ich sie heute als meine Freunde bezeichne. Trotz der verschiedenen Kulturen, Religionen und Sprachen…. Auch meine Fremdsprachenkenntnisse haben sich verbessert. Aber v.a. bin ich durch dieses Projekt ein offenerer Mensch geworden. … Zusammenleben braucht Begegnungen.“

„ Es ist nicht leicht diese Erlebnisse in Worte zu fassen! Am meisten freue ich mich über die neuen Bekanntschaften mit Gleichaltrigen. Wir hatten uns so viel zu erzählen und so viel zu lachen – gemeinsam - Und das ist das Wichtigste! Gemeinsam haben wir unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen gelernt und diskutierten diese. Gemeinsam haben wir sie verstehen und akzeptieren gelernt und dann wurden wir Freunde!“

„…Dies war eine der wichtigsten Erfahrungen meines Lebens und ich bin sehr dankbar, dass ich die Chance hatte, daran teilzunehmen! Ich hoffe, dass wir uns alle wieder sehen!“


"PROMEMORIA_AUSCHWITZ. Die Reise der Erinnerung"

Das Bildungsprojekt "PROMEMORIA_AUSCHWITZ. Die Reise der Erinnerung" ermöglicht Jugendlichen sich mit dem dunklen Abschnitt der Geschichte des 20. Jahrhunderts, die Zeit des Nazi Regimes aktiv und gemeinsam auseinander zu setzen. Seit 2016 ist auch das Land Tirol Partner des Projekts. Insgesamt 330 Jugendliche aus Tirol, Südtirol und Trentino begeben sich gemeinsam auf eine Spurensuche. Aber auch der Blick nach vorne ist von großer Bedeutung, denn Zukunft kann nur gemeinsam gestaltet werden. Gerade heute ist dies wichtiger denn je.


Israelreise 2017

Seit mehr als 40 Jahren pflegt das Land Tirol eine Austausch-Partnerschaft mit der Stadt Jerusalem und auch das Land Südtirol ist seit bald zehn Jahren ein weiterer Partner. So hatten auch in diesem Februar wieder zwölf MultiplikatorInnen der Jugendarbeit aus den beiden Ländern die Chance, zehn Tage Israel zu erleben, dessen Jugendarbeit, Kultur und viele tolle Menschen kennen zu lernen und einzutauchen in ein Land, das facettenreicher, spannender, gastfreundlicher, aber auch kontroverser nicht sein könnte.

Ein paar Eindrücke der ReiseteilnehmerInnen:  

„Shalom Jerusalem, die Stadt in der alles begann, in der alle großen Weltreligionen ihre Heiligtümer haben, in der so viel gute Kräfte wirken und sie doch eine riesige Mauer trennt. Zehn Tage mit Menschen am Weg zu sein, die sich ganz und gar der Jugend und ihren Bedürfnisse verschrieben haben und noch mehr Menschen treffen, denen die zukünftigen Generationen wichtig sind.“  

„Hoffnung und Angst... Israel, ein Land, in dem die Menschen ihre Angst nicht verbergen, ihre Hoffnung und ihre Lebensfreude jedoch nie verloren haben, wenn doch allen klar ist, dass die Konflikte auch morgen noch bestehen werden.“  

„Zehn Tage. In Israel, da wo Palästina IST. In Palästina, da wo Israel IST. Da wo Religionen, Kulturen und Ethnien zusammen und getrennt leben. Die Liebe, „Menschenliebe“, die bei jedem/r, den/die wir in den verschiedenen Orten und Projekten besucht haben, zu spüren ist, scheint der Lösungsweg zu sein. Erziehung und engagierte Jugend- und Gemeinwesenarbeit.“  

„Es war intensiv, unbegreiflich, aufregend, lustig, erschütternd, herzlich, lehrreich, spannend, köstlich, anstrengend, herrlich – Israel ist auf jeden Fall eine Reise wert!“  

„Mit einem Koffer voller Eindrücke und noch mehr Fragen kehre ich nach Hause zurück. Wieder einmal wird mir bewusst, dass es auf komplexe (ethnische) Problemstellungen keine einfachen Antworten gibt und wie wichtig ein Miteinander ist, ein Zusammenleben, welches geprägt ist von gegenseitigem Respekt und der Überwindung der vielen Grenzen und Mauern – sei es im Kopf wie auch auf der Landkarte.“


Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017