Jugendaustausch

Internationale Jugendbegegnung 2017: „Building Bridges“

Unter diesem Motto trafen sich auch heuer wieder 23 Jugendliche aus Tirol, Südtirol, Wien und Israel und verbrachten 10 gemeinsame Tage miteinander. Brücken zwischen Menschen, Nationen, Kulturen und Religionen zu bauen, das gegenseitige Verständnis zu fördern, gemeinsame Erfahrungen zu sammeln war das Ziel des Projekts. Es ging aber auch darum, miteinander und voneinander zu lernen und vor allem gemeinsam Spaß zu haben.

Im Rahmen eines Workshops entwarfen die Jugendlichen ihr eigenes Gruppenlogo und bedruckten ein T-Shirt damit. Aber auch das gemeinsame Wandern, das Erleben des Gefühls eines Schispringers vor dem Absprung auf der Berg Isel Schanze, oder die Erkundung von Bozen und Innsbruck standen am Programm.

Spannend war auch der 3-tägige Wienaufenthalt, wo die Gruppe das Großstadtflair kennen lernte, mit Frau Fr. Botschaftsrätin Hadas Wittenberg Silverstein sprach und natürlich den Wiener Prater besuchte. Es wurde gemeinsam gespielt, diskutiert und gelacht. Am Ende entstanden viele kleine Brücken zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern

Gruppenfoto Jugendaustausch
Riesenrad Wien
Projektleiter
Sitzkreis
Jugendliche beim Basteln
Jugendliche beim Basteln
Gruppenarbeit
Zeichnungen
T-Shirt gestalten
T-Shirt gestalten
Mädchen mit Mann aus Trachtengruppe
Trachtengruppe und Jugendliche
Trachtengruppe und Jugendliche
Gruppenfoto
Bergisel-Schanze
Mittagessen
Gruppenarbeit im Kreis
Gruppenspiel mit Fallschirm
Gruppenfoto Wanderung
Ergebnisplakat

Israelreise 2017

Seit mehr als 40 Jahren pflegt das Land Tirol eine Austausch-Partnerschaft mit der Stadt Jerusalem und auch das Land Südtirol ist seit bald zehn Jahren ein weiterer Partner. So hatten auch in diesem Februar wieder zwölf MultiplikatorInnen der Jugendarbeit aus den beiden Ländern die Chance, zehn Tage Israel zu erleben, dessen Jugendarbeit, Kultur und viele tolle Menschen kennen zu lernen und einzutauchen in ein Land, das facettenreicher, spannender, gastfreundlicher, aber auch kontroverser nicht sein könnte.

Ein paar Eindrücke der ReiseteilnehmerInnen:  

„Shalom Jerusalem, die Stadt in der alles begann, in der alle großen Weltreligionen ihre Heiligtümer haben, in der so viel gute Kräfte wirken und sie doch eine riesige Mauer trennt. Zehn Tage mit Menschen am Weg zu sein, die sich ganz und gar der Jugend und ihren Bedürfnisse verschrieben haben und noch mehr Menschen treffen, denen die zukünftigen Generationen wichtig sind.“  

„Hoffnung und Angst... Israel, ein Land, in dem die Menschen ihre Angst nicht verbergen, ihre Hoffnung und ihre Lebensfreude jedoch nie verloren haben, wenn doch allen klar ist, dass die Konflikte auch morgen noch bestehen werden.“  

„Zehn Tage. In Israel, da wo Palästina IST. In Palästina, da wo Israel IST. Da wo Religionen, Kulturen und Ethnien zusammen und getrennt leben. Die Liebe, „Menschenliebe“, die bei jedem/r, den/die wir in den verschiedenen Orten und Projekten besucht haben, zu spüren ist, scheint der Lösungsweg zu sein. Erziehung und engagierte Jugend- und Gemeinwesenarbeit.“  

„Es war intensiv, unbegreiflich, aufregend, lustig, erschütternd, herzlich, lehrreich, spannend, köstlich, anstrengend, herrlich – Israel ist auf jeden Fall eine Reise wert!“  

„Mit einem Koffer voller Eindrücke und noch mehr Fragen kehre ich nach Hause zurück. Wieder einmal wird mir bewusst, dass es auf komplexe (ethnische) Problemstellungen keine einfachen Antworten gibt und wie wichtig ein Miteinander ist, ein Zusammenleben, welches geprägt ist von gegenseitigem Respekt und der Überwindung der vielen Grenzen und Mauern – sei es im Kopf wie auch auf der Landkarte.“

Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017
Israel 2017