Teilhabebeirat

Zur Beratung der Landesregierung in den Angelegenheiten der Menschen mit Behinderungen wird beim Amt der Tiroler Landesregierung ein Teilhabebeirat eingerichtet.

Mitglieder des Teilhabebeirates sind:

a) fünf Vertreterinnen der Nutzerinnenvertretung (§ 48) auf deren Vorschlag,

b) eine Vertreterin der Angehörigenvertretung (§ 48), sofern eine solche besteht, auf deren Vorschlag,

c) drei Vertreterinnen von Dienstleisterinnen, wobei sowohl der mobile, der ambulante als auch der stationäre
Leistungsbereich vertreten werden muss, auf Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft der sozialen Dienstleistungsanbieter (argeSODiT),

d) eine Vertreterin der Wirtschaftskammer Tirol auf deren Vorschlag,

e) eine Vertreterin der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Tirol auf deren Vorschlag,

f) eine Vertreterin der Landwirtschaftskammer auf deren Vorschlag,

g) eine Vertreterin der Gemeinden Tirols auf Vorschlag des Tiroler Gemeindeverbandes,

h) eine Vertreterin der Stadt Innsbruck auf deren Vorschlag,

i) zwei Landesbedienstete aus Organisationseinheiten des Amtes der Tiroler Landesregierung.

Weiters gehört dem Teilhabebeirat die Leiterin der nach der Geschäftseinteilung des Amtes der Tiroler Landesregierung für die Angelegenheiten der Behindertenhilfe zuständigen Organisationseinheit als nicht stimmberechtigtes Mitglied an.


Der Teilhabebeirat hat aus seiner Mitte eine Vorsitzende und eine Stellvertreterin zu wählen. Der Vorsitzenden obliegt die Einberufung des Teilhabebeirates. Die erste Sitzung wird von der Leiterin der nach der Geschäftseinteilung des Amtes der Tiroler Landesregierung für die Angelegenheiten der Behindertenhilfe zuständigen Organisationseinheit einberufen und von dieser bis zur Wahl der Vorsitzenden und ihrer Stellvertreterin geleitet.

Der Teilhabebeirat ist beschlussfähig, wenn die Vorsitzende (ihre Stellvertreterin) und die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Zu einem Beschluss des Teilhabebeirates ist die einfache Mehrheit der abgegeben Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der Vorsitzenden den Aufschlag.