Fragen und Antworten zur Corona-Impfung

Tirol impft | Fragen und Antworten | Einfach erklärt: Hier gehts zum Film.

Auf dieser Seite finden Sie zahlreiche Informationen zur Covid-19-Impfung. Die Informationen auf dieser Seite beruhen einerseits auf Informationen vonseiten des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie auf Basis der aktuellen Entwicklungen in Tirol. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Informationen zur Covid-Impfung vonseiten des Gesundheitsministeriums

  • Allgemeine Fragen (Beispiele: Informationen zur Covid-Impfung, Impfschaden, Impfpflicht, Risikogruppen)
  • Medizinische Fachfragen (Beispiele: AllergikerInnen, Schwangerschaft, Autoimmunerkrankungen, Infekt, bestehende oder vergangene Covid-Infektion, Nebenwirkungen, Weitergabe des Virus, Wirksamkeit der Impfstoffe, Schutzdauer)
  • Impfstoffentwicklung und -zulassung (Beispiele: Forschung, Ethikkommission, Sicherheit der Impfstoffe)
  • Beschaffung (Beispiele: gemeinsame Impfstoffbeschaffung, Vorkaufverträge)
  • Verteilung (Beispiele: Impfstoffe für Österreich, Entscheidungen zur Verteilung)
  • Impfstoffe (Beispiele: Unterschied mRNA- und vektorbasierte Impfstoffe, Auswahl Impfstoff)
  • Gerüchte und Fakten (Beispiele: Unfruchtbarkeit, Microchip, Tote nach Impfung, mRNA vs. vektorbasierte Impfstoffe, "unsichere Impfstoffe")

Hier finden Sie Informationen in verschiedenen Sprachen (Englisch, Türkisch, Kroatisch, Serbisch, Bosnisch, Farsi.
Hier finden Sie Informationen in Leichter Sprache.


Zudem steht Ihnen bei Fragen die Hotline der AGES unter 0800 555 621 zur Verfügung. Bei weiteren Fragen rund um das Thema Coronavirus haben Sie die Möglichkeit, die Hotline des Landes unter 0800 80 80 30 (täglich von 8 bis 22 Uhr erreichbar) zur Verfügung. Auch können Sie über das Formular des Landes Tirol (siehe rechts) Kontakt aufnehmen. Alle Anfragen werden schnellstmöglich bearbeitet.


Allgemeine Fragen

Aktuelles

  • Ich habe ein Schreiben der Österreichischen Sozialversicherungen erhalten, das meine Zugehörigkeit zu einer (Hoch)-Risikogruppe bescheinigt. Erhalte ich damit sofort einen Impftermin?(aktualisiert: 14.4.2021) Nein. Das Schreiben dient zur Bestätigung an der Impfstelle bzw. als Bestätigung, dass Sie im Rahmen des Impfplans bei der Impfung vorzureihen sind. In Tirol werden mit April/Mai die über 65-Jährigen (dem Alter nach absteigend) und die (Hoch-)RisikopatientInnen laufend geimpft. Die Impfstoffe stehen nach wie vor begrenzt zur Verfügung, weshalb diese priorisiert verteilt werden. Die Impftermine werden laufend vergeben und Sie erhalten – sofern Sie über www.tirolimpft.at vorgemerkt sind – einen Impftermin. Sollten Sie sich bei einem niedergelassenen Arzt bzw. einer niedergelassenen Ärztin vorgemerkt haben, werden Sie von der Ordination kontaktiert.
  • Muss ich das Schreiben der Österreichischen Sozialversicherung zur Impfung mitbringen? (aktualisiert: 14.4.2021)Sie können es mitnehmen und damit Ihre Risikogruppenzugehörigkeit bescheinigen.

  • Kann ich mir nach Erhalt des Schreibens der Österreichischen Sozialversicherung nun den Impfstoff selbst aussuchen? (aktualisiert: 14.4.2021) Nein. Eine individuelle Auswahl der Impfstoffe ist derzeit nicht möglich. Alle in Österreich zugelassenen Impfstoffe schützen sehr effektiv gegen einen schweren Verlauf von Covid-Erkrankungen.

    Bei Fragen zu dem von der Österreichischen Sozialversicherung versandten Schreiben wenden Sie sich bitte telefonisch (050124 2020) oder per E-Mail (covid19.impfinfo@sozialversicherung.at) an die Österreichische Sozialversicherung.

 


Allgemeine Informationen

  • Warum soll ich mich impfen lassen? Das erklärte Ziel ist eine möglichst hohe Durchimpfungsrate in den Personengruppen zu erreichen, für die die Impfung empfohlen ist. Je höher die Durchimpfungsrate, umso mehr schwere Verlaufsformen und Todesfälle können vermieden werden. Dabei zählt jede und jeder, die/der sich impfen lässt. Es wird keine allgemeine Impfpflicht geben. Die Regierung setzt vielmehr auf Freiwilligkeit und Aufklärung. Jede Person, die sich impfen lassen möchte, wird sich in Abhängigkeit von der zum jeweiligen Zeitpunkt vorgegebenen Impfgruppe (gemäß der Priorität und Verfügbarkeit der Impfstoffe) impfen lassen können. (Quelle: Sozialministerium)

    Mehr über die Bedeutung einer hoher Durchimpfungsrate erfahren Sie im Interview mit Univ. Prof. Dr. Günter Weiss.

  • Ist die Covid-Impfung in Tirol kostenlos? Der COVID-19-Impfstoff wird für alle Menschen in Tirol kostenfrei zur Verfügung stehen, die sich impfen lassen wollen.

  • Wer ist für die Impfstrategie in Tirol verantwortlich?(aktualisiert: 22.1.2021) Die Koordination und Organisation wurde in der zweiten Kalenderwoche 2021 vom Bund an die Länder übertragen. Der Bund ist weiterhin für die Beschaffung der Impfstoffe verantwortlich, während das Land Tirol für die Organisation, Verteilungund Durchführung zuständig ist.

  • Ist die Covid-Impfung in Tirol freiwillig? Ja – es wird auf Freiwilligkeit und Aufklärung gesetzt. Jede Person, die sich impfen lassen möchte, wird sich impfen lassen können. Weil anfangs nicht genug Impfstoffe zur Verfügung stehen, um alle gleichzeitig impfen zu können, werden zu Beginn jene Personen geimpft, die das höchste Risiko haben. Informationen zur Risikoanalyse bzw. der bundesweiten Impfstrategie auf Basis der Empfehlungen des nationalen Impfgremiums finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums. Informationen zum Impfplan in Tirol finden Sie hier.

  • Wie kommen die Impfstoffe nach Tirol bzw. zur impfenden Stelle? (aktualisiert: 22.1.2021) Die Impfstoffe werden vom Bund bestellt und von den Herstellerfirmen direkt an die Pharmagroßhändler der Bundesländer geliefert. Von dort werden sie an die jeweiligen Bedarfsträger (beispielsweise Altenwohn- und Pflegeheime) weitergegeben

    Weitere Informationen zum Beschaffungsprozess der Covid-19-Impfstoffe finden Sie auf der Webseite des Sozialministeriums.

  • Wie sieht der Zeitplan für die Covid-Impfungen in Tirol aus?(aktualisiert: 26.1.2021) Ziel ist es, dass jede einzelne Impfdose schnellstmöglich verimpft wird und alle vulnerablen Gruppen umgehend durch eine Impfung geschützt werden können. Auf Basis der Empfehlungen des nationalen Impfgremiums und der Tiroler Impfstrategie wurden bereits die ersten Impfungen durchgeführt. Weitere Informationen zum aktuellen Stand finden Sie hier.

  • Ich habe eine Frage zur Covid-Impfung – beispielsweise zur Wirksamkeit oder Sicherheit. An wen kann ich mich wenden?(aktualisiert: 22.1.2021)Interessierte Personen können ihre Fragen zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe telefonisch bei der Infoline Coronavirus der AGES unter der Telefonnummer 0800 555 621 sieben Tage in der Woche, von 0 bis 24 Uhr stellen und sich auf der Webseite des Sozialministeriums informieren. Auch die Hotline des Landes Tirol steht täglich von 8 bis 22 Uhr unter der Nummer 0800 80 80 30 zur Verfügung.

 

Impfstoffe

  • Wie viele Impfungen benötigt es für einen Schutz? Der erste bedingt zugelassene Impfstoff ist jener von BioNTech/Pfizer mit dem Namen Comirnaty. Der Impfstoff soll mit zwei Dosen im Abstand von zumindest 21 Tagen verabreicht werden. In Tirol liegt der Abstand zwischen den beiden Teilimpfungen derzeit bei fünf Wochen.Der zweite ist jener von Moderna. Dieser Impfstoff solle ebenfalls in zwei Dosen, aber mit einem fünfwöchigen Abstand verabreicht werden. Der Impfstoff von AstraZeneca wird im Abstand von elf bis zwölf Wochen verarbreit.

  • Werden in Tirol Impfstoffe „gehortet“?(aktualisiert: 26.1.2021) Nein. Sämtliche für die ersten Impfungen zur Verfügung stehenden Impfstoffe werden umgehend verwendet. Sollten mehr Impfstoffe auf den Markt kommen, wird Tirol diese auch einfordern.

  • Kann ich mir aussuchen, welchen Impfstoff ich gerne hätte? Prinzipiell ist die Corona-Schutzimpfung freiwillig. Auf Grund der Eigenschaften der Impfstoffe werden die Impfstoffe voraussichtlich in unterschiedlichen Settings angeboten werden. Darüber hinaus hängt es davon ab, in welchen Mengen die einzelnen Impfstoffe verfügbar sind. Zudem werden die verschiedenen Impfstoffe zu unterschiedlichen Zeiten auf den Markt kommen, sodass eine freie Wahl auch auf Grund der jeweiligen Verfügbarkeit nicht möglich sein wird, ähnlich wie wir das von den saisonalen Grippeimpfstoffen kennen. Auch wird nicht jeder Impfstoff für jede Person gleich gut geeignet sein, sodass es je nach Impfstoff unterschiedliche Indikationen bzw. Zielgruppen geben wird. Nach derzeitigem Wissensstand gibt es hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit keinen Anlass, einen Qualitätsunterschied zwischen den Impfstoffen anzunehmen. Es ist darauf zu verweisen, dass im Falle einer benötigten zweiten Impfung zur Herstellung eines gänzlichen Schutzes, diese mit demselben Impfstoff der Erstimpfung durchgeführt werden muss. (Quelle: Sozialministerium)

  • Kann ein Covid-Impfstoff abgelehnt werden? (aktualisiert: 1.2.2021)Die Covid-Schutzimpfungen sind freiwillig. Derzeit stehen die Impfstoffe noch begrenzt zur Verfügung, weshalb sie auf Basis der Tiroler Impfstrategie priorisiert verteilt werden. Die individuelle Auswahl eines Impfstoffs ist aufgrund der begrenzten Verfügbarkeiten derzeit nicht möglich, dementsprechend kann ein Impfstoff dahingehend auf freiwilliger Basis auch abgelehnt werden.

 

Impfstoffe und Sicherheit

  • Wie wirksam ist die Covid-Impfung? (aktualisiert: 31.1.2021) Bei den mRNA-Impfstoffen wie von BioNTech/Pfizer oder Moderna liegt entsprechend der vorliegenden Studienergebnisse eine Wirksamkeit von rund 95 Prozent vor. Der Vektorimpfstoff von AstraZeneca hat eine geringere Wirksamkeit eine Erkrankung zu verhindern, kann aber die Erkrankungsschwere günstig beeinflussen. Weitere Impfstoffe werden derzeit hinsichtlich ihrer Zulassung geprüft. Ob geimpfte Personen, die durch die Impfung vor einer Erkrankung geschützt sind, den Coronavirus auf andere Personen übertragen können, ist derzeit noch Gegenstand von wissenschaftlichen Studien.(Quelle: Sozialministerium, LSD)

  • Wie sicher ist die Impfung? Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Wie jeder andere Impfstoff wird auch ein neuer Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft. Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können. Nur wenn sich dabei eine positive Nutzen-Risiko-Relation zeigt, erhält der Impfstoff eine Marktzulassung. Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen und zur Überprüfung der Wirkung eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Im Fall von Impfstoffen und auch für COVID-19-Impfstoffe erfolgt zunächst eine bedingte Zulassung, die jederzeit aufgehoben oder ausgesetzt werden kann, sollten sich bei der Anwendung Probleme bei Produktion, Sicherheit oder Wirksamkeit ergeben. (Quelle: Sozialministerium)

    Mehr über das Zulassungsverfahren von Impfstoffen erfahren Sie im Interview mit den ExpertInnen der tirol kiniken.

  • Welche Impfstoffe wird es in Österreich und damit in Tirol geben? Insgesamt hat man mit bereits sechs Impfstoffherstellern fixe Vorkaufverträge auf EU-Ebene abgeschlossen, mit weiteren Herstellern ist man im Gespräch. Derzeit ist nicht bekannt, welcher Impfstoff wann genau eine Zulassung erlangen wird. Österreich hat grundsätzlich Anspruch auf ca. zwei Prozent des Gesamtvolumens der folgenden Hersteller (Quelle: Sozialministerium):

• AstraZeneca (Vektor-Impfstoff), hier finden Sie die Aufklärungsinformation Astra Zeneca des Landes Tirol
• Sanofi-GSK (Protein-Subunit-Impfstoff)
• Janssen Pharmaceutica NV (Vektor-Impfstoff), hier finden Sie die Aufkärungsinformation Janssen des Landes Tirol
• BioNTech-Pfizer (mRNA-Impfstoff), hier finden Sie die Aufklärungsinformation BioNTech/Pfizer des Landes Tirol.
• CureVac (mRNA-Impfstoff)
• Moderna (mRNA-Impfstoff), hier finden Sie die Aufklärungsinformation Impfstoff Moderna des Landes Tirol.

Informationen zu mRNA-Impfstoffen finden Sie unter www.sozialministerium.at sowie im Interview mit Univ.-Prof. Dr. Reinhard Würzner PhD.

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Meine Impfung

Allgemeines

  • Wer kann sich in Tirol gegen das Coronavirus impfen lassen? (aktualisiert: 28.1.2021) Generell können sich Personen, die in Tirol wohnhaft oder beruflich tätig sind, ab dem vollendeten 16. oder 18. Lebensjahr – je nach Impfstoff – gegen das Coronavirus impfen lassen. Zu beachten ist, dass es aufgrund der derzeit eingeschränkten Verfügbarkeit der Impfstoffe eine Priorisierung gibt.
  • Wer wird nicht geimpft? (aktualisiert: 19.1.2021) Grundsätzlich wird eine Impfung nur bei gesunden Personen durchgeführt. Wenn Symptome für eine Covid-Infektion vorliegen, ist eine Impfung nicht möglich. Kinder und Jugendliche unter 16 bzw. 18 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden. Da noch nicht ausreichende Erfahrungen vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen. Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber über 38,5°C leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurde und die klinisch gesund sind, müssen zunächst nicht geimpft werden, aber es spricht nichts gegen eine Impfung. Antikörperbestimmungen, Antigentests oder PCR-Untersuchungen vor einer Impfung sind nicht erforderlich. Weitere Informationen finden sie hier. (Quelle: Sozialministerium)
  • Können sich Personen, die in Tirol wohnhaft sind jedoch über keine österreichische Sozialversicherungsnummer verfügen, impfen lassen? (aktualisiert: 15.02.2021) Auch Personen ohne österreichische Sozialversicherung können sich unter Angabe einer Begründung auf www.tirolimpft.at vormerken lassen. Hinweis: Der Zeitpunkt einer Vormerkung hat keine Auswirkungen auf eine allfällige Reihung. Diese erfolgt entsprechend des Tiroler Impfplans bzw. der Verfügbarkeit und Zulassungsbestimmungen der jeweiligen Impfstoffe.

  • Wo werden in Tirol Covid-19-Impfungen durchgeführt? (aktualisiert: 20.3.2021)Die Impfung an der breiten Bevölkerung (Tiroler Impfplan) wird künftig vorrangig von teilnehmenden niedergelassenen ÄrztInnen durchgeführt und auch an Impfstationen angeboten. ACHTUNG: Ein telefonische Kontaktaufnahme soll zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen. Sie können sich unverbindlich über die Online-Plattform www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung in Kürze vormerken lassen. Ihre Vormerkung wird gespeichert. Sie werden zeitgerecht weitere Informationen an die von ihnen bekannt gegebenen Kontaktdaten erhalten. Wir bitten um Verständnis, dass die jeweiligen Impfstandorte auch telefonisch derzeit keine weiteren Auskünfte erteilen können und eine "Terminvergabe" nicht möglich ist. Infolge einer Vormerkung über www.tirolimpft.at erhalten Sie eine E-Mail/SMS/Anruf, sobald die Impfstoffe für die jeweiligen Alters-, Risiko- und Berufsgruppe auf Basis der Tiroler Impfstrategie zur Verfügung stehen und die Impfstationen dementsprechend ihre Tätigkeit aufnehmen.

  • Wer führt die Covid-Impfungen in Tirol durch? (aktualisiert: 22.1.2021)In Tirol werden bestehende Strukturen genutzt: Neben den niedergelassenen ÄrztInnen gibt es nach Bedarf auch Impfstationen , an denen sich in Tirol wohnhafte oder arbeitende Personen je nach Impfstoff ab dem 16. oder 18. Lebensjahr impfen lassen können.

  • Sind Impfungen auch für Kinder geeignet? Der Fokus wird zunächst darauf gelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an COVID-19 erkranken oder versterben und das sind in erster Linie Erwachsene und insbesondere Personen höheren Alters. Darum wurden zu Beginn auch ausschließlich Erwachsene und Personen höheren Alters in Impfstudien aufgenommen. Wenn ausreichend Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe bei Erwachsenen zur Verfügung stehen, so werden teils weitere Studien geplant werden, in die auch Kinder eingeschlossen werden. Sollten Impfstoffe für Kinder zugelassen werden, so wird es sich vermutlich um dieselben Impfstoffe handeln, welche auch bei Erwachsenen eingesetzt werden, möglicherweise in einer anderen Dosierung. In Abhängigkeit von den Eigenschaften des jeweiligen Impfstoffes, der Fachinformation und der epidemiologischen Situation wird das Nationale Impfgremium eine Empfehlung aussprechen, wie mögliche Impfstoffe bei Kindern einzusetzen wären, wenn diese für Kinder zugelassen sind. (Quelle: Sozialministerium)

  • Ich bin erkältet oder habe einen anderen Infekt. Soll ich mich impfen lassen? An einer fieberhaften Infektion akut Erkrankte sollen bis zur Genesung von der Impfung zurückgestellt werden, da es sonst möglich ist, dass keine oder eine zu geringe Impfwirkung eintritt. Weitere Informationen finden sie hier.

  • Ich bin bereits geimpft bzw. wurde gerade geimpft. Kann die Impfung sich auf ein PCR- oder Antigen-Testergebnis auswirken (z. B. der Test durch die Impfung positiv ausfallen)? Ob eine Person geimpft ist oder nicht hat laut derzeitigem Kenntnisstand keine Auswirkung auf ein Antigen- oder PCR-Testergebnis, es kommt dadurch nicht zu falsch-positiven Testergebnissen. Sicherheitshalber sollte bei der Anwendung eines Antigentests seitens des Anwenders bei einer geimpften Person geprüft werden, ob dieser Antigentest gegen ein Nukleosidantigen gerichtet ist (bei den gängigsten Tests ist dies der Fall) und nicht gegen das Spike-Protein. Die Angabe, ob es sich um einen S-Protein- oder N-Proteinbasierten Test handelt, findet sich in der Regel in der beigelegten Produktinformation.

 

"Tirol impft"

  • Ich habe mich bereits vorgemerkt, finde jedoch meinen Zugangslink nicht mehr. Was kann ich tun? (aktualisiert: 13.4.2021) Bitte gehen Sie auf www.tirolimpft.at und wählen Sie im Reiter „Navigation“ den Punkt „Persönliche Seite“. Dort können Sie auswählen, ob Ihnen der Zugangslink erneut per E-Mail oder SMS zugesandt werden soll. Sie erhalten innerhalb der nächsten 30 Minuten den Zugriffslink zu Ihrer persönlichen Seite. Ist dies nicht der Fall, versuchen Sie es bitte über den jeweils anderen Weg – bei einem angeforderten SMS wählen Sie bitte im Anschluss E-Mail-Adresse, bei einem angeforderten E-Mail wählen Sie bitte im Anschluss SMS. Bitte beachten Sie, dass der Link zur persönlichen Seite nur an jene E-Mail-Adresse bzw. jene Mobilfunknummer versendet werden kann, mit der Sie sich vorgemerkt haben.
  • Ich hatte bereits eine Covid-Infektion. Soll ich mich impfen lassen? (aktualisiert: 15.4.2021)
    • Sie hatten innerhalb der letzten sechs bis acht Monate eine Covid-Infektion, die mittels PCR-Test bestätigt wurde: Durch Ihre Covid-Infektion hat Ihr Körper in der Regel bereits ausreichend Antikörper gebildet und ist dadurch geschützt. Sie benötigen gemäß den aktuellsten Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums aktuell keine Covid-Schutzimpfung, sondern erst circa sechs bis acht Monate nach Ihrer Covid-Infektion. Durch Ihre vorhergehende Infektion ist zudem eine einmalige Impfung ausreichend, Sie erhalten also bei Zweifach-Impfstoffen (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca) einen Impftermin (nicht zwei). 
    • Sie hatten nach der ersten Teilimpfung eine Covid-Infektion, die mittels PCR-Test bestätigt wurde: In diesem Fall benötigen Sie aktuell keine zweite Teilimpfung bei einem Zweifach-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca) innerhalb des üblichen vorgesehenenZeitraums zw. den beiden Impfungen, sondern erst 6-8 Monate nach der Erkrankung. Durch die Erstimpfung und die nachfolgende Erkrankung hat Ihr Körper in der Regel bereits ausreichend Antikörper gebildet und ist dadurch geschützt. 
    • So vermerken Sie Ihre Covid-Infektion bei Ihrer Vormerkung: Setzen Sie bei "Ja, ich war bereits an Covid-19 erkrankt" einen Haken. Anschließend geben Sie bitte den letzten Tag Ihrer Absonderung im Format tt.mm.yyyy ein. Bitte verwenden Sie dafür den letzten Tag Ihrer Absonderung, der auf Ihrem Bescheid von der Gesundheitsbehörde zu finden ist. 
  • Wer gilt als "Enge Kontaktperson von Schwangeren" ? In der Regel sind unter „enge Kontaktperson von Schwangeren“ jene Personen angesprochen, die mit der schwangeren Person grundsätzlich im selben Haushalt leben bzw. mehrmals in der Woche mit der schwangeren Person in Kontakt stehen und dabei den Mindestabstand von zwei Metern zwangsläufig nicht einhalten können. Eine Glaubhaftmachung kann etwa über die gemeinsame Wohnsitzmeldung geschehen.
  • Ich bin pflegende/r Angehörige/r bzw. enge Kontaktperson einer Hochrisikoperson. Wo kann ich diese Angabe machen? Bitte wählen Sie bei der Vormerkung auf www.tirolimpft.at im Reiter "Beruf" das entsprechende Feld aus. Die persönliche Datenseite kann auch im Nachhinein jederzeit geändert werden. 
  • Ich gehöre zum Gesundheitspersonal, arbeite bei einem Rettungsdienst oder in einer Covid-Station bzw. in der Behindertenbetreuung, habe aber von meinem Arbeitgeber kein Impfangebot erhalten. Was kann ich tun? Bitte melden Sie sich in diesem Fall regulär auf www.tirolimpft.at an und wählen Sie im Reiter "Beruf" die entsprechende Kategorisierung aus. 

  • Ich kann mich keiner Berufsgruppe dezidiert zuordnen, was soll ich tun?(aktualisiert: 2.2.2021)Im Zuge der weiteren Organisation von „Tirol impft“ werden vertiefende (Berufs-)Gruppenzugehörigkeiten definiert. Vorgemerkte Personen erhalten dazu zeitgerecht eine Information an die von ihnen angegebenen Kontaktdaten. Über die persönliche Daten-Seite kann die (Berufs-)Gruppenzugehörigkeit anschließend auch geändert werden, sofern eine zusätzlich zur Auswahl stehende (Berufs-)Gruppenzugehörigkeit für die jeweilige Person und deren persönlichen Lebensumstände zutreffender ist.

  • Ich möchte einen bestimmten Impfstoff bzw. schließe einen bestimmten Impfstoff für meine Impfung aus. Kann ich das bei der Anmeldung angeben?(aktualisiert: 12.04.2021)Aufgrund der derzeit geringen Verfügbarkeit von Impfstoffen kann derzeit keine Auswahl getroffen werden. Entsprechend der Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums (NIG) und der Europäischen Arzneimittelaufsicht (EMA) werden in Tirol alle zugelassenen Impfstoffe (wie in ganz Österreich) gleichwertig eingesetzt und der Impfplan unverändert fortgesetzt.

    Bitte wägen auch Sie für sich das Nutzen-Risiko-Verhältnis sorgfältig ab – auch in Abstimmung mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Alle zugelassenen Impfstoffe schützen äußerst effektiv vor schweren Covid-Erkrankungsverläufen. Um seltene mögliche Impfnebenwirkungen des Impfstoffes von AstraZeneca bestmöglich zu behandeln, wurde von GerinnungsexpertInnen eine Vorgangsweise zur Diagnostik und Therapie bei Gerinnungsstörungen/Thrombosen im Zusammenhang mit einer COVID-19-Impfung erarbeitet, die dem medizinischen Fachpersonal zur Verfügung gestellt wird. Bitte beraten Sie sich dazu mit Ihrer/Ihrem betreuenden Ärztin/Arzt.

    Wenn Sie die Verwendung eines bestimmten Impfstoffes dennoch für sich persönlich ausschließen, haben Sie folgende Möglichkeit: Bei der Termineinladung wird Ihnen mitgeteilt, welcher Impfstoff verwendet wird. Sie können den Termin folglich ablehnen und erhalten im Rahmen eines weiteren Impftermin-Vergabedurchlaufs einen neuen Terminvorschlag anhand des jeweils verfügbaren Impfstoffes. Auch diesen Termin können Sie annehmen oder gegebenenfalls wieder ablehnen – das kann zeitliche Verzögerungen hinsichtlich Ihrer Impfung mit sich bringen. Hier finden Sie die Aufklärungsinformationen der Landessanitätsdirektion zu allen derzeit in Österreich zugelassenen Impfstoffen.

  • Ich habe meine 1. Covid-Teilschutzimpfung bereits erhalten und möchte meinen Termin für die 2. Covid-Teilschutzimpfung verschieben. Ist das möglich? (aktualisiert: 14.4.2021) Grundsätzlich nein. In der Einladung zu einem Impftermin sind stets das Datum der Erst- und Zweitimpfung enthalten. Bestätigt eine Person die Impf-Einladung, bestätigt sie damit automatisch beide Impftermine. Diese sind verbindlich einzuhalten. Kann der erste oder zweite Impftermin nicht eingehalten werden, ist der Termin abzulehnen. Terminverschiebungen sind nicht vorgesehen. Die vorgemerkte Person verbleibt im System. Im Zuge einer weiteren Impftermin-Vergaberunde erhält die jeweilige Person einen weiteren Termin. Auch hier ist im Vorhinein zu überprüfen, ob beide Termin wahrnehmbar sind.
  • Ich habe mich über „Tirol impft“ vorgemerkt und wurde bereits geimpft - beispielsweise im Rahmen eines bestehenden Dienstverhältnisses. Was soll ich tun? (aktualisiert: 14.4.2021)Sollte sich eine Person über das System ‚Tirol impft‘ für eine Covid-Impfung vorgemerkt haben und bereits über andere Wege eine Impfung erhalten haben, ohne dass ein entsprechender Termin über das System zugewiesen wurde, ist der Datensatz ebenfalls eigenständig zu löschen. Sie können sich jederzeit auch wieder im System vormerken lassen.
  • Ich finde meinen persönlichen Zugriffslink nicht mehr. Was kann ich tun? (aktualisiert: 14.4.2021) Personen, die diesen Link nicht mehr finden, haben nun die Möglichkeit, diesen neu anzufordern. Dazu ist folgende Vorgehensweise zu beachten: www.tirolimpft.at, im Navigationsbereicht auf „Persönliche Seite“ / Auswahl „Über E-Mail anfordern“ oder „Über SMS anfordern / weitere Angaben befolgen.

 

Impftermine

  • Wie kann ich mich für eine Covid-Impfung vormerken?(aktualisiert: 30.1.2021) Impfwillige Personen können sich seit 1. Februar 2021 unter www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung unverbindlich vormerken lassen. Nach einer Vormerkung erhalten sie zeitgerecht eine weitere Information, sobald die Impfstoffe für die entsprechende Alters-, Risiko- oder Berufsgruppe zur Verfügung stehen. Dies wird aufgrund der aktuellen Liefergegebenheiten noch etwas Geduld erfordern – alle zur Verfügung stehenden Impfstoffe werden jedenfalls schnellstmöglich verimpft. Zur zeitlichen Orientierung dient der Tiroler Impfplan. WICHTIG: Der Zeitpunkt der Vormerkung hat keinen Einfluss auf die Reihung. Diese erfolgt ausschließlich auf Basis der Impfstrategie. Personen mit Vorerkrankungen bzw. RisikopatientInnen werden gebeten, sich vorab mit ihren betreuenden ÄrztInnen zu beraten. Sofern dort keine gesonderte Liste geführt wird, können auch sie sich online unter Angabe ihrer Risikogruppenzugehörigkeit unverbindlich unter www.tirolimpft.at vormerken lassen.
  • Kann ich meine Vormerkung wieder stornieren?(aktualisiert am 15.02.2021) Ja. Ihre Vormerkung könne Sie auf Ihrer persönliichen Datenseite stornieren. Sollten Sie sich erneut vormerken wollen, müssen Sie das Anmeldeformular eneut ausfüllen.
  • Ich wurde bereits geimpft, aber erhalte trotzdem noch Einladungen für Impftermine. Was soll ich tun? Gründe hierfür können doppelte Anmeldungen oder noch nicht durchgeführte Eintragungen im System „Tirol impft“ vonseiten der impfenden Stelle sein (Ihre Impfung wird dennoch im e-Impfpass eingetragen). Bitte löschen Sie Ihren Datensatz eigenständig über den persönlichen Link, der Ihnen per Mail nach Ihrer Anmeldung im System übermittelt wurde. Suchen Sie in Ihren Mails nach „Tirol impft“. Solange Sie sich im System befinden, erhalten Sie weitere Termine – und blockieren damit womöglich die Terminvergabe an eine Person, die dringend auf diesen Termin wartet. Sie können sich jederzeit auch wieder im System vormerken lassen.
  • Hat der Zeitpunkt meiner Vormerkung einen Einfluss darauf, wann ich eine Covid-Impfung erhalte? (aktualisiert: 28.1.2021) Nein. Der Zeitpunkt der Vormerkung unter www.tirolimpft.at hat keinen Einfluss auf eine allfällige Reihung. Diese wird auf Basis des Tiroler Impfplans und entsprechender Priorisierungen (Alters-, Risiko- und/oder Berufsgruppenzugehörigkeit) bzw.je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe (und deren Zulassungsvorgaben) durchgeführt.
  • Besteht auch die Möglichkeit für eine telefonische unverbindliche Vormerkung? (aktualisiert: 30.1.2021) Die Bevölkerung wird gebeten, im Sinne einer bestmöglichen Organisation jedenfalls die Möglichkeit einer Online-Vormerkung in Anspruch zu nehmen. Bitte unterstützen Sie Personen, die eine Online-Vormerkung nicht selbst erledigen können - beispielsweise weil sie keinen Internetzugang haben oder mit dem Internet nicht vertraut sind. In Ausnahmefällen kann die Vormerkung auch telefonisch über die Gesundheitshotline 1450 erfolgen. Es wird gebeten, die 1450 tatsächlich für Ausnahmefälle zu nutzen - auch vor dem Hintergrund, eine Überlastung der Telefonleitung zu vermeiden und die Kapazitäten für jene Personen freizuhalten, die keine andere Möglichkeit haben, als diesen Weg für eine Vormerkung zu nutzen – weil beispielsweise auch keine Angehörigen zur Verfügung stehen, die dies online für sie erledigen könnten.
  • Ich bin über 80 Jahre und habe mich bei meiner Gemeinde noch nicht für eine Covid-Impfung vorgemerkt. Was soll ich tun?(aktualisiert: 29.1.2021) Sollten Sie von Ihrer Gemeinde keine Benachrichtungen erhalten haben bzw. Sie ihre Impfwilligkeit noch nicht bekannt gegeben haben, erkundigen sich dazu bitte nochmals bei Ihrer Gemeinde. Selbstverständlich können sich auch Personen über 80 Jahre unverbindlich über www.tirolimpft.at für eine Covid-Impfung vormerken lassen. Der Zeitpunkt der Vormerkung unter www.tirolimpft.at hat keinen Einfluss auf eine allfällige Reihung. Diese wird auf Basis des Tiroler Impfplans und entsprechender Priorisierungen (Alters-, Risiko- und/oder Berufsgruppenzugehörigkeit) bzw.je nach Verfügbarkeit der Impfstoffe (und deren Zulassungsvorgaben) durchgeführt.

 

Vor und nach der Impfung

  • Wie verhalte ich mich vor und nach einer Impfung? (aktualisiert: 31.1.2021) Wenn Sie nach einer früheren Impfung oder anderen Spritze ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, teilen Sie dies bitte der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit. Dann kann sie/er Sie nach der Impfung gegebenenfalls länger beobachten. Allergische Reaktion, oftmals mit Hauterscheinungen beginnend, können auch Stunden nach der Impfung auftreten –eine sofortige Kontaktaufnahme mit einem Arzt/einer Ärztin ist dann erforderlich. Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden. Wie nach jeder Impfung sind schwere körperliche Belastungen in den nächsten zwei bis drei Tagen nicht ratsam. Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung können schmerzlindernde/fiebersenkende Medikamente (z.B. Paracetamol) eingenommen werden. Ihre Hausärztin/Ihr Hausarzt kann Sie hierzu beraten.

  • Darf ich als AllergikerIn eine Covid-Impfung vornehmen? Personen mit bekannten und häufigen Allergien, wie beispielsweise Allergien gegen Pollen oder Hausstaub, können und sollen geimpft werden. Bei anderen Allergien sollte man dies mit der behandelten Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt vorbesprechen. Zu einer Impfung sollte jedenfalls der Allergie-Ausweis mitgebracht werden. Nicht jede Allergie stellt hierbei ein Problem für eine Corona-Schutzimpfung dar. Die Information zu möglichen Allergenen enthält die Fachinformation (Zusammensetzung) des entsprechenden Impfstoffes. Bei Impfung von Allergikerinnen und Allergikern soll die Nachbeobachtungszeit jedenfalls bis zu 30 Minuten verlängert werden. Weitere Informationen finden sie hier. (Quelle: Sozialministerium)

    • Personen mit bekannten Allergien beispielsweise gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaub können und sollen ungeachtet dieser Vorgeschichte geimpft werden. Im Aufklärungsgespräch mit der Ärztin oder dem Arzt sollen etwaige Allergien adressiert werden und der Allergie-Ausweis mitgebracht werden. Bei Impfung von Allergikerinnen und Allergikern soll die Nachbeobachtungszeit auf 30 Minuten verlängert werden.

    • Bei Anaphylaxie (allergischer Schock) in der Anamnese kann eine Prämedikation mind. 60 Minuten vor der Impfung mit einem Antihistaminikum in Erwägung gezogen werden. Nachbeobachtungszeit für 30 Minuten entsprechend den Standardempfehlungen des österreichischen Impfplanes. Eine Impfung soll in einer entsprechenden Infrastruktur durchgeführt werden, wo die notfallmedizinische Betreuung gewährleistet werden kann.

    • Personen mit schwerer ASS-Intoleranz/NSAR Intoleranz oder chronischer Urtikaria; können unter erhöhter Observanz geimpft werden (30 Minuten Nachbeobachtung).

  • Kann es generell zu Impfreaktionen / Impfkomplikationen / Nebenwirkungen im Rahmen einer Covid-19-Impfung kommen? Ja.

Hier finden Sie die Aufklärungsinformation zum Impfstoff von BioNTech/Pfizer der Landessanitätsdirektion

Hier finden Sie die Aufklärungsinformation zum Impfstoff von Moderna der Landessanitätsdirektion

Hier finden Sie die Aufklärungsinformation zum Impfstoff von AstraZeneca der Landessanitätsdirektion

Hier finden Sie die Aufklärungsinformation zum Impfstoff von Janssen der Landessanitätsdirektion

(Hinweise zu Impfreaktionen, Impfkomplikationen und Nebenwirkungen).

Informationen des Sozialministeriums: Zu unterscheiden sind hier Impfreaktionen und echte Nebenwirkungen.
Reaktionen sind Erscheinungen, welche die eigentliche Wirkung der Impfung begleiten können und Ausdruck der (erwünschten) immunologischen Abwehrreaktion sind. Sie sind nicht gefährlich, können aber unangenehm sein und entstehen zumeist an der Impfstelle im Sinne einer Rötung, eventuell einer Schwellung und auch Schmerzhaftigkeit unterschiedlicher Ausprägung. Auch systemische Impfreaktionen sind möglich und umfassen eine breite Palette an Sensationen wie z. B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, allgemeines „grippiges“ Gefühl und andere. RNA-Impfstoffe sind dafür bekannt, dass sie das Immunsystem sehr gut aktivieren können, man nennt sie daher auch „reaktogener“ als andere Impfstoffe. Im Rahmen einer starken Immunantwort produziert der Körper viele Botenstoffe, einige dieser Botenstoffe können dabei auch zu den erwähnten Begleiterscheinungen führen. Diese möglichen Beschwerden sind keine unerwarteten und potenziell gefährlichen Nebenwirkungen, sondern ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Impfreaktionen klingen üblicherweise in wenigen Tagen folgenlos ab und sind deutlich harmloser, als die möglichen Symptome und Folgeschäden der Infektion, die durch die Impfung verhindert werden kann: nur wenn der Nutzen eines Impfstoffs ein eventuelles Impfrisiko deutlich überwiegt, werden Impfstoffe auch zugelassen.

Zu erwartende echte Nebenwirkungen werden im Rahmen der Zulassungsstudien erfasst, dabei wird der Impfstoff an mindestens 10.000 Personen getestet. Dabei ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt seltener als 1 Fall auf 10.000 Geimpfte) erst nach der Zulassung der Impfungen erfasst werden. Auch nach der Marktzulassung erfolgt daher eine ständige penible Kontrolle zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen und eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Diese Nebenwirkungen sind in der Fachinformation und der Gebrauchsinformation des Impfstoffes detailliert aufgelistet.

Im Zusammenhang mit Nebenwirkungen ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nicht jedes Krankheitszeichen, das im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftritt, auch auf die Impfung zurückzuführen ist. Gerade wenn Impfstoffe an sehr viele Personen verabreicht werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach einer Impfung Beschwerden auftreten, die jedoch nicht durch die Impfung, sondern durch andere, auch in der ungeimpften Bevölkerung regelmäßig vorkommende Ursachen, beispielsweise durch eine zeitgleich oder kurz danach aufgetretene andere Erkrankung, verursacht wurden („Hintergrundinzidenz“). Für eine möglichst präzise Evaluierung aller nach den Impfungen aufgetretenen Reaktionen und Nebenwirkungen sind sowohl geimpfte Personen als auch impfendes Gesundheitspersonal dringend angehalten, alle derartigen Symptome einzumelden.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen und im Interview mit Dr. Günter Weiss.

Weitere Informationen im Zusammenhang mit einer geplanten oder vorliegenden Schwangerschaft oder einer Autoimmunerkrankung finden Sie unter www.sozialministerium.at.

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Medizinische Informationen

Viele medizinische Fragen werden auch in der Interviewreihe der tirol kliniken detailliert beantwortet. 

Hier finden Sie die Aufklärungsinformationen (Wirksamkeit, Verhalten vor/nach der Impfung, Impfreaktionen, Impfkomplikationen, Nebenwirkungen) zu den Impfstoffen von BioNTech/PfizerModernaAstraZeneca und Janssen der Landessanitätsdirektion (aktualisiert: 12.04.2021)

Aktuelles

  • Ich bin RisikopatientIn und hatte in der Vergangenheit bereits Thrombosen. Ist der Impfstoff von AstraZeneca für mich geeignet? (aktualisiert: 14.4.2021)Es konnten keine spezifischen Risikofaktoren identifiziert werden, welche die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von thromboembolische Ereignisse erhöht. Eine Neigung oder Vorgeschichte zu Thrombo-Embolien ist kein Ausschlussgrund für eine Impfung. Ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis der Impfung wurde von der Europäischen Arzneimittelaufsicht (EMA) in allen Altersgruppen und bei Personen jeden Geschlechts bestätigt. Die Vorteile des Impfstoffes bei der Bekämpfung der immer noch weit verbreiteten Bedrohung durch das Coronavirus überwiegen weiterhin gegenüber dem Risiko von seltenen Nebenwirkungen.

    Bitte unterscheiden Sie zwischen den unterschiedlichen Ursachen von Thrombosen. Die üblichen thrombembolischen Ereignisse auf Basis von Risikofaktoren wie Übergewicht, Pille und Rauchen, Bewegungsarmut oder Verletzung sind sehr häufig – auch ohne Impfung. Deren Häufigkeit wird durch eine Impfung mit AstraZeneca nicht erhöht.

Medizinischer Hintergrund:

Die Europäischen Arzneimittelagentur EMA hat dazu die dazu vorliegenden Daten aus der EU und Großbritannien zu thromboembolischen Ereignissen/Blutgerinnungsstörungen nach Covid-Impfungen evaluiert und sieht einen möglichen Zusammenhang zwischen den sehr seltenen und speziellen thromboembolischen Ereignissen verbunden mit einer unüblichen Thrombopenie (Blutplättchenarmut) und der COVID-19-Impfung von AstraZeneca. Diese treten zudem an eher seltenen Lokalisationen wie als Sinusvenenthrombsen im Gehirn, als Thrombosen im Bauchraum oder der Pfortader der Leber auf.

Die meisten dieser Fälle traten innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Impfung und bei Frauen unter 60 Jahren auf, was möglicherweise auf die verstärkte Anwendung des Impfstoffs in dieser Bevölkerungsgruppe zurückzuführen ist. Einige Fälle hatten einen tödlichen Ausgang.

Personen, welche mit Vaxzevria® von AstraZeneca geimpft werden, werden darauf hingewiesen, nach der Covid-Impfung ihren Gesundheitszustand zu beobachten. Bei Nebenwirkungen, die mehr als 3 Tage nach erfolgter Impfung anhalten oder neu auftreten (z.B. Schwindel, schwere und anhaltende Kopfschmerzen, Sehstörungen, Übelkeit/Erbrechen, Luftnot, akute Schmerzen in Brustkorb, Abdomen oder Extremitäten, Beinschwellungen, kleine Blutflecken unter der Haut), sollte sicherheitshalber umgehend eine weitere ärztliche Diagnostik zur Abklärung thromboembolischer Ereignisse (Blutgerinnsel)/Thrombopenie (Verminderung von Blutplättchen) erfolgen.

Diese andere Art der Ursache der Thromboseentwicklung, für die keine speziellen Risikofaktoren identifiziert worden sind, könnte durch eine Immunreaktion, die sich gegen einen Blutplättchenfaktor (PF4-Protein) richtet, begründet sein (das führt gleichzeitig als besonderes Erkennungszeichen zu einem Mangel von Blutplättchen). Diese Immunreaktion könnte durch die Impfung ausgelöst werden. Dies scheint sehr selten einzutreten. Diese Thrombosen an seltenen Lokalisationen aber nicht zwingend in Verbindung mit einer geringen Zahl an Blutplättchen kommen generell (auch ohne Impfung mit AstraZeneca) in geringer Wahrscheinlichkeit von jährlich 13 bis 15 Fällen pro eine Million in der Bevölkerung, vor allem bei jungen Frauen, vor.


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Allgemeines

  • Wie sicher ist ein neuer Covid-19-Impfstoff? Ein Impfstoff wird erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Wie jeder andere Impfstoff, wird auch ein neuer Impfstoff, der vor COVID-19 schützen soll, intensiv geprüft. Die verschiedenen Impfstoff-Kandidaten durchlaufen jeweils streng kontrollierte Prozesse. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen können. Nur wenn sich dabei eine positive Nutzen-Risiko-Relation zeigt, erhält der Impfstoff eine Marktzulassung. Auch nach der Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen und zur Überprüfung der Wirkung eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Im Fall von Impfstoffen und auch für COVID-19-Impfstoffe erfolgt zunächst eine bedingte Zulassung, die jederzeit aufgehoben oder ausgesetzt werden kann, sollten sich bei der Anwendung Probleme bei Produktion, Sicherheit oder Wirksamkeit ergeben. (Quelle: Sozialministerium)

    Impfstoffe werden solange sie auf dem Markt sind überwacht. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.sozialministerium.at.

  • Wie kann man nach so einer kurzen Testphase wissen, dass keine Langzeitnebenwirkungen entstehen? Mit 100%iger Sicherheit kann man das nicht, aber dies ist auch bei anderen Arzneimitteln zum Zeitpunkt der Zulassung nicht möglich. Um möglichst alle eventuellen Langzeitnebenwirkungen erfassen zu können, müsste man sehr große Studien über viele Jahre, wenn nicht Jahrzehnte durchführen. In dieser Zeit würde jedoch ein wirksames Medikament der Allgemeinheit vorenthalten werden, was zu Schäden der öffentlichen Gesundheit bis hin zum Tod unbehandelter Krankheiten führen könnte. Man legt daher zur Erfassung möglicher Langzeitnebenwirkungen großes Augenmerk auf Informationen aus den vorgelegten Tierversuchen und prüft sämtliche Anhaltspunkte, die sich aus dem klinischen Entwicklungsprogramm ergeben. Verdächtige Symptome werden identifiziert und engmaschig überwacht, eine regelmäßige und in kürzeren Zeitabständen als üblich erforderliche Berichtspflicht des Zulassungsinhabers an die Behörden ist eine von vielen möglichen Maßnahmen. Darüber hinaus können Zulassungsinhaber auch verpflichtet werden, Langzeitstudien nach erfolgter Zulassung durchzuführen, um gegebenenfalls einerseits die Sicherheit, aber auch die Wirksamkeit weiter zu untersuchen, mit der Verpflichtung, diese Ergebnisse innerhalb einer bestimmten Frist vorzulegen. Absolute Sicherheit kann kein Arzneimittel garantieren, jedoch muss immer der Nutzen das mögliche Risiko überwiegen. Die Nutzen-Risiko Bewertung findet im Rahmen des Zulassungsverfahrens statt, wird aber regelmäßig - auch nach Zulassung - unter Berücksichtigung zusätzlicher neu eingegangener Daten und Informationen untersucht. (Quelle: Sozialministerium)

  • Was ist ein Impfschaden? Wenn es in einem zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung zu einem gesundheitlich relevanten Ereignis kommt, kann ein Antrag auf Zuerkennung eines Impfschadens gestellt werden. Über diesen Antrag erfolgt ein Verwaltungsverfahren beim Sozialministeriumservice. Im Rahmen des Verfahrens werden Sachverständigengutachten eingeholt und es gibt ein Parteiengehör. Die rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen nach dem Impfschadengesetz sehen dabei im Vergleich zu zivilgerichtlichen Verfahren eine Beweiserleichterung vor, es muss kein Beweis der Kausalität zwischen Impfung und Gesundheitsschädigung vorliegen. Zudem ist ein kostenloses Verfahren mit Rechtszug vom Sozialministeriumservice zum Bundesverwaltungsgericht sowie dem Verwaltungs- und Verfassungsgerichthof möglich. Anerkannt wird ein Impfschaden dann, wenn das Verfahren ergeben hat, dass ein wahrscheinlicher Zusammenhang mit der Impfung gegeben ist. Um zu beurteilen, ob die verabreichte Impfung wesentliche Bedingung für den nunmehrigen Gesundheitszustand bildet, wird das Vorliegen eines klaren zeitlichen Zusammenhangs, das Fehlen einer anderen (wahrscheinlicheren) Erklärungsmöglichkeit der aufgetretenen Symptomatik und die Ähnlichkeit des angeführten Schadens der Impfung mit Komplikationen der Infektion mit dem Erreger, vor dem die Impfung schützen soll, geprüft. Aus einer Anerkennung ergeben sich Sozialleistungen in Form von Einmalzahlungen oder Rentenzahlungen. (Quelle: Sozialministerium)

  • Sind Nebenwirkungen möglich? Ja. Zu unterscheiden sind hier Impfreaktionen und echte Nebenwirkungen. Reaktionen sind Erscheinungen, welche die eigentliche Wirkung der Impfung begleiten können und Ausdruck der (erwünschten) immunologischen Abwehrreaktion sind. Sie sind nicht gefährlich, können aber unangenehm sein und entstehen zumeist an der Impfstelle im Sinne einer Rötung, eventuell einer Schwellung und auch Schmerzhaftigkeit unterschiedlicher Ausprägung. Auch systemische Impfreaktionen sind möglich und umfassen eine breite Palette an Sensationen wie z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, allgemeines „grippiges“ Gefühl und andere. RNA-Impfstoffe sind dafür bekannt, dass sie das Immunsystem sehr gut aktivieren können, man nennt sie daher auch „reaktogener“ als andere Impfstoffe. Im Rahmen einer starken Immunantwort produziert der Körper viele Botenstoffe, einige dieser Botenstoffe können dabei auch zu den erwähnten Begleiterscheinungen führen. Diese möglichen Beschwerden sind keine unerwarteten und potenziell gefährlichen Nebenwirkungen, sondern ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Impfreaktionen klingen üblicherweise in wenigen Tagen folgenlos ab und sind deutlich harmloser, als die möglichen Symptome und Folgeschäden der Infektion, die durch die Impfung verhindert werden kann: nur wenn der Nutzen eines Impfstoffs ein eventuelles Impfrisiko deutlich überwiegt, werden Impfstoffe auch zugelassen.

    Zu erwartende echte Nebenwirkungen werden im Rahmen der Zulassungsstudien erfasst, dabei wird der Impfstoff an mindestens 10.000 Personen getestet. Dabei ist es möglich, dass sehr seltene Nebenwirkungen (sehr selten heißt seltener als 1 Fall auf 10.000 Geimpfte) erst nach der Zulassung der Impfungen erfasst werden. Auch nach der Marktzulassung erfolgt daher eine ständige penible Kontrolle zum Erfassen von möglichen Nebenwirkungen und eine laufende weitere Bewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Diese Nebenwirkungen sind in der Fachinformation und der Gebrauchsinformation des Impfstoffes detailliert aufgelistet.

    Im Zusammenhang mit Nebenwirkungen ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass nicht jedes Krankheitszeichen, das im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftritt, auch auf die Impfung zurückzuführen ist. Gerade wenn Impfstoffe an sehr viele Personen verabreicht werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass nach einer Impfung Beschwerden auftreten, die jedoch nicht durch die Impfung, sondern durch andere, auch in der ungeimpften Bevölkerung regelmäßig vorkommende Ursachen, beispielsweise durch eine zeitgleich oder kurz danach aufgetretene andere Erkrankung, verursacht wurden („Hintergrundinzidenz“). Für eine möglichst präzise Evaluierung aller nach den Impfungen aufgetretenen Reaktionen und Nebenwirkungen sind sowohl geimpfte Personen als auch impfendes Gesundheitspersonal dringend angehalten, alle derartigen Symptome einzumelden. (Quelle: Sozialministerium)

Details finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG).

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