Förderung für einen noch besseren Krankenhausalltag in Tirol

Eine Million Euro für Qualitatsförderung an Spitälern

Kategorien: LR Tilg, Gesundheit
Gesundheitslandesrat Tilg tauschte sich beim „Qualitätstag“ im Landhaus mit TGKK-Obmann Werner Salzburger, TGKK-Direktor Arno Melitopulos, Theresa Geley, Tiroler Gesundheitsfonds, sowie VertreterInnen der Tiroler Krankenhäuser aus.
Gesundheitslandesrat Tilg (2.v.li.) tauschte sich beim „Qualitätstag“ im Landhaus mit TGKK-Obmann Werner Salzburger, TGKK-Direktor Arno Melitopulos (li.), Theresa Geley (Mi.), Tiroler Gesundheitsfonds, sowie VertreterInnen der Tiroler Krankenhäuser aus.

Von 2012 bis 2016 stellte der Tiroler Gesundheitsfonds insgesamt eine Million Euro für gezielte qualitätsfördernde Maßnahmen an den öffentlichen Krankenanstalten zur Verfügung. „Das betrifft vor allem die unmittelbare PatientInnenversorgung abseits von Geräteausstattung und Baumaßnahmen. Die geförderten 33 Projekte weisen einen direkten Einfluss auf einen verbesserten Krankenhausalltag auf“, zieht Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg Bilanz.

So wurde etwa die Optimierung des stationären Entlassungsprozesses unter Einbindung externer Pflege- und Betreuungseinrichtungen am Landeskrankenhaus Innsbruck-Universitätskliniken gefördert. Damit soll einem neuerlichen Spitalsaufenthalt für pflegebedürftige PatientInnen schon bei der Entlassung aus dem Krankenhaus vorgebeugt werden. Am Bezirkskrankenhaus Lienz wurde gleichzeitig das innerklinische Notfallwesen verbessert: Inhalt und Personenkreis der Notfallschulungen wurden erweitert. Außerdem setzte man den Alarmierungsprozess für den Herzalarm neu auf.

„Das sind keine Insellösungen für einzelne Spitäler. Alle Krankenanstalten sind mit ihrem Qualitätsmanagement untereinander und mit dem Tiroler Gesundheitsfonds vernetzt“, weist LR Tilg auf einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Krankenhäusern hin. Ein weiteres Beispiel ist die Untersuchung des Schmerzmanagements am Bezirkskrankenhaus Schwaz: Die Schmerzmessung soll anhand von Skalen erfolgen. Medikamentöse Stufenpläne sind zu erarbeiten. PatientInnen sind regelmäßig nach Schmerzen zu befragen, so lauteten die Schlussfolgerungen. Am Bezirkskrankenhaus Kufstein vertiefte man wiederum den Schwerpunkt der PatientInnensicherheit.

„Die PatientInnen erwarten sich zu Recht, dass ihre hochwertige Behandlung und Betreuung, ihre Sicherheit sowie persönlichen Bedürfnisse im Mittepunkt der Gesundheitsversorgung im Krankenhaus stehen. Die PatientInnen möchten gut aufgehoben sein. Mit dem Qualitätsförderungsprogramm des Tiroler Gesundheitsfonds ist der Anspruch verbunden, dass die Qualität sämtlicher Arbeitsprozesse in den Tiroler Krankenhäusern konsequent weiterentwickelt wird“, schließt LR Tilg.