Landes-Katastrophenschutzübung 2013

Tirol übte im Bezirk Imst den Ernstfall.

Kategorien: BH Imst, LHStv Geisler, Veranstaltungen, Einsatzorganisationen, Sicherheit, Katastrophenschutz AutorIn: Antonia Pidner
LHStv Geisler (Mitte) besuchte die Landeseinsatzleitung gemeinsam mit (v.l.) Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach, Tirols Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer, Leiter der Landeseinsatzleitung, Herbert Walter, Landespolizeidirektor-Stellvertreter Edelbert Kohler und Michael Fankhauser von der Landeseinsatzleitung. Foto: Land Tirol/Pidner.
LHStv Geisler (Mitte) besuchte die Landeseinsatzleitung gemeinsam mit (v.l.) Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach, Tirols Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer, Leiter der Landeseinsatzleitung, Herbert Walter, Landespolizeidirektor-Stellvertreter Edelbert Kohler und Michael Fankhauser von der Landeseinsatzleitung. Foto: Land Tirol/Pidner.
BH Raimund Waldner und BH-Stellvertreter Andreas Nagele beurteilten die Lage. Foto: BEL Imst.
BH Raimund Waldner und BH-Stellvertreter Andreas Nagele beurteilten die Lage. Foto: BEL Imst.
BH Raimund Waldner, Bezirksfeuerwehrinspektor Josef Wagner, Bezirkspolizeikommandant Hubert Juen sowie der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes, Martin Dablander, und der Verbindungsoffizier des Bundesheers, Dominik Czermak, zogen im Anschluss an die Landeskatastrophenschutzübung Bilanz. Foto: BEL Imst.
BH Raimund Waldner, Bezirksfeuerwehrinspektor Josef Wagner, Bezirkspolizeikommandant Hubert Juen sowie der Bezirkseinsatzleiter des Roten Kreuzes, Martin Dablander, und der Verbindungsoffizier des Bundesheers, Dominik Czermak, zogen im Anschluss an die Landeskatastrophenschutzübung Bilanz. Foto: BEL Imst.

Anhaltender Starkregen führte zu Steinschlägen, Hangrutschen und Überflutungen. Keller wurden überschwemmt, Straßen von Muren verlegt. Häuser mussten evakuiert und Straßen gesperrt werden. Hangrutsche und Baumstürze im hinteren Pitztal kappten den Strom sowie die Telefonverbindungen. Ein Zug wurde von Geröllmassen eingeschlossen. Auf der regennassen Fahrbahn verunfallten zwei Kleinbusse. Es gab zwei Vermisste, einen Schwer- und fünf Leichtverletzte. Diese Szenarien standen bei der heutigen Landeskatastrophenschutzübung im Bezirk Imst auf dem Übungsplan der Bezirks- und Landeseinsatzleitung Tirol.

Bei den alljährlich stattfindenden Landeskatastrophenschutzübungen werden in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Militärkommando Tirol insbesondere die Stabsarbeit und das Zusammenspiel der Einsatzleitungen trainiert. „Als Bezirkshauptmann bedanke ich mich bei allen Einsatzkräften und Behördenvertretern für das herausragende Engagement bei der Landeskatastrophenschutzübung 2013. So sehen wir unseren Bezirk bestens vorbereitet zur Aufarbeitung von Großschadensereignissen. Die Übungsannahme mit all den daraus resultierenden Folgen wurde durchaus realistisch gewählt und könnte jederzeit in der Realität eintreten“, betonte Einsatzleiter und Bezirkshauptmann Raimund Waldner bei der Bilanz-Pressekonferenz.

„Ich bin immer wieder von neuem tief beeindruckt, mit welchem Engagement und welcher Kameradschaft Einsatzleitungen und Einsatzkräfte an die Übungsszenarien herangehen. Im Wissen dieser menschlichen und fachlichen Qualität unserer Expertinnen und Experten im Landhaus, in der Bezirkshauptmannschaft Imst und in den Gemeinden sehe ich uns für Ernstfälle bestens vorbereitet und aufgestellt“, erklärte Sicherheitsreferent LHStv Josef Geisler bei seinem Besuch in der Landeseinsatzleitung im Landhaus, wo er sich ausführlich über den Verlauf der Landeskatastrophenschutzübung 2013 informieren ließ. Das Land Tirol investiert jährlich mehrere Millionen Euro in den Zivil- und Katastrophenschutz.

Film