Tirols Soziallandesrätin auf Informationsaustausch in Imst

Bezirkshauptmannschaft, Kinderschutz, Integrationsvereine und Suchtberatung standen am Programm

Kategorien: BH Imst, LRin Baur, Kinder- & Jugendhilfe, Soziales AutorIn: Iris Reichkendler
Antrittsbesuch von LRin Christine Baur bei BH Raimund Walder und beim Leiter des Referats Soziales Thomas Gstrein. Foto: Land Tirol/Schuirer
Antrittsbesuch von LRin Christine Baur bei BH Raimund Walder und beim Leiter des Referats Soziales Thomas Gstrein. Foto: Land Tirol/Schuirer
Landesrätin Christine Baur (2. v.l.) mit den Mitarbeitern von Kinderschutz Tirol (v.l.) GF Karin Hüttemann, Cornelia Köll-Senn und Martin Bernhard. Foto: Land Tirol/Schuirer
Landesrätin Christine Baur (2. v.l.) mit den Mitarbeitern von Kinderschutz Tirol (v.l.) GF Karin Hüttemann, Cornelia Köll-Senn und Martin Bernhard. Foto: Land Tirol/Schuirer

Ihren Antrittsbesuch absolvierte Soziallandesrätin Christine Baur vergangenen Donnerstag, dem 31. Oktober im Bezirk Imst. Nach einem Gespräch mit Bezirkshauptmann Raimund Walder besuchte sie die Referate Reha, Behindertenhilfe, Mindestsicherung und Jugendwohlfahrt. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Referate im Sozialbereich leisten wertvolle Arbeit vor Ort. Nicht selten sind es hochemotionale Problemstellungen, für die eine Lösung gesucht werden muss und hier benötigt es eine professionelle, aber gleichzeitig sensible Herangehensweise“, spricht Baur dem Team in der BH Imst ihre Hochachtung aus.

Als nächstes bekam Baur einen Einblick in den Kinderschutz Imst. Diese wichtige Einrichtung kümmert sich seit über zehn Jahren um von Gewalt und sexuellen Missbrauch betroffene Kinder. „Mir sind die regionalen Beratungsangebote sehr wichtig. Die Betroffenen brauchen niederschwellige, aber vor allem ortsnahe Anlaufstellen, wo sie Hilfe bekommen“, betont Baur.

Nächster Programmpunkt war das Imster Kultur-, Bildungs- und Integrationszentrum (IKBI). Tenor dieses Besuches: „Bildung ist das A und O für eine gute Zukunft von Kindern mit Migrationshintergrund. Sie sollen die Chance auf eine bestmögliche Ausbildung erhalten, damit ihnen jeder berufliche Weg offensteht“, stellt Baur klar und lobt die Initiative des Vereins IKBI, Kindern mit Migrationshintergrund eine Nachmittagsbetreuung mit Nachhilfe und Unterstützung bei den Hausübungen anzubieten.

Beim Verein ATIB, dem Türkisch-Islamischen Verein für Kulturelle und Soziale Zusammenarbeit in Imst erörterte die Soziallandesrätin vor allem das Thema Integration und Förderung von Frauen mit Migrationshintergrund.

Letzter Punkt des umfangreichen und informativen Besuchsprogramms im Bezirk Imst war der Verein Suchtberatung Tirol. Dort erfahren drogengefährdete und drogenabhängige Personen sowie deren Angehörige und Bezugspersonen psychosoziale und klinisch-psychologische Beratung, Betreuung und Begleitung. „Eine suchtkranke Person im Familienverband bedeutet oft auch eine schwere Belastung für die Angehörigen. Ich begrüße daher die Beratung und Betreuung der Familienmitglieder. Die Praxis in Imst zeigt, dass diese Angehörigengruppen sehr gut angenommen werden“, berichtet Baur.