Die Bezirksverwaltungsbehörde in der Gilmstraße in Innsbruck weist „Superlative" auf:

Herbert Hauser ist mit 24 Dienstjahren der längstdienende Bezirkshauptmann Österreichs, der mit seinem 239 MitarbeiterInnen (davon 105 in Teilzeit) zählenden Team für den bevölkerungsreichsten Bezirk in der Republik verantwortlich ist. Heute, Dienstag, stattete der neue, seit Jahresbeginn amtierende Landesamtsdirektor Herbert Forster mit seiner Stellvertreterin Barbara Soder dieser für 180.000 TirolerInnen zuständigen Bezirkshauptmannschaft Innsbruck den Antrittsbesuch ab.

Die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck hat durch ihre zentrale Lage zwischen den Grenzen zu Deutschland und Italien schon immer eine besondere Rolle gespielt. Neben der allgemeinen Verwaltung waren regelmäßig Spezialaufgaben zu erfüllen: BH Hauser erwähnt die Sicherheitsverwaltung anlässlich des G7-Gipfels im benachbarten bayerischen Elmau und des gleichzeitigen Bilderberg-Treffens in Telfs im Jahr 2015 ebenso wie die Abwicklung der Kundgebungen am Brenner gegen Grenzkontrollen im Jahr 2016, die Mitwirkung an der Sicherheitsorganisation von Großveranstaltungen wie der Rad-WM in Tirol im vergangenen Jahr und der heurigen Nordischen Ski-WM in Seefeld, die als friedliches und perfekt organisiertes Sportfest zu Ende gegangen ist.

Für LAD Herbert Forster bietet diese Bezirksverwaltungsbehörde nicht nur ein perfektes Service für die BürgerInnen: „Hier wird ein für ganz Österreich vorbildhaft vernetztes Sicherheitsmanagement verwirklicht. Dr. Hauser, der bis 1988 für die Polizei tätig war und ab 1995 als Bezirkshauptmann zunächst für Imst, seit 2000 für Innsbruck-Land wirkt, hat stets größtes Verantwortungsbewusstsein für das Land Tirol unter Beweis gestellt, das nicht an der Bezirksgrenze geendet hat.“ LADStvin Barbara Soder nutzte diesen Antrittsbesuch für beste Wünsche zum bevorstehenden Ruhestand: „Herbert Hauser ist ab 1. Juli in Pension. Das Land wird ihn als hervorragenden Manager für einen Bezirk mit ganz besonderen Herausforderungen vermissen.“