Die Landesstelle für Brandverhütung gibt Tipps für den Umgang mit Kerzen und Co.

Artikel in der Tiroler Tageszeitung am 18.11.2019

Zum Brand eines Gewächshauses in Kössen musste die Feuerwehr vergangenen Freitag gegen 5.30 Uhr ausrücken. Wie berichtet, konnten die Einsatzkräfte ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern. Brandursache: Kerzen, die in Gläsern aufgestellt waren. Laut Ermittler dürfte das Glas wegen der Hitze gesprungen sein, was schließlich zu dem Brand mit einer Schadenshöhe im unteren vierstelligen Eurobereich geführt hatte.

Gerade jetzt, zu Beginn der Vorweihnachtszeit, haben Kerzen, Lichterketten und Co. wieder Hochsaison. Und mit ihnen steigt auch die Brandgefahr. Jedoch nicht, weil die Lichtquellen für sich unsicher sind, wie Rene Staudacher von der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung erklärt: "Eine Kerze an sich ist nicht wirklich gefährlich - die eigentliche Gefahr liegt in der mangelnden Vorsicht bei der Handhabung offener Flammen. Deshalb sollten brennende Kerzen keinesfalls über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt bleiben." In vielen Fällen würden die brennenden Kerzen schlichtweg vergessen. Deswegen solle man beim Zubettgehen schauen, ob noch eine Kerze brennt. Außerdem sollte immer ein möglichst großer Abstand zwischen den Kerzen und allen brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Tannenzweigen oder Dekorationsgegenständen, liegen. "Die Verwendung nicht brennbarer Unterlagen aus Keramik, Porzellan, Metall oder Ähnlichem bietet zusätzlichen Schutz", betont Staudacher. Das gelte auch für die Aufstellung von Laternen im Freien. Hier sollte ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern zu Fassaden eingehalten werden, da sich ansonsten durch die Strahlungswärme der Kerze in der Laterne die Hauswand entzünden kann. Massive Brandfolgen sind möglich. Dass Teelichter im Vergleich zu Kerzen aufgrund ihres Behältnisses besonders geschützt sind, sei ein Irrglaube, erklärt der Experte: "Die Temperaturen sind nämlich annähernd gleich hoch." Die Aluminiumbehälter könnten auch durchschmelzen, wenn ein Mangel am Teelicht besteht. Zudem werden Teelichter oft in großer Zahl und auf Fenstersimsen mit Vorhängen aufgestellt. Da brauche es nur einen geringen Windstoß und die Vorhänge könnten sich entzünden.

Gerade jetzt, zu Beginn der Vorweihnachtszeit, haben Kerzen, Lichterketten und Co. wieder Hochsaison. Und mit ihnen steigt auch die Brandgefahr. Jedoch nicht, weil die Lichtquellen für sich unsicher sind, wie Rene Staudacher von der Tiroler Landesstelle für Brandverhütung erklärt: "Eine Kerze an sich ist nicht wirklich gefährlich - die eigentliche Gefahr liegt in der mangelnden Vorsicht bei der Handhabung offener Flammen. Deshalb sollten brennende Kerzen keinesfalls über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt bleiben." In vielen Fällen würden die brennenden Kerzen schlichtweg vergessen. Deswegen solle man beim Zubettgehen schauen, ob noch eine Kerze brennt. Außerdem sollte immer ein möglichst großer Abstand zwischen den Kerzen und allen brennbaren Materialien, wie zum Beispiel Tannenzweigen oder Dekorationsgegenständen, liegen. "Die Verwendung nicht brennbarer Unterlagen aus Keramik, Porzellan, Metall oder Ähnlichem bietet zusätzlichen Schutz", betont Staudacher. Das gelte auch für die Aufstellung von Laternen im Freien. Hier sollte ein Abstand von mindestens fünf Zentimetern zu Fassaden eingehalten werden, da sich ansonsten durch die Strahlungswärme der Kerze in der Laterne die Hauswand entzünden kann. Massive Brandfolgen sind möglich. Dass Teelichter im Vergleich zu Kerzen aufgrund ihres Behältnisses besonders geschützt sind, sei ein Irrglaube, erklärt der Experte: "Die Temperaturen sind nämlich annähernd gleich hoch." Die Aluminiumbehälter könnten auch durchschmelzen, wenn ein Mangel am Teelicht besteht. Zudem werden Teelichter oft in großer Zahl und auf Fenstersimsen mit Vorhängen aufgestellt. Da brauche es nur einen geringen Windstoß und die Vorhänge könnten sich entzünden.

Wer jetzt auf offenes Feuer verzichtet und lieber auf elektrisches Kerzenlicht setzt, sollte trotzdem einige Grundregeln beachten. "Es sollten keine Billigprodukte gekauft werden", lautet Staudachers Appell. "Produkte, die nicht den Mindestvorgaben der EU entsprechen, können gefährlich werden. Es besteht die Gefahr von Stromschlag oder Verbrennungen sowie von hohen Temperaturen von bis zu 240 Grad Celsius, die manche Lichterketten erreichen können. Das ist heiß genug, um Materialien in der unmittelbaren Umgebung in Brand zu setzen." Außerdem sollte man auf das Zeichen "geprüfte Sicherheit" achten und die Kette regelmäßig auf defekte Lämpchen und Beschädigungen des Kabels kontrollieren. "Poröse Kabel sind brandgefährlich", warnt Staudacher. Außerdem sollte darauf geachtet werden, ob die Lichterkette für den Außen- oder Innenbereich zugelassen ist.

Ein paar Standardvorkehrungen für den Brandschutz in den eigenen vier Wänden sollte man das ganze Jahr über getroffen haben. Dazu gehören Feuerlöscher oder Löschdecke sowie Heimrauchmelder. "Sollte jemand noch keinen elektronischen Lebensretter besitzen, wäre dies ein sinnvoller Sicherheitswunsch an das Christkind, um sich und die Familie nachhaltig zu schützen", schlägt Staudacher vor.