LR Tratter unterstützt gemeindeübergreifende Zusammenarbeit

Wipptaler Gemeinden bauen Infrastruktur aus

Kategorien: LR Tratter, BH Innsbruck, Bauen & Wohnen AutorIn: Eva Horst-Wundsam
Informationsaustausch zur Neugestaltung des Dorfplatzes in Schmirn – LR Johannes Tratter mit Vize-Bgm. Christian Eller (links) und Bgm. Vinzenz Eller (Mitte).
Informationsaustausch zur Neugestaltung des Dorfplatzes in Schmirn – LR Johannes Tratter mit Vize-Bgm. Christian Eller (links) und Bgm. Vinzenz Eller (Mitte).
Kindergarten-Erweiterung in Steinach: LR Tratter mit Bgm. Hautz (links) und PVO Rastner (rechts).
Kindergarten-Erweiterung in Steinach: LR Tratter mit Bgm. Hautz (links) und PVO Rastner (rechts).

Der Erhalt leistungsfähiger kommunaler Angebote ist wichtig, damit die Bürgerinnen und Bürger auch jenseits der urbanen Zentren eine hohe Lebensqualität genießen können. Um auch größere Vorhaben effizient und kostenbewusst zu realisieren, setzen die Gemeinden im Wipptal immer öfter auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Diese Woche überzeugte sich LR Johannes Tratter von entsprechenden Projekten und Plänen: „Die Region Wipptal besteht aus den zwölf Gemeinden Ellbögen, Gries am Brenner, Gschnitz, Matrei am Brenner, Mühlbachl, Navis, Obernberg am Brenner, Pfons, Schmirn, Steinach am Brenner, Trins und Vals. Von der Bereitschaft zur gemeindeübergreifenden Kooperation im Planungsverband profitieren nicht nur die einzelnen Orte, sondern das Wipptal insgesamt.“ Als aktuelles Beispiel nennt LR Tratter in diesem Zusammenhang die kürzlich im Austausch mit PV-Obmann Alfons Rastner (Bürgermeister von Mühlbachl) erzielte Vereinbarung mit dem VVT, das Wipptal mit einem bedarfsgerechten Angebot und der Anbindung an den Nightliner zu versorgen. Dies als Ersatz für den eher wenig genutzten Nachtzug nach Gries: „Ein Vorteil für allem für die Jugend des Tales.“

Altersheim Annaheim Mühlbachl

Mit Unterstützung des Landes wurde das Annaheim in Mühlbachl umfassend saniert und ausgebaut. Dem Heimverband gehören alle elf Gemeinden der Region mit Ausnahme von Steinach a.Br. an. Heute bietet das Annaheim 80 BewohnerInnen ein gut betreutes Zuhause. Vom Sozialsprengel Wipptal werden zudem mehr als 60 Klientinnen und Klienten ambulant versorgt. LR Tratter verweist auf den „Strukturplan Pflege 2012-2022“, mit dem die Tiroler Landesregierung den Ausbau der mobilen und stationären Pflege in den kommenden Jahren steuert: „Die Bevölkerung wird immer älter, entsprechend steigt der zu erwartende Bedarf nach Pflege- und Heimplätzen. Auch das Annaheim sollte daher um 20 Pflegebetten erweitert werden. Die notwendigen Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen wurden mit über 750.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds unterstützt. Davon profitieren ältere und pflegebedürftige Menschen aus der ganzen Region.“ Als Arbeitgeber nimmt das Pflegeheim ebenfalls einen wichtigen Stellenwert in der Region ein, indem es wohnortnahe Arbeitsplätze für über 80 MitarbeiterInnen bietet.

Schmirn und Steinach investieren in die Zukunft

Im Rahmen seines Besuches im Wipptal informierte sich LR Tratter weiters über die Dorfplatz-Gestaltung in Schmirn sowie die anstehende Erweiterung des Kindergartens in Steinach a. Brenner. Auch ein Firmenbesuch bei Geberit, einem wichtigen Arbeitgeber für die Region, stand auf dem Programm.

„Pflege, Bildung, Kinderbetreuung, Arbeitsplätze - Gemeinden, die hier ihre Kräfte bündeln und mit Unterstützung des Landes in Infrastruktur und Daseinsvorsorge investieren, bleiben für die Bevölkerung und auch für die künftigen Generationen lebenswert. Ein wichtiges Ziel, um Abwanderungstendenzen im ländlichen Raum entgegenzuwirken“, fasst LR Tratter zusammen. Kommunale Vorhaben, die ein Plus für die BewohnerInnen einer Region bringen, werden künftig noch stärker als bislang gefördert, verweist LR Tratter auf einen Beschluss der Landesregierung: „Damit ist ein sehr effizienter Mitteleinsatz möglich, die finanziellen Ressourcen der Gemeinden sowie des Landes werden optimal genutzt. Zudem wird die geordnete Weiterentwicklung der Infrastruktur gefördert – ein wichtiges Argument, wenn wir der Bevölkerung trotz notwendiger Sparsamkeit auch künftig eine möglichst hohe Lebensqualität garantieren wollen.“