Verdienstentgang gemäß § 32 Epidemiegesetz 1960

Verdienstentgang gemäß § 32 Epidemiegesetz 1960

Kategorien:  BH Innsbruck

Verdienstentgang:

„Bitte beachten Sie, dass Ansuchen auf Vergütung des Verdienstentganges gem. § 49 Epidemiegesetz 1960 binnen 3 Monaten vom Tage der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen bei der jeweils zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich diese Maßnahme getroffen wurden, eingebracht werden können.“

Der § 32 Epidemiegesetz regelt die Vergütung der durch die Behinderung des Erwerbs entstandenen Vermögensnachteile, die ihre Ursache in den behördlich verfügten Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie haben. Abweichend von § 33 Epidemiegesetz ist gem. § 49 Epidemiegesetz der Anspruch auf Vergütung des Verdienstentganges, der aufgrund einer wegen des Auftretens von SARS-COV-2 ergangenen behördlichen Maßnahme besteht, binnen 3 Monaten vom Tag der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen an gerechnet, bei der Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich diese Maßnahme getroffen wurde, geltend zu machen. Fristwährend (also rechtzeitig eingebracht) ist ein Antrag nur dann, wenn dieser innerhalb der genannten Frist bei der Behörde einlangt (ACHTUNG. Es reicht nicht aus, wenn der Antrag am letzten Tag der Fist der Post übergeben wird!) und einen bestimmten Mindestinhalt aufweist. Um dies sicherzustellen, haben wir einen Musterantrag ausgearbeitet, den wir Ihnen gerne in der Beilage zur Verfügung stellen. Bitte füllen Sie diesen Antrag aus und übermitteln Sie diesen ehestmöglich an die E-Mail-Adresse: verdienstentgang-bh.innsbruck@tirol.gv.at.

Damit stellen Sie sicher, dass ihr Antrag bearbeitet wird.

Formular 1