B 164 Hochkönigstraße: Neue Grenzbrücke bietet Platz und Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen

Bezirk Kitzbühel ist Hochburg der Radwegoffensive und „Brückenbaubezirk“

Kategorien:  LHStv Geisler Straßenbau BH Kitzbühel AutorIn: Christa Entstrasser-Müller
von Links: Leiter der Abteilung Verkehr und Straße Christian Molzer, Bgm von St. Johann Hubert Almberger, LHStv Josef Geisler, Bgm von Fieberbrunn Walter Astner, Leiter des Baubezirksamts Kufstein Erwin Obermaier und der Kitzbüheler Bezirkshauptmann Michael Berger.
von Links: Leiter der Abteilung Verkehr und Straße Christian Molzer, Bgm von St. Johann Hubert Almberger, LHStv Josef Geisler, Bgm von Fieberbrunn Walter Astner, Leiter des Baubezirksamts Kufstein Erwin Obermaier und der Kitzbüheler Bezirkshauptmann Michael Berger.
Leiter der Abteilung Verkehr und Straße Christian Molzer, LHStv Josef Geisler, Bgm von St. Johann Hubert Almberger, Bgm von Fieberbrunn Walter Astner, Leiter des Baubezirksamts Kufstein Erwin Obermaier und der Kitzbüheler Bezirkshauptmann Michael Berger bei der Einweihungsfeier der Grenzbrücke auf der B 164 Hochkönigstraße.
Leiter der Abteilung Verkehr und Straße Christian Molzer, LHStv Josef Geisler, Bgm von St. Johann Hubert Almberger, Bgm von Fieberbrunn Walter Astner, Leiter des Baubezirksamts Kufstein Erwin Obermaier und der Kitzbüheler Bezirkshauptmann Michael Berger bei der Einweihungsfeier der Grenzbrücke auf der B 164 Hochkönigstraße.

Knapp acht Monate betrug die Bauzeit der neuen Grenzbrücke an der B 164 Hochkönigstraße zwischen Fieberbrunn und St. Johann. Nun ist das 40 Meter lange Bauwerk über die Fieberbrunner Ache fertig und wurde im Beisein von LHStv Josef Geisler offiziell seiner Bestimmung übergeben.

„Diese Brücke ist nicht nur ein gelungenes Bauwerk, sondern auch ein weiterer wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz“, freut sich LHStv Josef Geisler. Im Zuge des Brückenneubaus wurde ein dreieinhalb Meter breiter Rad- und Gehweg errichtet. Dieser ist baulich durch eine Betonleitwand getrennt und sorgt für die Sicherheit von RadfahrerInnen und FußgängerInnen gleichermaßen. Froh über die neue Verbindung sind auch die Bürgermeister Walter Astner aus Fieberbrunn und sein Kollege Hubert Almberger aus St. Johann: „In der Vergangenheit ist es oft zu Unfällen gekommen. Durch die neue Linienführung wurde die Kurve entschärft und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer erhöht. Und Radfahren wird in der Region durch die neue Brücke wieder ein Stück interessanter.“ Außerdem wurde mit der Neutrassierung auf die künftige Erweiterung des Klärwerks Rücksicht genommen.

Vorbildlicher Ausbau der Radinfrastruktur

„Der Bezirk Kitzbühel übernimmt beim Ausbau der Radinfrastruktur eine Vorreiterrolle. Die neue Grenzbrücke und der bereits vor Jahren in Angriff genommene Ausbau der Radwegverbindung St. Johann-Fieberbrunn beweisen dies eindrucksvoll“, gratuliert LHStv Geisler. Allein 1,5 Millionen Euro wurden in St. Johann und Fieberbrunn in den letzten Jahren in das Radwegenetz investiert. Das Land Tirol unterstützt die Gemeinden beim Ausbau der Radinfrastruktur. Seit Beginn der Radwegoffensive wurden im Bezirk Kitzbühel rund 2,6 Millionen Euro investiert: Das Land Tirol hat die Investitionen mit 70 Prozent oder 1,8 Millionen Euro gefördert.

Sicherheit hat Priorität

Für den Leiter der Abteilung Verkehr und Straße, Christian Molzer, steht bei allen Straßenbauvorhaben des Landes die Verkehrssicherheit an oberster Stelle. „Wir haben in der laufenden Bausaison im Bezirk Kitzbühel mit der Grenzbrücke an der B 164 Hochkönigstraße, der Kohlhoferbrücke in Reith b. Kitzbühel und der Kehlbachbrücke in der Kelchsau drei Brücken auf den neuesten Stand der Technik gebracht und damit praktisch das gesamte Budget für den Straßenneubau in der Höhe von 4,3 Millionen Euro im Bezirk Kitzbühel investiert.“

Reibungslose Bauphase

1,9 Millionen Euro betrugen allein die Gesamtkosten für den Neubau der Grenzbrücke. „Um im Hochwasserfall den Wasserabfluss nicht zu behindern, wurde die Brücke ohne Pfeiler in der Ache ausgeführt. Die Stützweite beträgt somit stolze 40 Meter. Außerdem haben wir das Straßenniveau auf beiden Seiten der Brücke etwas angehoben“, erläutert Erwin Obermaier, Leiter des Baubezirksamts Kufstein. Der Bau sei trotz eines extremen Winters und eines aufgrund von Regen- und Schmelzwasser hohen Wasserstandes ohne Probleme über die Bühne gegangen. Auch die einspurige Verkehrsführung mit Ampelregelung während der Bauzeit habe selbst an verkehrsstarken Wochenenden gut funktioniert.