Verdienstentgang gemäß § 32 Epidemiegesetz

Verdienstentgang:

Bitte beachten Sie, dass Ansuchen auf Vergütung des Verdienstentganges gemäß § 32 Epidemiegesetz 1950 binnen drei Monaten vom Tage der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen bei der jeweils zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde, in deren Bereich diese Maßnahmen getroffen wurden, eingebracht werden können (§ 33 Epidemiegesetz 1950). Die §§ 32 und 33 Epidemiegesetz regeln die Vergütung der durch die Behinderung des Erwerbs entstandenen Vermögensnachteile, die ihre Ursache in den behördlich verfügten Beschränkungen aufgrund der Covid-19 Pandemie haben. Nach § 33 Epidemiegesetz erlischt der Vergütungsanspruch dann, wenn dieser nicht binnen drei Monaten, vom Tage der Aufhebung der behördlichen Maßnahmen an gerechnet, bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde geltend gemacht wird. Fristwahrend (also rechtzeitig eingebracht) ist ein Antrag nur dann, wenn dieser - innerhalb der genannten Frist bei der Behörde einlangt (ACHTUNG: Es reicht nicht aus, wenn der Antrag am letzten Tag der Frist der Post übergeben wird!) und - dieser einen bestimmten Mindestinhalt aufweist. Um dies sicherzustellen, haben wir einen Musterantrag ausgearbeitet, den wir Ihnen gerne in der Beilage zur Verfügung stellen. Bitte füllen Sie diesen Antrag aus und übermitteln Sie diesen ehestmöglich an die E-Mail Adresse:

verdienstentgang-bh.kitzbuehel@tirol.gv.at

Damit stellen Sie sicher, dass Ihr Antrag bearbeitet werden kann.


Verordnungen:

Auf Grundlage des Epidemiegesetzes 1950 wurden seitens der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel folgende Verordnungen erlassen:

Bote 10a vom 11. März 2020 Nr. 112

Bote 10b vom 14. März 2020 Nr. 122

Bote 10c vom 15. März 2020 Nr. 133

Bote 10d vom 17. März 2020 Nr. 143

Bote 11b vom 19. März 2020 Nr. 160

Bote 12a vom 26. März 2020 Nr. 183

Bote 13b vom 03. April 2020 Nr. 202

Bote 13b vom 03. April 2020 Nr. 211

Bote 13c vom 07. April 2020 Nr. 220

Bote für Tirol