Forstpreis für Landesforstdirektor a. D. Hubert Kammerlander

Bundesministerin a.D. Elisabeth Köstinger und BMin Maria Patek (Sektionschefin und Obfrau des Vereins zur Förderung des Forstwesens) zeichneten Landesamtsdirektor a. D. Hubert Kammerlander am 23. Mai in feierlichem Ambiente als Anerkennung für das Lebenswerk rund um das Forstwesen in Österreich mit dem Josef-Ressel-Forstpreis aus. Die Laudation hielt die nunmehrige Bundesministerin Maria Patek.

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Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger war heute bei der Forsttagung in Seckau in der Steiermark zu Gast.

Als Landesforstdirektor ist Hubert Kammerlander nach mehr als zwölf Jahren an der Spitze des Tiroler Forstdienstes 2011 in den Ruhestand getreten. Kammerlander studierte Forstwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) und war danach Assistent am Waldbauinstitut unter Univ.-Prof. Dr. Hannes Mayer. 1978 wechselte er nach Innsbruck, wo er neun Jahre lang in der forstlichen Planung und danach elf Jahre als Leiter der Bezirksforstinspektionen(BFI) Wörgl tätig war. Nebenberuflich promovierte Kammerlander mit seiner viel beachteten Doktorarbeit zum Oberhauser Zirbenwald (St. Jakob i.D. /Osttirol). In seine Ära fielen die Umstrukturierung im Forstdienst, die Zusammenlegung von Bezirksforstinspektionen, die Novellierung der Tiroler Waldordnung und die Einführung forstspezifischer EDV-Anwendungen, wie beispielsweise jener der Walddatenbank Tirol. Sein breites und fundiertes Wissen hat Kammerlander beim Lehrgang für Waldaufseher und als Mitglied der Staatsprüfungskommission für Forstakademiker zur Verfügung gestellt. Bis zum heutigen Tag wirkt der Jubilar als Jurymitglied für die forstlichen Staatspreisträger mit und ist wissenschaftlich noch weiter sehr aktiv tätig.