LR Tratter setzt sich für Ortskernrevitalisierung ein

Revitalisierter „Spinnhof“ in Ehrwald bietet komfortables Wohnen in alten Mauern

Kategorien:  LR Tratter Bauen & Wohnen AutorIn: Maximilian Brandhuber
Besuch in Ehrwald - v.li.: LR Johannes Tratter mit Bürgermeister Martin Hohenegg und Architekt Hanno Vogl-Fernheim bei der Besichtigung des gelungenen Revitalisierungsprojekts „Spinnhof“.
Besuch in Ehrwald - v.li.: LR Johannes Tratter mit Bürgermeister Martin Hohenegg und Architekt Hanno Vogl-Fernheim bei der Besichtigung des gelungenen Revitalisierungsprojekts „Spinnhof“.
V.li.: Bgm Hohenegg, Architekt Vogl-Fernheim und LR Tratter besichtigen die neu geschaffenen Wohnräume.
V.li.: Bgm Hohenegg, Architekt Vogl-Fernheim und LR Tratter besichtigen die neu geschaffenen Wohnräume.

Seit 30 Jahren widmet sich die Dorferneuerung der Stärkung und Erneuerung dörflicher Strukturen in Tirol. Die Ortskernrevitalisierung läuft inzwischen in 53 Tiroler Gemeinden. Auch ein Projekt in Ehrwald, der seit 1954 leerstehende „Spinnhof“, präsentiert sich heute wieder in neuem Glanz. Mithilfe der Landesförderung sowie fachlicher Begleitung wurde das historisch bedeutende Gebäude revitalisiert – dies im Zuge eines am selben Areal errichteten Bauvorhabens der gemeinnützigen WE – Wohnungseigentum.

LR Johannes Tratter überzeugte sich bei einem Besuch in Ehrwald vom gelungenen Projekt: „Das denkmalgeschützte Haus, das mehr als 60 Jahre ungenützt war, wurde in Zusammenarbeit mit dem Denkmalamt detailgetreu generalsaniert. Es bietet heute vier attraktive Wohnungen sowie Räumlichkeiten für das Heimatmuseum. Der ‚Spinnhof‘ in Ehrwald ist somit eines von vielen Beispielen, die uns zeigen, auf welche Weise die Ortskernrevitalisierung in allen Landesteilen Mehrwert schafft.“ Der „Spinnhof“ war einst das Zuhause von Clemens Krauss, Gründungsdirigent der Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker. Er fand auf dem Ortsfriedhof von Ehrwald seine letzte Ruhestätte.

Ortskernrevitalisierung schafft Mehrwert und spart Grund und Boden

Landesrat Tratter, der sich seit Jahren für den Erhalt gewachsener Dorfzentren engagiert, ist überzeugt, dass dieser Weg Zukunft hat: „Im Rahmen der Ortkernrevitalisierung werden nicht nur einzelne Gebäude „gerettet“, vielmehr bleibt insgesamt ein Stück Heimat erhalten!“

Mit Unterstützung der Dorferneuerung wurden in Tirol zahlreiche Leerstände, die dem Ortsbild wenig zuträglich sind, in attraktive Wohn- und Wirtschaftsflächen für die Bürgerinnen und Bürger umgewandelt. Für LR Tratter, zu dessen Agenden auch die Raumordnung zählt, eine ganz zentrale Leistung: „Revitalisierung von Ortszentren und qualitätsvolle Verdichtung nach innen bringt einen klaren Mehrfachnutzen. Baulandreserven auf der grünen Wiese sowie Erschließungskosten werden gespart und es kehrt wieder neues Leben im Dorf ein.“