Museen in Tirol

Die ersten museumsähnlichen dauerhaften Ausstellungen entstanden aus den (An-)Sammlungen der sozial exklusiven Gruppe des Adels oder der kirchlichen Würdenträger, sowie anderer privater Kunstsammlungen.

Der Tiroler Landesfürst Ferdinand II. (1529-1595), Erzherzog von Österreich, ein großer Kunstfreund und Mäzen, ließ im Zug seiner Umbauarbeiten 1564 für seine überregional bedeutende und sehr wertvolle Kunst- und Wunderkammer sowie Porträt- und Harnischsammlung eine eigens konzipierte "Museumsanlage" im Renaissanceschloss Ambras errichten.

Es gibt im Bundesland Tirol zur Zeit ca. 1701 (nach ICOM definierte) Museen, museumsähnliche Einrichtungen und öffentlich zugängige Sammlungen unterschiedlicher Funktion, Größenordnung und personeller Ausstattung. Alle zusammen erfüllen aufgrund ihrer Individualität einen wichtigen Bildungsauftrag und tragen zur Wahrung, Überlieferung und zum Wachstum des kulturellen Erbes bei.

Die Abteilung Kultur hat für die Museen in Tirol ein eigenes Angebot entwickelt, das so genannte Museumsportal-Tirol, das in zwei Teile gegliedert ist und als Serviceleistung für die Museen verstanden wird.

Die Museumsdatenbank-Tirol, die seit 20.02.2012 online geschaltet ist, bietet einer jeden einzelnen "musealen" Einrichtung die Möglichkeit, sich auf einer eigenen Seite, der [Detailinformation zum Museum], mit informativem Text und illustrativen Bildern dem Internetbesucher zu präsentieren. Die Abfrage kann sowohl über die neun Bezirke des Bundeslandes Tirol als auch über den Suchmodus "Landkarte Tirol" angefangen werden. Auf der nachfolgenden Einstiegsseite [Übersicht der Museen] besteht die Möglichkeit, mit den vier Begriffen "Name des Museums, Bezirk, Gemeinde sowie (Themen-)Schwerpunkt" den Suchmodus zu definieren.

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Das Bundesland Tirol mit seinen neun Bezirken. Über diese Landkarte finden Sie den Einstieg in die Museumsdatenbank Tirol.

 Imst             Innsbruck Land             Innsbruck Stadt             Kitzbühel             Kufstein             Landeck             Lienz             Reutte             Schwaz

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Das erhobene Datenmaterial dokumentiert einen Status quo der Museen/museumsähnlichen Einrichtungen und öffentlich zugängigen Sammlungen im Bundesland Tirol und basiert auf dem ersten umfassenden Museumsführer Tirols3.

Die Einzelheiten zur jeweiligen Einrichtung setzen sich aus einer besucherorientierten Auskunft (Kontaktdaten, Auszeichnungen, Öffnungszeiten, Angebote, Besucherservice – den Überblick geben die am Seitenende angefügten  Symbole) in Kombination mit wissenschaftlichen Angaben (alphabetisch angeordnete Schwerpunkte, Inhalt, Geschichte) zusammen.

Für die Bebilderung und als optisches Erkennungszeichen wurden alle Museen/museumsähnlichen Einrichtungen und öffentlich zugängige Sammlungen in Tirol ersucht, entsprechendes eindeutiges Bildmaterial für die [Detailinformation zum Museum] zur Verfügung zu stellen.  Den Fotonachweis finden Sie hier.


1) Anm.: Nicht alle Museen/museumsähnlichen Einrichtungen und öffentlich zugängige Sammlungen in Tirol wollten in die Museumsdatenbank-Tirol aufgenommen werden.
2) Die Übersichtskarte Nord- und Osttirol stammt aus tiris, Raumordnung-Statistik, Land Tirol und wurde von der DVT, Daten-Verarbeitung-Tirol GesmbH, für die Museumsdatenbank-Tirol adaptiert.
3) Aschauer, Andrea: entdecken-staunen-erleben. Die Museen in Tirol. Handbuch und Wegweiser. Innsbruck 2008. 


Eine Aktualisierung der Museumsdatenbank-Tirol ist 1x jährlich vorgesehen. Die Museen/museumsähnlichen Einrichtungen und öffentlich zugängigen Sammlungen werden aufgerufen, relevante Änderungen der Abteilung Kultur bekannt zu geben.