Flussbett der Sanna wird freigelegt

Maßnahmen nach der Mure bei Grins.

Kategorien: Lawinen/Muren/Hochwasser, LH Platter, BH Landeck
Einsatzbesprechung von LH Platter und BH Maaß (3. v. re.).
Einsatzbesprechung von LH Platter und BH Maaß (re.).

Die vordringlichste Aufgabe ist die Rückführung der Sanna in ihr derzeit durch die Mure verschüttetes Flussbett. Zu diesem Ergebnis kam die Bezirkseinsatzleitung gestern, Sonntag, in der Bezirkshauptmannschaft Landeck. Am Samstagabend hatte sich in Grins im Bezirk Landeck ein Murenabgang großen Ausmaßes ereignet: Mit tausenden Kubikmetern Geröll war auch das Flussbett der Sanna verschüttet worden. Das aufgestaute Gewässer hatte in der Folge Häuser und ein Gewerbegebiet überflutet.

Bundesheer-Assistenzeinsatz heute ab 12 Uhr

Außerdem soll, wiederum unter Einbindung der Landesabteilung Wasserwirtschaft, ein Schutzwall zum Gewerbegebiet errichtet werden. Vorgesehen ist auch eine Ufersicherung mit großen Steinen. LH Günther Platter hatte schon gestern einen Lokalaugenschein in Grins vorgenommen, um sich persönlich ein Bild zu machen: „Derzeit sind noch 75 Feuerwehrleute im Einsatz. Ich danke allen für ihre großartige Leistung. Das gilt auch für die Hunderten Helferinnen und Helfer, die am Wochenende im Einsatz waren.“ Der Landecker Bezirkshauptmann Markus Maaß ergänzt: „Heute, Montag, beginnt um 12 Uhr der Assistenzeinsatz des Bundesheeres mit 50 Soldaten.“ Drei Radlader und drei schwere Bagger unterstützen die aufwändigen Aufräumungsarbeiten.

Heute, Montag, findet um 12 Uhr die nächste Sitzung der Bezirkseinsatzleitung statt. Aufrecht bleibt jedenfalls aus Sicherheitsgründen die Straßensperre der B171in diesem Bereich: Eine Umleitung über die Arlberg Schnellstraße S16 wurde eingerichtet.