Umfangreiche Lawinenerkundungen mit fünf Hubschraubern in fünf Bezirken

BH Reutte verzeichnete 374 Anrufe auf der 24-Stunden-Hotline.

Kategorien: BH Imst, BH Innsbruck, BH Landeck, BH Reutte, BH Schwaz, Sicherheit, Einsatzorganisationen, Katastrophenschutz, Lawinen/Muren/Hochwasser AutorIn: Rainer Gerzabek

Mittlerweile sind die meisten Straßen wieder geöffnet, darunter auch die Fernpassroute. Deshalb wurde die Info-Hotline der BH Reutte wieder eingestellt. Insgesamt konnten 374 Anrufe innerhalb von 24 Stunden abgearbeitet werden. Mittlerweile sind in ganz Tirol nur mehr kleinere Straßenverbindungen gesperrt – alle größeren Verkehrswege konnten von den Lawinenkommissionen wieder freigegeben werden, sodass nur mehr kleine Verkehrsverbindungen unterbrochen bzw. gesperrt sind.

Umfangreiche Erkundungsflüge in Tirol

Im Laufen sind heute den ganzen Tag über umfangreiche Lawinenerkundungsflüge in fünf Tiroler Bezirken: Während der Landeshubschrauber seit den frühen Morgenstunden in den Bezirken Schwaz und Innsbruck-Land unterwegs ist, sind vier Bundesheer-Helikopter in den Bezirken Imst, Landeck und Reutte in der Luft.

„Dabei sind diesmal besonders die Schutzbauten wie Lawinendämme und Anrissverbauungen im Blickpunkt. Hier will die Wildbach- und Lawinenverbauung in den Bezirken Innsbruck-Land, Imst und Landeck den Zustand der Schutzbauten und ihre Kapazitäten im Hinblick auf den noch andauernden Winter erfassen“, erklärt Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol im Landhaus in Innsbruck.

BH Reutte dankt

Ein herzliches Dankeschön richtet Katharina Rumpf, BH von Reutte, an die Landeswarnzentrale, die Lawinenkommissionen, Gemeinden und die Einsatzorganisationen für rasche und verlässliche Kooperation im Zuge der zahlreichen Verkehrssperren, besonders der tagelangen Sperre der Fernpassroute.