Geförderte Projektbeispiele

Projekt ZusammenWachsen, Ganzheitliches Bildungsprojekt zu Klimaschutz, Jane Goodall Institut

Projekt ZusammenWachsen

Mit dem Projekt „ZusammenWachsen“ hat das Jane Goodall Institut – Austria (JGI-A) Kinder und Jugendliche (mind. 50 Schulklassen) auf die Bedeutung des Waldes als entscheidenden Faktor für Klimaentwicklung und Boden aufmerksam gemacht.

Als Schwerpunkt-Tag wurde der „Tag der Bäume und des Waldes“ genutzt, der von den Vereinten Nationen jährlich am 21. März gefeiert wird.

Im Rahmen des Projekts sollten für Kinder und Jugendliche auch Anreize geschaffen werden, selbst aktiv zu werden. Ein Schwerpunkt der Unterrichtsmaterialien lag deshalb darauf, PädagoInnen zu unterstützen und zu ermutigen, mit Ihren SchülerInnen Projekte zum Thema „Wald“ umzusetzen. Die PadagogInnen wurden gebeten, für jede durchgeführte Aktion ein aussagekräftiges Foto zu senden. Projektziel war es, 50 Schulklassen dafür zu gewinnen eine Aktion zu starten.

Auch hier war das Engagement zufriedenstellend: von 53 verschiedenen Gruppen wurden  Fotodokumentationen zugesendet.


Projekt INKUGA - Interkultureller Gemeinschaftsgarten St. Johann in Tirol

Gemeinschaftsgarten
Gemeinschaftsgarten
Gemeinschaftsgarten
Gemeinschaftsgarten
bdr

Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen die Möglichkeit haben,  Gartenbeete zu pflegen, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen auszuüben, sie weiter zu geben bzw. Alltagswissen und Kulturtechniken auszutauschen (Wissens- und Erfahrungsaustausch).

Der Interkulturelle Gemeinschaftsgarten soll ein Ort werden, an dem 

  • alternative Formen der Sprachaneignung,
  • gegenseitige Unterstützung durch sozialen Austausch und
  • ökologische Selbstversorgung mit Pflanzen

stattfindet. Damit soll der Garten auch der Erweiterung der biologischen Vielfalt von Kulturpflanzen dienen und das psychosoziale Wohlbefinden der TeilnehmerInnen, durch die Schaffung von Aktions- und Entspannungsräumen im Garten, fördern.

Des Weiteren soll der Garten die Integration von MigrantInnen in die lokale Gesellschaft fördern. Interkulturelle Gärten eignen sich hierfür besonders gut, weil sie nicht nur den Alltag von MigrantInnen verbessern, sondern auch einen vielbeschworenen interkulturellen Dialog fördern und so zu einem verständnisvolleren, respektvolleren zwischenmenschlichen Umgang führen können.


Projekt "E-Glass" des Abschlusslehrganges der HTL Kramsach, Glas und Chemie

E-Glass
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Nachhaltige Entwicklung hat viele Facetten und ist auch eng mit der Nutzung von Technik verbunden. Genau im Sinne dieser Zielsetzung haben drei Schüler des Abschlusslehrganges  der HTL Kramsach, Glas und Chemie beim Land Tirol um Förderung des zukunftsweisenden Matura-/Diplomprojektes

  „E-Glass“  

zum Thema energieproduzierende Verschattungselemente angesucht.  

Dabei handelt es sich um die innovative Entwicklung eines Verglasungselements, das bei Bedarf sowohl Verschattung gewährleistet als auch Energie aus Photovoltaik erzeugt. Dieses Verglasungselement zielt primär auf den Verbau von Industrie- und Bürokomplexen hin, da die generierte Energie sofort verwendet werden kann.

Das System ist so konstruiert, dass es die erforderliche Energie für die Be- und Entlüftung sowie den Betrieb des Elektromotors zur Steuerung der verschattungs- und energieproduzierenden Paneele autark generiert und die überschüssige Energie sofort in den Stromkreis eingespeist oder gleich verbraucht werden kann.  

Durch die Verwendung von "E-Glass" kann effektiv Energie eingespart werden.


....einige Eindrücke von der feld-Initiative im LH1 und LH2

feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative
feld-Initiative

Projekt feld - Verein zur Nutzung von Ungenutztem

feld - Verein zu Nutzung von Ungenutztem
Karotten

feld ist ein gemeinnütziger Verein zur Nutzung von Ungenutztem

Gemeinsam werden ungenutzte Ressourcen – materielle wie immaterielle – entdeckt, gesammelt und verwandelt. Dadurch ergibt sich eine Vielfalt an neuen Möglichkeiten: Produkte, die Geschichten erzählen, und Unikate, die uns für den Wa(h)renWert sensibilisieren, entstehen.

Teilweise wird das gesammelte Obst und Gemüse haltbar gemacht (in Form von Marmeladen, Chutneys, Sirup etc) und an öffentlich zugänglichen Orten in und um Innsbruck verteilt. Wir geben alles nach dem pay-as-you-wish-System weiter- das heisst jedeR soll sich selbst Gedanken darüber machen, was es ihm/ihr wert ist.

Seit Anfang des Jahres 2016 gibt es auch ein regelmäßiges Kochen von gesammeltem Gemüse, das ohne Zutun des Vereins größtenteils NIE auf einem Teller gelandet wäre. Zweimal die Woche wird mit dieser Initiative gezeigt, was man aus übrig gebliebenem Gemüse Feines zaubern kann und dass es leider immer noch zu viele Lebensmittel gibt, die nicht genutzt werden!

Über ein online-Bestellsystem werden Dienstag und Mittwoch Suppen/Salate mit den jeweiligen Zutaten und Allergenen ausgeschrieben und jedeR kann sich dafür eintragen. Ab 6 Portionen wird die gesamte Menge in einem Topf per Fahrrad an das jeweilige Büro geliefert. Auf Wunsch mit Brot vom Vortag. Der Topf wird in der darauffolgenden Woche gegen einen neuen ausgetauscht oder einfach wieder abgeholt.

Details zu IGGIT (=Innsbrucks gerettetes Gemüse im Topf) erfährt man auf der Homepage z.B. hier:

feld-verein.at/i-g-g-i-t/

 

Mehr zum  feld Verein findest du hier .....


Projekt "Natürlich gemeinsam für ein nachhaltiges Miteinander"

Logo kommunity
natürlich gemeinsam

Die treibenden Kräfte für die notwendigen Veränderungen in unserer Gesellschaft und damit die Grundlage für die Annäherung an eine nachhaltige Entwicklung sind Bildung und möglichst kollektive Lernprozesse.

Diesem Ansatz der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung folgt auch dieses Projekt, das in Wörgl in erster Linie die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen sowie ein besseres Miteinander in der Stadt zum Ziel hat. Bei unterschiedlichen Veranstaltungen und Aktivitäten zu Themen der Nachhaltigkeit kommen „Einheimische“ und neu Zugewanderte zusammen, um sich gemeinsamen fortzubilden, auf Deutsch zu unterhalten und so auch besser kennenlernen.

Der Integrationserfolg von Zugewanderten ist nicht nur eng mit den Kenntnissen der Sprache verbunden, sondern auch mit den Kontakten im lokalen Wohnumfeld, in Vereinen, am Arbeitsplatz oder in unterschiedlichen Gruppen. Möglichst vielseitige Netzwerke vor Ort zu haben und viele Menschen zu kennen, hilft enorm weiter. Durch die aktive Einbindung unterschiedlicher StrukturpartnerInnen aus Wörgl (Vereine, Stadtwerke, Wohnbauträger, Unternehmen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, Politik und Verwaltung) trägt das Projekt auch zum möglichst raschen Ankommen der neu Zugewanderten in Wörgl insofern bei, dass wichtige MultiplikatorInnen und Kristallisationsfiguren der Stadt persönlich kennen gelernt werden können.

Mehr Informationen und ein Veranstaltungskalender finden Sie hier:  www.kommunity.me


Projekt "fairegional Außerfern"

fairegional Außerfern

 

"fairegional Außerfern" ist ein Einkaufsführer, der den Konsumenten im Bezirk Reutte dabei helfen soll, regionale und fair gehandelte Lebensmittel sowie heimische Handwerks-/Kunstgegenstände in nächster Nähe zu finden.

Er ist ein Beitrag zum bewussten Konsum für alle denen regionaler und fairer Konsum wichtig ist, und die das gesamte Angebot der Region auf einen Blick erfassen wollen. Der Absatz dieser Produkte wird dadurch gefördert.

 

 Hier finden Sie den Link zum Einkaufsführer " fairegional Außerfern"


 

 

Projekt "Bauernmarktl - Die Lebensmittelkooperative im Unterland"

Bauernmarktl

Der Verein „Bauernmarktl – Verein zur Förderung von regionaler und fairer Lebensmittelversorgung und –produktion“ hat als Vereinsziel neben der Stärkung des allgemeinen Umwelt-, Gesundheits- und Ernährungsbewusstseins, der Bildung rund um regionale Lebensmittel vor allem das Ziel die Direktvermarktung zu fördern.

Dies möchten wir durch eine Lebensmittelkooperative erreichen. Der Verein tritt als Vermittler und Dienstleister auf, in dem er Bestellsoftware, Lagerräume und ein Zentralkonto bereitstellt. So wird es einer größeren Gruppe von Haushalten ermöglicht, direktvermarktete lokale Produkte direkt zu beziehen ohne großen logistischen Aufwand. Der Direktvermarkter erreicht gleichzeitig eine größere Kundengruppe mit einem planbaren Bedarf.

In der Praxis sieht ein Bestellvorgang wie folgt aus:

Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt bestellen alle Gruppenmitglieder einen Wochenbedarf. Die Bestellungen werden aufgeteilt auf Lieferanten, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ihre Waren in einem zentralen Lagerraum anliefern, wo sie die KundInnen abholen können. Bezahlt werden die Lieferanten zentral von einem Konto. Der reibungslose Ablauf wird durch ein Bestellteam, Lagerteam und Finanzteam aus den Reihen der Vereinsmitglieder gewährleistet. Die Mitgliedschaft und so auch die Möglichkeit zu bestellen, ist mit einem kleinen Mitgliedsbeitrag (max. 5 Euro/Monat) verknüpft, von dem man Betriebskosten und dgl. bezahlen kann.

Der Verein übernimmt die Dienstleistungsfunktion des Gemeinsamen – er stellt die Software zur Verfügung, organisiert das Lager und wickelt die Zahlungen ab. Dieses Gemeinsame wird neben den Mitgliedsbeiträgen auch durch gemeinsame ehrenamtliche Arbeit erreicht.


Projekt LARA - Lastenfahrrad Innsbruck

LARA Innsbruck
LARA Innsbruck

Lara – Innsbrucks erster kostenloser Lastenradverleih ....

..... bietet eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Warentransport in der Stadt. Mit einem Lastenrad können auf bequeme Art und Weise Lasten bis zu 100kg transportiert werden. Das reicht für mehrere Säcke Blumenerde, ca. 8 Getränkekisten oder auch eine ganze Waschmaschine!

Durch die Nutzung eines Lastenrads anstelle des Autos wird die Umwelt unmittelbar durch weniger Abgase und Lärm belastet. Wenn darüber hinaus in Zukunft mehr Transporte von Lastenrädern durchgeführt werden, wird auch die Verkehrsbelastung reduziert und Innsbruck dadurch zu einer lebenswerteren Stadt.

Da ein Lastenrad, speziell mit Elektromotor, für eine Einzelperson eine sehr teure Anschaffung ist, ermöglicht es die Lastenrad Kooperation Innsbruck jeder und jedem unser Lara unabhängig von ihren bzw. seinen persönlichen Ressourcen zu nutzen. Die Lastenrad Kooperation Innsbruck ist ein eingetragener Verein, der dem Gemeinwohl verpflichtet ist und keinerlei Gewinnabsichten verfolgt.

Daher bieten wir unser Lastenrad völlig kostenlos zum Verleih an! Reservierungen und weitere Infos zu dem Projekt gibt es auf  www.lastenrad-innsbruck.at


Projekt Wir für BIO - Biomärkte biologisch

Projekt Wir für BIO - Biomärkte biologisch

Konsumenten und Produzenten von Bio Lebensmitteln und wir haben den Verein "Wir für Bio" gegründet.

Wir wollen etwas bewegen und verändern, informieren, vernetzen, zusammenbringen, aufklären, herzeigen und vor allem wertvolle Nahrungsmittel essen und trinken.

Ganz offiziell heißt das: Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt:

  • Die Vernetzung von im Biolandbau tätigen Stellen
  • Einrichtungen und am Biolandbau Interessierten
  • Die Förderung der biologischen Wirtschaftsweise in Tirol auf Basis bäuerlicher Betriebe mit dem Ziel die Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen bestmöglich zu schützen,-eine Landwirtschaft, die mit den regionalen Ressourcen auskommt und möglichst unabhängig von am Weltmarkt zugekauften Vorleistungen arbeitet
  • Faire Bedingungen auf allen Stufen der landwirtschaftlichen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung, die Unterstützung der Wertschöpfung und Wertschätzung für Bioprodukte aus Tirol
  • mehr Selbstentscheidung in der Produktion und beim Einkauf
  • die Information der Produzenten und Konsumenten über den biologischen Landbau
  • die Organisation von Informations- und Bildungsveranstaltungen
  • die Schaffung von Informations- und Werbematerialien,-die Vertretung der Interessen der Mitglieder

 

Mehr dazu finden Sie  hier .....


Projekt Dachgarten für Alle

Dachgarten für Alle
Dachgarten für Alle
Dachgarten für Alle
v. l.: Simone Pichler, Barbara Mosgöller,
Dr. Christian Bidner, Dr. Susanne Fenkart, Sarah Auer
 

Auf der öffentlich zugänglichen Dachterrasse in der Franz-Fischer-Straße 12 findet man das Projekt „Dachgarten für Alle“.

Es ist ein wettbewerbs- und konsumfreier Begegnungsort, an dem Gemütlichkeit und Funktionalität aufeinander treffen. Es ist ein Ort des Wissensaustausches, um vorhandene Ressourcen teilen und besser nutzen zu können. Themen wie Ernährungssouveränität, Regionalität, Saisonalität und Anbau bzw. Verarbeitung von Kulturpflanzen stehen im Mittelpunkt. Es soll ein umfassendes Bild vermittelt werden, welche Arbeitsschritte hinter einem fertigen Produkt stecken, um so ein Bewusstsein um den wahren Wert von Lebensmitteln zu fördern.

Interessierte können sich aktiv mit Ideen und deren Umsetzung in das Projektgeschehen einbringen und für sich selbst und das eigene Umfeld Informationen und praxisnahes Hintergrundwissen über die Eigenversorgung mit Obst und Gemüse mitnehmen. Während der Sommermonate werden in diversen Workshops über die Grundlagen des Urban Gardening sowie praktische Anleitungen zu gartenspezifische Themen vermittelt, die man gut im privaten Umfeld umsetzten kann. Vertikale Anbaustrukturen aus unterschiedlichen, teils recycelten Materialien ermöglichen hohe Erträge auf kleinen Flächen und zeigen vielfältige Möglichkeiten auf, die auch zuhause auf wenig Raum leicht und günstig umgesetzt werden können.

Mehr  Infos zum Dachgarten finden Sie hier ....

 

 

 

 

Am Montag, 11.07.2016 besuchte das Team des Fachbereiches Nachhaltigkeit den Dachgarten in der Franz-Fischer-Straße 12. Wir konnten uns ein Bild von dem gelungenen Dachgarten sowie vom dazugehörigen Spielraum machen. Ein tolles Projekt mit Vorbildwirkung.