Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie

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Leben mit Zukunft - Tirol nachhaltig positionieren

Tirol ist das erste österreichische Bundesland mit einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie. Die Tiroler Landesregierung hat am 24. April 2012 diesen Handlungsrahmen für eine zukunftsorientierte Landesentwicklung beschlossen. „Tirol nimmt damit wieder einmal eine Vorreiterrolle ein“, freut sich LH Günther Platter. Noch stärker als bisher soll bei allen politischen Entscheidungen und Vorhaben die Balance zwischen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen berücksichtigt werden.

„Die Regierungsverantwortung geht über das Tagesgeschäft hinaus. Nachhaltiges Regieren heißt, Zukunftsthemen angehen und das Land so aufstellen, dass auch künftige Generationen jene Lebensqualität vorfinden wie wir heute“, erklärt Platter. Das Land nehme dabei eine Vorbildrolle ein. Ein gesunder Landeshaushalt sei eine wesentliche Grundlage für die zukunftsfähige Entwicklung eines Landes, bekräftigt LH Platter mit Blick auf die Landesfinanzreferentenkonferenz einmal mehr.

 Leben mit Zukunft - Tirol nachhaltig positionieren

 Inhaltliche Zusammenfassung
 1. "Mission Statement" - Tirol gemeinsam zukunftsfähig gestalten
 2. Nachhaltigkeit von global bis regional
 3. Tirol handelt im Kontext globaler Herausforderungen
 4. Spezifische Handlungsfelder - 4.1 Aktive Gemeinden und Regionen
 4.2 Arbeit und Nachhaltigkeit
 4.3 Bildung und Wissen für Nachhaltigkeit
 4.4 Demografischer Wandel und sozialer Zusammenhalt
 4.5 Energie - Tirol auf dem Weg zur Energieautonomie
 4.6 Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel
 4.7 Nachhaltige Mobilität
 4.8 Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch
 4.9 Natürliche Ressourcen
 4.10 Raumordnung und Raumentwicklung
 4.11 Stärkung demokratischer Strukturen und Prozesse
 4.12 Wirtschaft: Innovation und Wettbewerbsfähigkeit durch Nachhaltigkeit
 Anhang Kapitel 4
 5. Operationalisierung der Strategie
 6. Umsetzung und Weiterentwicklung, Anhang


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie Blume

Wir bedanken uns sehr herzlich bei denjenigen von Ihnen, die durch Ihre intensive Unterstützung bei den sechs Beteiligungsforen einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Tiroler Nachhaltigkeitsstrategie geleistet haben!

  • 6 Beteiligungsforen in: Innsbruck (3x), Imst, Wörgl und Lienz
  • 1350 Adressaten in ganz Tirol inklusive Amt der Tiroler Landesregierung
  • 300 Personen haben teilgenommen
  • 400 Rückmeldungen sind über die Foren bzw. per Mail eingegangen
  • Onlineforum: von Mitte bis Ende Oktober war das Onlineforum  für jeden Tiroler und jede Tirolerin zugänglich. Rückmeldungen zur Strategie konnten per Mail eingereicht werden

Beteiligungsprozess Herbst 2011:


Erster Indikatorenbericht über nachhaltige Landesentwicklung

Einen detaillierten Bericht zur Nachhaltigkeit in Tirol veröffentlichte die Landesregierung auf Antrag von LH-Stvin Ingrid Felipe: Auf der Grundlage von 33 Indikatoren zu Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt wurde erstmals der Gesamtzustand dieser Entwicklung von 2000 bis 2014 bewertet. „Ziel dieses Berichts ist es, zukunftsfähige Landesentwicklung sichtbar und messbar zu machen“, bilanziert LH-Stvin Ingrid Felipe. LH Günther Platter fasst zusammen, dass 2010 die Grundsatzentscheidung getroffen wurde, Nachhaltigkeit in allen Politikbereichen zu verwirklichen.

Aus dem Bericht geht hervor, dass die Bevölkerung Tirols zugenommen hat: Das gründet auf Zuzug aus anderen Bundesländern und Deutschland, während der Geburtenüberschuss zunehmend weniger stark dazu beiträgt. In keinem Bundesland ist die Lebenserwartung höher als in Tirol, wo sie 2013 79,8 Jahre für Männer und 84,4 Jahre für Frauen beträgt. Die Kinderbetreuungsquote erhöhte sich zwischen 2005 und 2014 bei den bis Zweijährigen von 14,3 auf 26,5 Prozent, bei den Drei- bis Fünfjährigen von 86,8 auf 92,9 Prozent.

Im Bereich der Ausbildung zeichnet sich positiv ab, dass der Bildungsstand der TirolerInnen zwischen 2001 und 2012 erkennbar gestiegen ist. Die Zahl derer, die lediglich über einen Pflichtschulabschluss verfügen, ist um rund ein Drittel gesunken.

Die Erwerbstätigenquote ist von 2000 bis 2013 auf mittlerweile 75 Prozent angestiegen. Insbesondere ältere ArbeitnehmerInnen (55 bis 64 Jahre) und Frauen haben stark aufgeholt. Bei der Entwicklung des Arbeitsmarktes erreichte Tirol die zumindest im Bundesländervergleich niedrige Arbeitslosenquote von 6,4 Prozent im Jahr 2013.


Weitere Informationen entnehmen Sie dem Ersten Indikatorenbericht über Nachhaltige Entwicklung:

 Nachhaltigkeitsindikatorenbericht 2016 zum Download