Förderung nachhaltiger Projekte

Unser Fachbereich legt mit seinem Nachhaltigkeitsförderprogramm (Kleinprojektförderung) den Fokus auf innovative Ansätze zur nachhaltigen Entwicklung in Tirol und fördert Projekte von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, bei welchen Ehrenamtlichkeit im Vordergrund stehen und mit welchen Menschen zu einem verantwortungsvollen und initiativen Handeln im Sinne der Nachhaltigkeit angeregt und dahingehendes Bewusstsein geschaffen wird.


Wer kann einen Förderantrag einreichen?

  • Natürliche Personen und Personenvereinigungen (z.B. Gruppen und Initiativen, sofern durch
    die geförderte Aktivität eine breite Öffentlichkeit eingebunden wird)

  • Ausschließlich nicht gewinnorientierte juristische Personen, deren Ziele und Zwecke auf
    Gemeinnützigkeit ausgerichtet sind (zum Beispiel Vereine oder Genossenschaften)

  • Schulen, Bildungseinrichtungen und öffentliche Büchereien

Welche allgemeinen Kriterien muss das Projekt erfüllen?

  • Die Projektdauer beträgt maximal 12 Monate und beginnt mit dem Datum der schriftlichen Förderzusage.
  • Die Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit des Vorhabens müssen gesichert sein.
  • Der innovative Ansatz des Projektes muss gegeben und die Projektidee neu sein.
  • Ehrenamtliches Engagement und Eigeninitiative stehen im Vordergrund. Eine adäquate ehrenamtlich geleistete Tätigkeit in Relation zu den Gesamtprojektkosten ist gegeben.
  • Förderungen können nur für Vorhaben gewährt werden, die ihre Wirkung (mindestens teilweise) im Bundesland Tirol entfalten.
  • Für bereits abgeschlossene Vorhaben bzw. für Arbeitsschritte, die bereits vor der Genehmigung geleistet wurden, können keine Förderungen gewährt werden.
  • Bei der Durchführung von Veranstaltungen gilt eine Zertifizierung von zumindest „Green Event Tirol Basic“ als Förderbedingung. Hier finden Sie nähere Informationen.
  • Die Förderempfängerinnen verpflichten sich, beim Schriftverkehr, bei Printmaterialien und bei öffentlichen Präsentationen, die den Fördergegenstand betreffen, den Hinweis „Gefördert von“ unter Hinzufügung des Landeslogos gut sichtbar anzubringen. Hier finden Sie nähere Informationen.

Welche inhaltlichen Kriterien muss das Projekt erfüllen?

  • Nachvollziehbare, transparente Planung und Beschreibung
  • Angemessene Kosten-Nutzen-Relation: Die Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit des Mitteleinsatzes sowie konkrete (überprüfbare) Nutzenstiftung muss gewährleistet sein.
  • Ein klar formulierter, inhaltlicher Bezug zur Nachhaltigkeit (unter Berücksichtigung ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Aspekte der Nachhaltigkeit) ist gegeben.
  • Das geplante Projekt ist ein Impulsgeber für innovative Ansätze, die zu einem verantwortungsvollen Handeln anregen.
  • Die Vorhaben gewährleisten Information, Bildung und Bewusstseinsschaffung und leisten einen nachhaltigen, gesellschaftlichen Beitrag für die Tiroler Bevölkerung auf breit angelegter Basis.
  • Die Vorhaben binden die angesprochene(n) Zielgruppe(n) ein, informieren sie, bieten Hilfe zu verantwortungsvollem und initiativem Handeln und zeigen die konkrete Anwendbarkeit der vermittelten Inhalte auf.
  • Die Vorhaben stimulieren die Wahrnehmung der Eigenverantwortung der Menschen in Tirol und fördern den gesellschaftlichen Dialog.
  • Das Projekt zielt nicht auf eine zukünftige Erwerbstätigkeit im Rahmen einer Unternehmensgründung ab.

Wie hoch ist die Förderung und welche Kosten werden gefördert?

  • Die Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt.
  • Gefördert werden Vorhaben einmalig, deren förderbare Kosten (lt. Kosten- und Finanzierungsplan) über 800,- Euro liegen. Die maximale Fördersumme beträgt 5.000,- Euro pro Vorhaben.
  • Die Festlegung der beim konkreten Vorhaben im Rahmen dieser Richtlinie förderbaren Kosten erfolgt in Würdigung der jeweiligen Vorhabensziele bei der Antragseinbringung bzw. -bearbeitung.
  • Es sind nur bereits bezahlte Ausgaben förderfähig und bei der Förderabrechnung nachzuweisen.
  • förderbare Kosten: z.B. Vortragende-, Publikations- oder Materialkosten, Reisekosten (öffentliche Verkehrsmittel), Mietkosten für Mehrweggeschirr und/oder Geschirrmobile zur Reinigung)
  • nicht förderbare Kosten: z.B. Personalkosten, Kosten für Bewirtung und Unterhaltung, erbrachte Eigenleistungen, Mietkosten, In-Sich-Geschäfte, etc.

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

  • Bitte beachten Sie vor Antragstellung unsere Förderrichtlinie, welche detaillierte Informationen enthält.

  • Der Förderantrag wird online mittels Antragsformular eingebracht.

  • Bei der Antragstellung muss ein verbindlicher Kosten- und Finanzierungsplan eingereicht werden.


Information: Projektanträge können laufend eingereicht werden!

Um die Projekteinreichung sowie die Projektabrechnung bestmöglich zu gestalten, stehen wir Ihnen gerne vorab für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.


Downloads

Förderrichtlinie - Information: Die Förderrichtlinie wurde aktualisiert und gilt ab 26. Jänner 2021.

Antragsformular

Kosten- und Finanzierungsplan

Abschlussbericht

Abrechnungsformular

Förderlogo


Fördertransparenz

Die Tiroler Landesregierung ist nach dem Tiroler Fördertransparenzgesetz, LGBl. Nr. 149/2012, verpflichtet, bei Landesförderungen über einem Betrag von 2.000 pro Förderart den vollständigen Namen der FörderempfängerInnen oder die Bezeichnung der juristischen Person, die Postleitzahl sowie die Art und Höhe der Förderung jährlich dem Landtag bekannt zu geben und diese auf der Landeshomepage zu veröffentlichen.

Hier finden Sie die veröffentlichten Förderberichte nach dem Tiroler Fördertransparenzgesetz 2019.


Zudem finden Sie hier eine Auswahl an bisher geförderten Projekten.


Hier finden Sie eine Übersicht zu weiteren Fördermöglichkeiten des Landes Tirol.