Kinder entwerfen ihre Vision eines Tirols der Zukunft

Erste Kinder-Klimakonferenz „Energiebündel – Jetzt reden wir“

Kategorien: LHStv Geisler, LHStvin Felipe, LRin Palfrader, Landesentwicklung, Umwelt AutorIn: Elisabeth Huldschiner
LHStv Energielandesrat Josef Geisler, LHStvin Klimaschutzlandesrätin Ingrid Felipe und Bildungslandesrätin Beate Palfrader nahmen zahlreiche Forderungen und Wünsche der Kinder für ein energieautonomes Tirol 2050 entgegen.
Energielandesrat Josef Geisler, Klimaschutzlandesrätin Ingrid Felipe und Bildungslandesrätin Beate Palfrader nahmen zahlreiche Forderungen und Wünsche der Kinder für ein energieautonomes Tirol 2050 entgegen.
350 Volksschulkinder aus allen Tiroler Bezirken nahmen an der 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz im energieeffizienten Veranstaltungszentrum B4 in Zirl teil.
350 Volksschulkinder aus allen Tiroler Bezirken nahmen an der 1. Tiroler Kinder-Klimakonferenz im energieeffizienten Veranstaltungszentrum B4 in Zirl teil.
Die Forderung der Volksschule Feichten/Kaunertal ist ein Solarzug von Landeck nach Nauders.
Die Forderung der Volksschule Feichten/Kaunertal ist ein Solarzug von Landeck nach Nauders.
In interaktiven Workshops lernten die Kinder den Zusammenhang zwischen Klimaschutz, Ressourcen und Energie kennen. Der Verein für Tier- und Naturschutz in Österreich machte mit den Kindern Samenkugeln.
In interaktiven Workshops lernten die Kinder den Zusammenhang zwischen Klimaschutz, Ressourcen und Energie kennen. Der Verein für Tier- und Naturschutz in Österreich machte mit den Kindern Samenkugeln.
hollu, der Hersteller von ökologischen Reinigungsmitteln mit Sitz in Zirl, stellte mit den Kindern Badesalze aus natürlichen Zutaten her.
hollu, der Hersteller von ökologischen Reinigungsmitteln mit Sitz in Zirl, stellte mit den Kindern Badesalze aus natürlichen Zutaten her.

Heute, Nachmittag, fand die erste Tiroler Kinder-Klimakonferenz statt. Das Sagen hatten dabei 350 Energiebündel aus 18 Volksschulen in ganz Tirol. Sie stellten im Kultur- und Veranstaltungszentrum B4 der Marktgemeinde Zirl LHStvin Ingrid Felipe, LHStv Josef Geisler und LRin Beate Palfrader ihre Ideen zum Thema Klimaschutz und ein Tirol der Zukunft vor.

Energieautonom in die Zukunft mit Tirol 2050

Bis zum Jahr 2050 will Tirol durch die Halbierung des Energieverbrauchs sowie eine Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energieträgern seinen Energiebedarf selbst decken. „Die Erde gibt es nur einmal. Deshalb müssen wir darauf aufpassen. Im Jahr 2050 habt ihr vielleicht selbst Kinder. Diese sollen auch noch sauberes Wasser, gute Luft und eine schöne Natur haben und sicher leben können. Und deshalb wollen wir in Tirol Energie sparen und die Energie, die wir unbedingt brauchen, selbst erzeugen. Und zwar aus Wasser, Holz, Sonne, Luft und Erde“, sagte Energiereferent LHStv Geisler. Deshalb forciere man gerade auch bei den „VerbraucherInnen von morgen“ die Bewusstseinsbildung zum Umgang mit vorhandenen Ressourcen.

Im Vorfeld hatten sich die SchülerInnen in zwei Workshops mit Fragen des Klimaschutzes auseinandergesetzt und Maßnahmen formuliert. So wünschten sich die Kinder weniger Asphalt und mehr Grünflächen, Gärten und Bauernhöfe, Solaranlagen auf den Dächern von Innsbruck, regionale Solarzüge und mit einem Strominternet ein intelligentes Stromnetz, das alle VerbraucherInnen und ErzeugerInnen verbindet sowie den überschüssigen Strom speichert. Während der Klimakonferenz wurden die Ideen in Workshops und Spielstationen vertieft.

Dank und Lob ernteten die jungen KlimaschützerInnen auch von Umweltreferentin LHStvin Felipe: „Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so fügten sich die Zeichnungen und Wunschzettel der Kinder zu einem gelungenen Bild für ein umweltfreundliches Tirol der Zukunft. “ Man könne nicht früh genug damit anfangen, Kinder für den Umweltschutz zu gewinnen. Deshalb setzt das Land Tirol verstärkt auf Umweltbildung.

Ideenvielfalt und Visionen für ein Tirol von morgen

Die Amtsführende Präsidentin und Bildungslandesrätin Jugendlandesrätin Beate Palfrader bewunderte die Ideenvielfalt und Visionen der Kinder, durch die Windräder, Sonderzüge, Brücken, Gewächshäuser und Sonnenkollektoren in Handwerksarbeit entstanden. Dabei lernten sie nicht nur den Zusammenhang zwischen Energie und Klimaschutz kennen, sondern auch welch wesentliche Rolle Energie im Alltag einnimmt.