Einkaufszentren

Tiroler Einkaufszentrenprogramm

Im Tiroler Einkaufszentrenprogramm 2005 werden konkrete Standortvorgaben für Einkaufszentren gemacht und Grundsätze formuliert, welche bei der Widmung entsprechender Sonderflächen zu beachten sind.

Tiroler Einkaufszentrenprogramm 2005,  LGBl. Nr. 119/2005  nach § 8 TROG 2011
Änderung 2013 des Tiroler Einkaufszentrenprogramms,  LGBl. Nr. 6/2013
 Erläuterungsbericht zum Tiroler Einkaufszentrenprogramm 2005 (Stand 2013)

 

Anlagen zum Tiroler Einkaufszentrenprogramm:

 

 

Das Tiroler Raumordnungsgesetz (TROG) 2011 enthält Bestimmungen über die Zulässigkeit von Einkaufszentren sowie Bestimmungen über die Zulässigkeit von Einzelhandelsbetrieben, deren Kundenfläche 300 m² übersteigt.
Kernpunkte dieses Regelungssystems sind der § 8 „Raumordnungsprogramme für Einkaufszentren“, der § 48a „Sonderflächen für Handelsbetriebe“ und der § 49 „Sonderflächen für Einkaufszentren“ in Verbindung mit der Anlage zu den §§ 8, 48a und 49, welche die Schwellenwerte sowie die Betriebstypendefinitionen enthält.
Im Tiroler Einkaufszentrenprogramm 2005, LGBl. Nr. 119/2005 werden konkrete Standortvorgaben für Einkaufszentren gemacht und Grundsätze formuliert, welche bei der Widmung entsprechender Sonderflächen zu beachten sind.
Die Landesregierung verordnet in Form von Raumordnungsprogrammen sog. Kernzonen für Gemeinden, innerhalb derer die Widmung von Sonderflächen für Einkaufszentren des Betriebstyps A (größtenteils innenstadtrelevantes Sortiment und Lebensmittel) zulässig ist. Innerhalb der Kernzonen dürfen Handelsbetriebe über 300 m² im Bauland errichtet werden. Außerhalb der Kernzonen ist die Errichtung solcher Handelsbetrieben nur auf Sonderflächen für Handelsbetriebe zulässig.

Raumordnungsprogramme betreffend Kernzonen für Einkaufszentren nach § 8 TROG 2011

Die Landesregierung verordnet in Form von Raumordnungsprogrammen sog. Kernzonen für Gemeinden, innerhalb derer die Widmung von Sonderflächen für Einkaufszentren des Betriebstyps A (größtenteils innenstadtrelevantes Sortiment und Lebensmittel) zulässig ist. Innerhalb der Kernzonen dürfen Handelsbetriebe über 300 m² im Bauland errichtet werden. Außerhalb der Kernzonen ist die Errichtung solcher Handelsbetrieben nur auf Sonderflächen für Handelsbetriebe nach  §48a TROG2011 zulässig.
Insgesamt wurden bisher für 31 Gemeinden derartige Kernzonen verordnet.

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