Regulierung- und Teilungsverfahren

 
Das Ziel eines Regulierungs- bzw.  Teilungsverfahrens liegt in der Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken.

Der Sinn eines Regulierungsverfahrens liegt in der Fixierung und Sicherung der alten, nach örtlicher Übung vorliegenden Nutzungsrechte und die den geänderten sozialen oder wirtschaftlichen Anschauungen oder Bedürfnissen entsprechende planmäßige Ordnung der rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken.

Es werden insbesondere die Besitz-, Benützungs- und Bewirtschaftungsverhältnisse an agrargemeinschaftlichen Grundstücken geregelt.

Gegenstand eines Regulierungsverfahrens ist unter anderem die Feststellung des nachhaltigen Ertrages der zum Regulierungsgebiet gehörenden Grundstücke, der wirtschaftlich zulässigen Nutzungen, der Parteien und der Anteilsrechte sowie die Ermittlung der den Anteilsrechten entsprechenden Ansprüche auf die Nutzungen.

Der Inhalt eines Teilungsverfahrens ist die Umwandlung der öffentlichrechtlich begründeten Anteilsrechte an einer Agrargemeinschaft in Privateigentum.
 

Technische Ausarbeitung