Euregio Wettbewerb - Tourismus trifft Landwirtschaft 2016

Ein Ausblick auf die Gampe Thaya mit weidenden Kühen
Gampe Thaya
Die Familie Prantl sitzt vor der Gampe Thaya
Familie Prantl

Logo Tourismus trifft Landwirtschaft 2016
LHStv Josef Geisler gratuliert dem Ehepaar Prantl zum Nordtiroler Gewinner im Euregio-Wettbewerb "Tourismus trifft Landwirtschaft".
Gewinner Tirol: Daniela und Jakob Prantl aus Sölden

Gampe Thaya in Sölden holt sich den Sieg für Tirol

108 Projekte sind heuer zum Euregio-Wettbewerb  „Tourismus trifft Landwirtschaft“ eingereicht worden.

Unter den 22 Tiroler Kooperationsprojekten zwischen Tourismus und Landwirtschaft hat sich die Almwirtschaft Gampe Thaya der Familie Prantl in Sölden als Sieger durchgesetzt.

Sieger Südtirol ist die Südtiroler Bäuerinnenorganisation.

Für das Trentino holte die Hotelfachschule Tesero den Sieg.

„Köstlichkeiten ganz natürlich“ – nach diesem Grundsatz werden die Gäste auf der Gampe Thaya in Sölden bewirtet. „Die Almwirtschaft zeichnen nicht nur die Tiroler Landwirtschaft, sondern auch den Tiroler Tourismus aus. Auf der Gampe Thaya wird die Verbindung von Landwirtschaft und Tourismus auf dem Teller serviert und so für die Gäste erlebbar gemacht“, gratuliert LHStv Josef Geisler bei der Preisverleihung in Bozen der Familie Prantl zum Tiroler Landessieg im Euregio-Wettbewerb.

Die auf der ersten Genusshütte des Ötztals verarbeiteten Produkte stammen aus der eigenen Landwirtschaft oder aus der Region. Eine mobile Käserei übersiedelt im Sommer vom Tal auf die Alm, um die Almmilch vor Ort zu köstlichem Käse zu verarbeiten, der dann zur Marend aufs Brettl kommt, in den deftigen, landestypischen Gerichten verarbeitet wird und im Gampe-Ladele zum Verkauf steht. „Jakob Prantl ist bekannt dafür, dass er die Dinge in die Hand nimmt und mit der Tradition authentisch neue Wege geht – als Bauer aus Leidenschaft und Touristiker mit Überzeugung“, so Geisler.

Bereits zum vierten Mal wurden heuer die besten Projekte der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino, die Tourismus und Landwirtschaft miteinander verbinden, prämiert. „Mit 108 Einreichungen verzeichneten wir einen Höchststand“, freut sich Südtirols LR Arnold Schuler. 50 Projekte aus Südtirol, 26 aus dem Trentino und 22 aus Tirol haben sich an der Ausschreibung beteiligt.

Nach der Bewertung durch eine Jury haben es jeweils fünf Projekte pro Land in die engere Wahl geschafft, darunter auch das Ötztaler Schafwollzentrum Regensburger, der Tiroler Schafzuchtverband die 23 Wirte aus der Region Kitzbüheler Alpen, die sich zur „KochArt“ zusammengeschlossen haben, und der Zusammenschluss Stubaier Bauern.